
Was ist CBD-Creme? Lotion, Öl oder Balsam und welche zu deiner Haut passt
CBD-Kosmetik ist im Trend. Was in Cannabis-Cremes steckt, welche drei Typen es gibt und warum sie nicht high machen.
Cannabis-Creme ist meist eine Creme mit CBD, die du auf die Haut aufträgst, als Lotion, Öl oder Balsam, und sie macht nicht high. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass CBD bei Schmerzen, Entzündungen und manchen Hautproblemen helfen kann, und in der Kosmetik ist es gerade einer der großen Trends.
Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff aus der Pflanze Cannabis sativa, die man auch als Cannabis oder Hanf kennt. Es gehört zu den Cannabinoiden, und ihm werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Einige Studien deuten außerdem darauf hin, dass dieser Bestandteil von medizinischem Cannabis bei Schmerzen, Angst und Stress helfen kann.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat CBD als „nicht abhängig machend“ eingestuft: Es zeigt keine Effekte, die auf ein Abhängigkeitspotenzial hindeuten, und gilt als sicher und für Menschen gut verträglich.
Viele dachten, CBD würde wie THC, der psychoaktive Wirkstoff von Cannabis, irgendwie euphorisch machen. Tut es aber nicht.
Wofür wird Cannabis-Creme verwendet?
Viele fragen sich, wofür Cannabis-Creme eigentlich gut ist. Die Liste der Anwendungen ist lang, und wer sie einmal ausprobiert hat, bleibt oft dabei. Gut belegt ist davon allerdings längst nicht alles.
Der gesundheitliche Nutzen von CBD wird nach und nach erforscht, vor allem bei äußerlicher Anwendung in Form von Cremes, Gelen und Lotionen gegen Schmerzen, Beschwerden und Entzündungen. Viele Nutzer setzen sie ähnlich wie ein Schmerzmittel ein.
Das wird ihr unter anderem zugeschrieben:
- Sie wird häufig bei chronischen und akuten Schmerzen eingesetzt, etwa bei Arthrose und Arthritis.
- Bei Muskelschmerzen ist Cannabis-Creme beliebt, weil sie oft für lockernde, entspannende Massagen genutzt wird. Das hilft, beweglich zu bleiben, und kann Beschwerden lindern.
- Für die Hautpflege: Ist die Creme mit Hanfsamenöl gemacht, das reich an essenziellen Fettsäuren wie Omega-3, Omega-6 und Omega-9 ist, hilft sie, die Haut gesund und straff aussehen zu lassen. Sie spendet viel Feuchtigkeit, schützt vor äußeren Einflüssen und lässt die Haut weniger müde wirken. Das Ergebnis: ein strahlenderer, gleichmäßigerer Teint.
- Manche nutzen sie auch, um entzündliche und autoimmune Hautprobleme wie Dermatitis, Ekzeme, Schuppenflechte und Rosazea zu beruhigen. Bei Rosazea berichten einige, dass Cannabis-Creme Rötungen und Beschwerden mildert.
- Wegen ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften wird sie gern gegen Schmerzen an verschiedenen Körperstellen eingesetzt.
- Sie soll die Talgproduktion ausgleichen und für ein mattes Hautbild sorgen.
- Für alle, die länger jung aussehen wollen, wird Cannabis-Creme als Anti-Aging-Mittel gegen Falten beworben, die Belege dafür sind aber dünn.
Wie trägst du Cannabis-Creme richtig auf?
Bei Schmerzcremes mit Cannabis tauchen oft Fragen auf: Wie trägt man sie auf, wofür genau, wie oft am Tag oder in der Woche? Ganz normal. Deshalb vorweg: Diese Cremes sind nicht mit einer einfachen Feuchtigkeitscreme zu vergleichen.
Sie können zwar das Hautbild verbessern, meist werden sie aber therapeutisch eingesetzt. Außerdem enthalten fast alle Cremes noch andere Inhaltsstoffe. Deshalb ist es wichtig, die Variante zu wählen, die am besten zu dem passt, was deine Haut gerade braucht.
Keine Haut ist wie die andere: Manche ist trockener, manche fettiger, es gibt Mischhaut und Haut, die bestimmte Stoffe besser aufnimmt als andere. Deshalb solltest du Produkte nehmen, die zu deinem Hauttyp passen und für dein konkretes Problem gemacht sind. Eine Creme gegen Dermatitis ist eben etwas anderes als eine gegen Falten, und eine für fettige Haut etwas anderes als eine für trockene.
Hast du die passende Creme gefunden oder schon verschiedene Cannabis-Cremes ausprobiert, empfehlen Fachleute eine bestimmte Art der Anwendung. Als Faustregel für alle Produkte zum Auftragen: Massier die Creme sanft ein, damit sie besser einzieht.

Die drei Typen von Cannabis-Creme: Lotion, Öl und Balsam
Cannabis-Cremes lassen sich in drei Gruppen einteilen:
- Körperlotionen, die ganz normalen Cremes ähneln, nur etwas dicker sind. Sie sind dafür bekannt, die Haut gut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Neben CBD enthalten sie oft weitere Vitamine und Pflegestoffe wie ätherische Öle, Aloe Vera, Vitamin C, Vitamin B12 und so weiter.
- Öle mit flüssiger Konsistenz, die meist ebenfalls weitere Zusätze enthalten (in der Regel Vitamine).
- Balsame, die zwischen Lotion und Öl liegen. Sie sind dicker und schmelzen beim Auftragen auf der Haut.
Wichtig: CBD wird zwar von der Haut aufgenommen, gelangt aber kaum oder gar nicht ins Blut. Es erreicht also nicht das Nervensystem und wirkt deshalb weder psychoaktiv noch berauschend. Darum ist es besonders gefragt bei Menschen, die gleichzeitig Medikamente nehmen und Beschwerden lindern wollen. Sprich bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme trotzdem vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wie Cannabis im Körper genau wirkt, muss noch in vielen Studien erforscht werden, aber es gibt bereits einige Fortschritte. Wer weiß, was da noch kommt.
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