Gras verdampfen statt rauchen: So funktioniert dein Vaporizer
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Gras verdampfen statt rauchen: So funktioniert dein Vaporizer

Kein Rauch, kein Verlust: wie Vaporizer funktionieren, welcher Typ zu dir passt und warum Dampf die Verbrennung schlägt.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Gras verdampfst du, indem du deine Blüten (oder ein Extrakt) in einen Vaporizer füllst, der das Cannabis nur so weit erhitzt, dass die Cannabinoide als Dampf freigesetzt werden — ganz ohne Verbrennung. Der Cannabis-Vaporizer, Vape Pen oder Vape Pod wird in der Szene und unter Growshop-Kunden immer beliebter, weil er die volle Wirkung liefert, keinen Rauch erzeugt (und damit deutlich diskreter ist als andere Konsumformen) und praktisch alle Cannabinoide nutzt, statt sie bei der Verbrennung zu verschwenden — die obendrein den Geschmack des Grases verschlechtern kann und schlecht für deine Lunge ist.

Wie funktioniert ein Cannabis-Vaporizer?

Ein Cannabis-Vaporizer arbeitet mit Hitze: Er erwärmt das Gras bis zu dem Punkt, an dem die psychoaktiven Stoffe in den Blüten zu verdampfen beginnen. Es gibt zwei Arten, Cannabis zu verdampfen: erstens über ein Konduktionssystem (Wärmeleitung), zweitens über ein Konvektionssystem (Heißluft). Beide Methoden funktionieren, aber eine liefert bessere Ergebnisse als die andere.

Die Konduktionsmethode:

Bei dieser Methode steht das Heizelement in direktem Kontakt mit dem Gras. Heizt das Gerät die Kammer nicht gleichmäßig auf, ist die Dampfqualität nicht die beste.

Bei diesem Vaporizer-Typ steigt der Dampf durch einen Kanal nach oben und kühlt dabei ab, was seine Qualität verbessert.

Die Konvektionsmethode:

Beim portablen Konvektions-Vaporizer berührt das Heizelement das Kraut nicht. Stattdessen strömt aufsteigende Luft durch das Gras, ohne es direkt zu erhitzen. Deshalb liefern diese Geräte den Dampf mit der besten Qualität.

Vorteile des Cannabis-Vapes

Er ist diskreter:

Ein Cannabis-Vaporizer erzeugt keinen Rauch — ihn zu benutzen ist also deutlich diskreter und unauffälliger als ein Joint oder eine Glaspfeife. Außerdem passt er in jede Hosentasche und kommt überallhin mit. Einige seiner Vorteile:

Er ist weniger schädlich:

Cannabis-Dampf ist weniger gesundheitsschädlich als Verbrennungsrauch, weil du nicht die giftigen Chemikalien einatmest, die beim Verbrennen des Krauts entstehen.

Er ist einfach zu bedienen:

Ein Cannabis-Vaporizer lässt sich leicht befüllen und bedienen — oder ist direkt einsatzbereit. Das macht ihn zur bequemen Option für alle, die Cannabis konsumieren wollen, ohne einen Joint zu drehen oder eine Pfeife zu stopfen.

Typen von Cannabis-Vaporizern

  • Einweg-Vape-Pens: wie der Name schon sagt, benutzt du diesen Vaporizer einmal und wirfst ihn dann weg. Wir empfehlen sie allen, die das Verdampfen von Gras ausprobieren wollen, ohne Geld für ein teures Gerät auszugeben — oder die nicht regelmäßig dampfen wollen.
  • Wiederaufladbare Cannabis-Vapes: anders als Einweggeräte kannst du diese so oft aufladen und wiederverwenden, wie du willst. Sie kosten zwar mehr, sind aber günstiger, wenn man die Kosten über die Nutzungsdauer rechnet.
  • Cannabis-Vapes mit Nikotin: manche Weed-Vape-Pens enthalten auch Nikotin. Diese Geräte wurden für Leute entwickelt, die mit dem Zigarettenrauchen aufhören wollen und aufs Dampfen als gesündere Alternative umsteigen.
  • Cannabis-Vaporizer ohne Nikotin: das Gegenteil der vorherigen — sie enthalten überhaupt kein Nikotin. Meist werden sie von Leuten genutzt, die nur Geschmack und Wirkung des Grases genießen wollen, ohne sie mit Nikotin zu vermischen.
  • Cannabis-Vapes mit THC: diese Verdampfer sind für ein anderes Erlebnis gebaut: Sie enthalten THC, den wichtigsten psychoaktiven Wirkstoff der Pflanze, du bekommst also seine typischen Effekte. Legal sind sie nicht in allen Ländern.
  • Cannabis-Öl-Vape-Pens ohne THC: wieder das Gegenteil des Vorherigen: Sie enthalten gar kein THC und erzeugen daher keine psychoaktive Wirkung. Ideal für alle, die die medizinischen Vorteile von Cannabis nutzen wollen, ohne sich "high" zu fühlen.
  • CBD-Cannabis-Vapes: dieser Vaporizer-Typ enthält CBD — also den nicht psychoaktiven Wirkstoff der Pflanze, der für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt ist. Ideal und sehr empfehlenswert für alle, die von den therapeutischen Vorteilen von Cannabis profitieren wollen.
  • Vape Pens mit anderen Cannabinoiden: die gibt es nur in bestimmten Ländern wie den USA und Kanada, wo Verdampfer mit weiteren, selteneren Cannabinoiden erhältlich sind.
  • Vape Pens mit Geschmack: Lust auf Dampf mit intensivem Aroma? Ideal für alle, die den berühmt-süchtig-machenden Tabak gegen diese modernen Geräte eingetauscht haben — sie enthalten weder Nikotin noch Cannabinoide.

Kann man Cannabis-Öl in den Vaporizer füllen?

Das hängt von deinem Gerät ab: Manche wurden speziell für Cannabis-Extrakte gebaut (zum Beispiel Cannabis-Öl), andere sind ausschließlich für Kräuter gedacht, und wieder andere akzeptieren nur die Kartuschen für genau dieses Modell.

Einweg-Vaporizer lassen sich weder mit Cannabis-Öl noch mit irgendeinem anderen Produkt nachfüllen. Wie der Name schon sagt: einmal benutzen, dann entsorgen. Zum Nachfüllen müsstest du dir stattdessen ein Gerät kaufen, das nicht Einweg ist.

Auf dem Markt findest du heute unzählige Vaporizer mit unterschiedlichen Funktionen und Preisen. Wenn du regelmäßig Cannabis konsumierst, kann es sich sogar lohnen, in einen guten, langlebigen Vaporizer zu investieren. Langfristig dankst du es dir selbst — am Ende gibst du weniger aus, als wenn du dich durch Einweggeräte kaufst.

Wie bei jedem Produkt rund um Cannabis gilt: je teurer, desto besser ist meist das Produkt.