Was passiert, wenn du rohes Cannabis isst?
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Was passiert, wenn du rohes Cannabis isst?

Spoiler: High wirst du davon nicht – aber rohes Cannabis steckt voller THCA, Terpene und Flavonoide, die dein Körper nutzen kann.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Rohes Cannabis zu essen macht dich nicht high – kann deinem Körper aber durchaus guttun. Rohe Blüten und Blätter enthalten THCA statt psychoaktivem THC, du spürst also keinerlei Rausch; dafür liefern sie eine überraschende Menge nützlicher Pflanzenstoffe. Cannabis wird meist nur mit der psychoaktiven Wirkung beim Rauchen oder in Edibles verbunden, ist aber eigentlich ein Superfood für sich – in diesem Artikel schauen wir uns die Vorteile von rohem Cannabis an und worauf du dabei achten solltest.

Rohes Cannabis: Ein vergessenes Superfood

Die meisten Menschen verbinden Cannabis mit seiner psychoaktiven Wirkung, dabei ist es im rohen Zustand technisch gesehen ein Gemüse. Rohe Blätter und Blüten enthalten eine ganze Reihe gesunder Moleküle, darunter Proteine, Ballaststoffe, Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe. Auf Cannabisblättern und Buds herumzukauen mag seltsam klingen, aber es gibt kreative Wege, die Pflanze in deine Ernährung einzubauen.

Die Vorteile von rohem Cannabis

1. Cannabinoid-Säuren: Rohes Cannabis enthält Cannabinoid-Säuren statt der typischen Cannabinoide wie THC und CBD. Diese Säuren bringen eigene Vorteile mit. Das nicht-psychoaktive THCA etwa wird mit weniger Entzündungen, der Linderung von Magenschmerzen und der Hemmung von Krebszellwachstum in Verbindung gebracht.

2. Terpene: Terpene sind für das charakteristische Aroma von Cannabis verantwortlich und beeinflussen über den Entourage-Effekt auch die Wirkung. Rohes Cannabis steckt voller Terpene in ihrem natürlichen Zustand, was das Wohlbefinden steigern kann.

3. Flavonoide: Flavonoide werden oft übersehen, bieten aber eigene gesundheitliche Vorteile, etwa antioxidative Effekte und möglicherweise eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit. Rohes Cannabis enthält eine Vielzahl an Flavonoiden, die es zu einem überraschenden Superfood machen.

Rohes Cannabis vs. psychoaktives THC

Wichtig zu verstehen: Rohes Cannabis enthält kein psychoaktives THC, denn THC entsteht erst bei der Decarboxylierung – einem Prozess, der durch Hitze ausgelöst wird. Rohes Cannabis zu essen macht dich also nicht high und erzeugt keinerlei psychoaktive Effekte.

Mögliche Nachteile

1. Potenziell schädliche Bakterien: Rohe Cannabisblätter können schädliche Bakterien enthalten, wenn sie nicht richtig gehandhabt werden. Beziehe rohes Cannabis nur aus einer vertrauenswürdigen Quelle und stelle sicher, dass es frei von Verunreinigungen ist.

2. Pestizide: Manche Grower setzen chemische Pestizide ein, die Rückstände auf Blättern und Blüten hinterlassen können. Vergewissere dich, dass dein rohes Cannabis nicht mit schädlichen Chemikalien behandelt wurde.

So kannst du es konsumieren

Es gibt mehrere kreative Wege, rohes Cannabis zu konsumieren:

1. Smoothies: Rohe Cannabisblätter und -blüten in den Smoothie zu geben ist eine hervorragende Methode, um an Cannabinoid-Säuren und Terpene zu kommen.

2. Säfte: Entsaften ist ein effizienter Weg, die Pflanzenstoffe von rohem Cannabis zu konzentrieren. Du kannst den Saft pur trinken oder mit anderen Zutaten mischen.

3. Salate: Hacke rohe Cannabisblätter fein und gib sie in deinen Salat – für eine ganz eigene Note.

4. Hanfsamen und Hanfsamenöl: Neben Blättern und Blüten sind Hanfsamen und Hanfsamenöl eine ausgezeichnete Möglichkeit, die ernährungsphysiologischen Vorteile der Pflanze zu nutzen.

Kurz gesagt: Rohes Cannabis zu essen kann eine interessante und durchaus nützliche Erfahrung sein. Es macht nicht high wie beim Rauchen oder Kochen, bietet aber eine Reihe ernährungsbezogener und therapeutischer Vorteile. Achte auf eine vertrauenswürdige Quelle und bau die rohe Pflanze kreativ in deine Ernährung ein, um ihre einzigartigen Vorteile mitzunehmen.

Was passiert, wenn man Cannabis kaut?

Wer rohes Cannabis kaut, statt es zu rauchen oder in verarbeiteten Edibles zu essen, erlebt etwas völlig anderes – wegen der Art, wie der Körper Cannabinoide in ihrer rohen Form verarbeitet.

Rohes Cannabis enthält Cannabinoid-Säuren wie THCA (Tetrahydrocannabinolsäure) und CBDA (Cannabidiolsäure) statt der psychoaktiven Cannabinoide THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), die in hitzeaktiviertem Cannabis stecken. Diese Cannabinoid-Säuren sind in roher Form nicht psychoaktiv – sie machen dich also weder high noch "breit" oder euphorisch wie beim Rauchen.

Rohes Cannabis zu kauen kann ein paar Effekte haben, die vor allem mit den Cannabinoid-Säuren und anderen Inhaltsstoffen der Pflanze zusammenhängen:

  1. Potenzielle Vorteile: Cannabinoid-Säuren wie THCA und CBDA werden mit entzündungshemmenden Eigenschaften und anderen möglichen gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht. Rohes Cannabis zu essen könnte diese Vorteile liefern – ohne die psychoaktive Wirkung von THC.
  2. Unangenehmer Geschmack: Rohes Cannabis schmeckt meist sehr bitter und erdig, was den Verzehr für manche ziemlich unattraktiv macht.
  3. Verdauungsbeschwerden: Rohes Cannabis kann bei manchen Menschen Magenbeschwerden auslösen – wegen seiner faserigen Struktur und des unangenehmen Geschmacks.
  4. Keine psychoaktive Wirkung: Noch einmal zur Sicherheit: In roher Form macht Cannabis nicht "high" oder euphorisch. Wenn du die typischen psychoaktiven Effekte suchst, musst du die Pflanze vorher durch Hitze decarboxylieren – genau das passiert beim Rauchen oder beim Verarbeiten in Edibles.