
Mate mit Cannabis: So schmeckt er und so brühst du ihn auf
Südamerikas Kult-Aufguss trifft auf Hanf — Geschmack, Wirkung und die Zubereitungstipps, die du vor dem ersten Schluck kennen solltest.
Mate mit Cannabis schmeckt wie das Treffen zweier Kräuter: die grasigen, bitteren Noten des Mate, überlagert von den erdigen, manchmal fruchtigen Aromen des Cannabis. Falls du Mate nicht kennst: Das ist Südamerikas traditioneller Koffein-Aufguss aus Yerba-Mate-Blättern, berühmt für seine anregende, energetisierende Wirkung — heiß getrunken aus einer Kalebasse mit Metallhalm (Bombilla). Die Cannabis-Version brühst du genauso auf wie klassischen Mate, nur mit einer kleinen Menge Cannabis dazu — ein moderner Twist, der geschmacklich wie in der Wirkung ein einzigartiges Erlebnis liefert.
Mate mit Cannabisblättern hat ein unverwechselbares Geschmacksprofil: die kräuterige Bitterkeit der Yerba Mate, verschmolzen mit Cannabis-Noten, die von erdig bis dezent fruchtig reichen.
Die Zubereitung von Cannabis-Mate oder Cannabis-Tee läuft im Grunde wie beim traditionellen Mate, nur dass kleine Mengen Cannabis dazukommen. Mach dich vorher mit Dosierung und Wirkung vertraut — je nachdem, was in den Aufguss wandert, kann das Getränk psychoaktiv sein.

Die Kombination dieser beiden Pflanzen kann ein Getränk ergeben, das nicht nur Geist und Körper anregt, sondern je nach verwendeter Cannabis-Sorte auch Entspannung oder leichte Euphorie bringt.
Hanf: Cannabis-Genetik mit unzähligen Verwendungen
Hanf ist eine vielseitige, facettenreiche Pflanze, die seit Jahrtausenden wegen ihrer vielen Vorzüge angebaut wird. Wegen seines nahen Verwandten Marihuana wird er oft in die Drogen-Schublade gesteckt — dabei verdienen die Unterschiede und die schiere Bandbreite an Anwendungen einen genaueren Blick. Der Hauptunterschied liegt im Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), der chemischen Verbindung, die für die psychoaktive Wirkung verantwortlich ist.
Während Hanf nur sehr geringe Mengen THC enthält (in der Regel unter 0,2 % oder 0,3 %, je nach Gesetzgebung des Landes), steckt in Marihuana deutlich mehr davon — genau das macht es berauschend.
Hanf liefert aber nicht nur THC, sondern auch Cannabidiol (CBD), eine weitere Verbindung mit zahlreichen positiven Eigenschaften. Anders als THC ist CBD nicht psychoaktiv und wird bei Beschwerden wie Angstzuständen, chronischen Schmerzen und Epilepsie eingesetzt — was die wachsende Akzeptanz von CBD in Wellness-Produkten und der Medizin erklärt.
Was gibt's neben medizinischem Cannabis noch?
Über die medizinischen Anwendungen hinaus deckt Hanf ein riesiges industrielles Spektrum ab. Er steckt in Fasern für Kleidung, Seilen, Papier und sogar in nachhaltigen Baustoffen. Hanföl und Hanfsamen — reich an Nährstoffen und CBD — sind in der Lebensmittelbranche wegen ihrer gesundheitlichen Vorteile beliebt geworden.
Zuletzt hat die Wellness-Branche neue Wege erkundet, Hanf mit anderen beliebten Produkten zu kombinieren. Ein Beispiel für diesen Trend: Yerba Mate, das traditionelle südamerikanische Getränk mit dem energetisierenden Ruf, trifft auf Hanf.
Diese Fusion bietet ein einzigartiges Erlebnis: die Nährstoffe und die potenziell beruhigende Wirkung des Hanfs plus die Power und mentale Klarheit der Yerba Mate. Sie zeigt, wie Hanf seine Horizonte in immer neue Bereiche erweitert und frische Möglichkeiten für Nutzung und Konsum eröffnet.
Yerba Mate mit Cannabis: eine innovative und gesunde Kombination
Die Idee, Mate und Cannabis zu kombinieren, stammt aus Uruguay — einem Pionierland bei der Legalisierung von Anbau, Handel und Freizeitkonsum von Cannabis. 2012 begann Uruguay mit dem Entwurf eines Gesetzes, das 2014 verabschiedet wurde und 2017 in Kraft trat: Registrierte Einwohner dürfen seitdem begrenzte Mengen Cannabis in Apotheken kaufen.
Diese rechtliche Öffnung ebnete dem Cannabis-Mate den Weg — eine umstrittene, aber an Vorzügen reiche Pflanze trifft auf ein geliebtes Ritual. Die Uruguayer, absolute Mate-Weltmeister (fast 9 kg pro Kopf und Jahr), nahmen die Innovation begeistert auf. Die ersten Marken, die die Mischung auf den Markt brachten, waren Cosentina und Abuelita.
Wichtig zu wissen: Diese Yerba-Mate-Mischungen enthalten kein THC in Mengen, die psychoaktiv wirken (sie bleiben unter 0,2 %) — genau das macht ihre Legalisierung und ihren Verkauf möglich.
Eigenschaften und Wirkung von Cannabis
Hanf ist wegen seiner vielen Vorteile und Anwendungen populär geworden. In Spanien sind Hanfprodukte wie Öle und Kosmetik mit Hanfextrakt längst ein echter Trend.
Die im Handel erhältlichen Cannabis-Tees enthalten zwar kein THC und machen nicht abhängig, sind aber für ihre positiven Eigenschaften bekannt. Das CBD in den Hanfblättern hilft gegen chronische Schmerzen, verbessert das Wohlbefinden bei Angst oder Depression und unterstützt die Verdauung.
Trotzdem gilt: Hanf ist kein Medikament im strengen Sinn — seine Vorteile zeigen sich am besten bei regelmäßiger Anwendung.

Wie funktioniert CBD-Cannabis-Mate?
Yerba Mate ist eine reiche Quelle an B- und C-Vitaminen sowie essenziellen Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen und Zink. Sie steckt voller Antioxidantien und sorgt dank ihres hohen Koffeingehalts für starke Stimulation, bessere Konzentration und weniger Hunger.
Hanf wiederum liefert eine solide Portion Nährstoffe: Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink, Chrom, die Vitamine B und E sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Das CBD im Hanf wirkt entspannend und beruhigend und fängt den Koffein-Kick der Yerba Mate sanft ab.
Diese Kombination schafft eine Balance — du kannst das Getränk sogar abends genießen, ohne dir um deinen Schlaf Sorgen zu machen.
Yerba Mate mit Cannabisblättern: diese Sorten gibt es
Wenn du Yerba Mate mit Hanf probieren willst, gibt es mehrere Optionen. Eine der spannendsten ist Cannabis Absinth der brasilianischen Marke Verde Mate Green: Neben grüner Yerba Mate und Hanf enthält sie Wermut und eine Mischung aromatischer Kräuter — durch den milden Geschmack ideal für Einsteiger.
Eine weitere Option ist Yaguar Cannabis mit CBD in Form von Hanfmehl. Diese Yerba im argentinischen Stil ist für ihren intensiven Geschmack und ihr kräftiges Aroma bekannt — das Ergebnis von Ofentrocknung und anschließender Reifung der Blätter von Ilex paraguariensis.
Und wer Wert auf hohe Qualität und ethische Standards legt, greift zur Bio Yerba Mate Cannabis von Soul Mate, einer Limited Edition, die ein einzigartiges und gesundes Erlebnis verspricht.
Tipps für deinen Aufguss mit Cannabisblüten
Richtig abkühlen lassen
Wenn du deinen Cannabis-Aufguss lieber kalt trinkst, lass ihn unbedingt erst auf Zimmertemperatur kommen, bevor er in den Kühlschrank wandert. So verhinderst du, dass ein drastischer Temperaturwechsel Geschmack und Eigenschaften des Aufgusses beeinträchtigt.
Einfach natürlich abkühlen lassen, dann ab in den Kühlschrank — fertig ist das erfrischende Getränk.
Dosierung und Wartezeit
Einer der wichtigsten Punkte beim Cannabis-Aufguss ist die Dosierung. Anders als beim Inhalieren, wo die Wirkung fast sofort einsetzt, braucht oral aufgenommenes THC deutlich länger — in der Regel ein bis zwei Stunden.
Sei geduldig und überschreite die empfohlene Dosis nicht: Der Körper kann bis zu 40 % des aufgenommenen THC verwerten, beim Rauchen sind es nur etwa 15 %. Die Wirkung kann also deutlich stärker ausfallen und länger anhalten.
Warte deshalb lange genug, bis du die Wirkung wirklich spürst, bevor du überhaupt über Nachschub nachdenkst — so vermeidest du unangenehme Erfahrungen durch versehentliche Überdosierung.
Begleitung und Genuss
Ein Cannabis-Aufguss ist eine leckere, unkomplizierte Art, die Vorzüge von Cannabis zu Hause zu genießen. Für das volle Erlebnis kombinierst du deinen Aufguss mit einem Stück Brownie oder Kuchen. Die Kombination schmeckt nicht nur — sie macht den entspannten Moment noch eine Spur angenehmer.
Mit diesen Tipps holst du das Maximum aus deinem Cannabis-Aufguss heraus — sicher und mit Genussgarantie.
DER CLUB
Werde Teil der Community
Grower mit Namen und Gesicht, rückverfolgbare Chargen, eine echte Community. Kein Gerede, keine leeren Versprechen.
Dem Club beitretenWEITERLESEN
KONSUMZellulose vs. Papes: die Unterschiede, die wirklich zählen
Transparent, ohne Chemie und langsam im Abbrand: So schlagen sich Zellulose-Papers gegen klassische Blättchen.
KONSUMWas ist Zellulose? Das transparente Blättchen im Check
Das natürliche Biopolymer hinter transparenten Blättchen: wie es hergestellt wird, wie es brennt und ob es wirklich die sauberere Wahl ist.