
Promis für Cannabis: 5 Stars, die offen zu Gras stehen
Von Morgan Freeman bis Jay-Z: Diese fünf Stars reden offen über Cannabis, ob als Schmerzmittel, politisches Anliegen oder Business.
Snoop Dogg, Morgan Freeman, Lady Gaga, Sting und Jay-Z gehören zu den Promis, die am offensten für Cannabis eintreten: Manche kämpfen für die Legalisierung, andere erzählen, dass Gras ihnen bei chronischen Schmerzen hilft, und zwei haben sogar ein eigenes Cannabis-Business aufgezogen. Über Konsum und Legalisierung wird seit Jahrzehnten gestritten, und während viele Prominente lieber den Mund halten, haben diese fünf klar Stellung bezogen. Von Kult-Sängern bis zu preisgekrönten Schauspielern: Sie hatten nie Angst, ihre Meinung zu Cannabis zu sagen.
1. Snoop Dogg: der Dauerbrenner der Legalisierung
Rapper Snoop Dogg, bekannt für seinen ganz eigenen Stil und seine Liebe zu Gras, ist seit einer halben Ewigkeit gegen die Prohibition. Er hat sich gegen die Verfolgung von Kiffern ausgesprochen und setzt sich für die Legalisierung ein. Inzwischen hat er sogar eine eigene Linie von Cannabisprodukten auf den Markt gebracht.
Für ihn lautet die Frage nicht, warum Cannabis legal sein sollte, sondern warum eigentlich nicht, wenn Tabak und Alkohol ganz normal verkauft und konsumiert werden.
2. Morgan Freeman: Cannabis gegen die Schmerzen
Schauspiel-Legende Morgan Freeman macht kein Geheimnis daraus, dass er hinter Cannabis steht. Freeman hat Fibromyalgie und erzählt, dass er Cannabis in verschiedenen Formen nutzt, um seine chronischen Schmerzen zu lindern. Sinngemäß sagte er: Er isst es, trinkt es, raucht es und zieht es durch die Nase, weil es das Einzige ist, das ihm gegen die Schmerzen hilft.
Seine Geschichte hat der therapeutischen Seite von Cannabis ein bekanntes Gesicht gegeben und die Debatte über medizinisches Cannabis vorangebracht.
3. Lady Gaga: Leben mit Fibromyalgie
Lady Gaga spricht offen über ihre Fibromyalgie, eine chronische Schmerzerkrankung, und die Doku „Gaga: Five Foot Two“ zeigt, wie sehr sie die Krankheit zermürbt. Dass Cannabis ihr dabei etwas Linderung verschafft, wird in Medienberichten immer wieder erzählt; wie genau sie das selbst geschildert hat, ist allerdings nicht eindeutig belegt.
Ihr Fall steht trotzdem für etwas, das viele Patient:innen berichten: Cannabis kann für manche ein Weg sein, Leiden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
4. Sting: Einsatz für die Legalisierung
Sting, der legendäre Sänger und Songwriter, hält mit seiner Unterstützung für die Cannabis-Legalisierung nicht hinterm Berg. Er hat sich für Reformen der Drogengesetze engagiert und Aktivistengruppen wie die Drug Policy Alliance unterstützt.
Wie die anderen hier will Sting das Bild von Cannabis in der Gesellschaft verändern und den Weg zur Legalisierung ebnen.
5. Jay-Z: der Cannabis-Unternehmer
Rapper Jay-Z ist nicht nur Fan von Cannabis, er ist auch geschäftlich eingestiegen. 2019 ging er eine Partnerschaft mit der Cannabismarke Caliva ein, 2020 folgte mit Monogram seine eigene Produktlinie.
Sein Engagement für die Legalisierung und für eigene Cannabis-Marken zeigt, wie sehr er an das Potenzial der Pflanze glaubt.
Warum es zählt, wenn Stars über Cannabis reden
Diese Künstler:innen haben Cannabis nicht nur öffentlich verteidigt, sie haben auch die Debatte über die Legalisierung mitgeprägt. Ihre Geschichten und Meinungen zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf diese immer noch umstrittene Pflanze blicken. Solange die Gesellschaft weiter über Cannabis und seine Regulierung streitet, können solche prominenten Stimmen die öffentliche Meinung und die Drogenpolitik spürbar beeinflussen. Ihr Mut, offen zu reden, kann andere ermutigen, mitzudiskutieren und sich alle Seiten dieses komplexen Themas anzuschauen.
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