Cannabis-Buñuelos: frittierte Brandteig-Krapfen mit Cannabutter
REZEPTE

Cannabis-Buñuelos: frittierte Brandteig-Krapfen mit Cannabutter

Spanisch-lateinamerikanische Krapfen aus Brandteig, mit Cannabutter gemacht und in Zucker gewälzt. Dazu Basics für Cannabisöl und Cannabis-Tee.

VON CosechaLibre Redaktion7 MIN LESEZEIT

Für Cannabis-Buñuelos kochst du einen Brandteig aus Wasser, Cannabutter, Mehl und Eiern, formst kleine Bällchen, frittierst sie goldbraun und wälzt sie in Zucker. Buñuelos sind frittierte Teigbällchen, die man in vielen Teilen der Welt liebt, vor allem in Spanien und Lateinamerika. Das Rezept ist easy und liefert dir richtig leckere, süße Krapfen.

Zutaten für Cannabis-Buñuelos:

  • 4 Eier
  • 500 g Mehl
  • 60 g Cannabutter (Cannabis-Butter)
  • 250 ml Wasser
  • Ein Schuss Milch (optional)
  • Olivenöl

Zubereitung Schritt für Schritt:

  1. Bring das Wasser in einem Topf zum Kochen und lass die Cannabutter darin schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist, rührst du das Mehl und nach Wunsch die Milch ein und rührst zwei bis drei Minuten weiter, bis ein ziemlich fester Teig entsteht, der nicht mehr am Topf klebt. Nimm den Teig vom Herd und lass ihn abkühlen.
  2. Gib die Eier dazu und knete alles gut durch, bis der Teig komplett glatt ist.
  3. Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne. Nimm einen Löffel mit Loch in der Mitte (falls du einen hast), um die Buñuelos zu formen, und lass sie ins heiße Öl gleiten. Wichtig: Mach sie nicht zu groß und gib nicht zu viele auf einmal ins Öl, sonst kleben sie zusammen, wenn sie aufgehen. Ohne Speziallöffel geht auch ein normaler Löffel, oder du formst die Buñuelos, wie du willst.
  4. Frittiere die Buñuelos, bis sie von beiden Seiten goldbraun sind.
  5. Zum Schluss wälzt du die Buñuelos in Zucker und genießt die süßen Happen. Dazu passen Honig oder was dir sonst einfällt.

Wichtig: Iss die Cannabis-Buñuelos mit Verstand und prüf vorher, wie stark dein Cannabis ist und wie es bei dir wirkt. Gegessenes Cannabis wirkt deutlich später als geraucht, also hab Geduld und lieber langsam, statt nachzulegen.

Genieß deine Cannabis-Buñuelos zu besonderen Anlässen und teil das Rezept mit Freunden, die Lust auf ein ungewöhnliches Küchenerlebnis haben!

Mehr Cannabis-Rezepte: Wenn du Lust auf mehr Rezepte mit Cannabis hast, schau dich auf unserer Seite um: Da findest du süße und herzhafte Rezepte, mit denen du sicher und lecker in die Cannabis-Küche einsteigen kannst.

Mit diesen Rezepten gibst du deinen Gerichten den besonderen Kick und kannst mit Aromen und Wirkungen experimentieren, die Cannabis in die Küche bringt. Überrasch Freunde und Familie mit Gerichten, die sie so schnell nicht vergessen!

Weitere Rezepte mit Cannabis

Cannabutter

Klingt nach was für Profis, ist es aber nicht: Cannabutter selbst zu machen ist kein Hexenwerk, das schaffst du easy zu Hause.

Das Geniale an Cannabutter: Du kannst sie für unzählige Gerichte in der Cannabis-Küche verwenden.

Du brauchst rund 450 g Butter oder Margarine bzw. das Fett, mit dem du sonst kochst, und etwa 14 g zerkleinertes, vorher decarboxyliertes Gras. Schmilz die Butter in einer Pfanne und gib das Gras dazu. Lass alles bei niedriger Hitze köcheln, bis die Butter durch das Kraut grünlich wird. Gieß die Mischung durch ein Sieb und lass sie im Kühlschrank fest werden. Fertig ist deine eigene Cannabutter für alles, was du willst: von süß bis herzhaft, da sind keine Grenzen gesetzt.

Weed-Brownies

Jeder hat schon von diesen legendären Brownies gehört, und für Fans von Schokolade und Cannabis sind sie das Basisrezept schlechthin.

Am einfachsten geht’s mit einer Backmischung deiner Lieblingsmarke. Und natürlich brauchst du Gras. Für die Brownies empfehlen wir 4 bis 18 g decarboxyliertes Cannabis, je nachdem, wie stark es ist und wie viel du verträgst.

Erhitze die auf der Packung angegebene Menge Öl in einer Pfanne und gib das Gras dazu. Lass Gras und Öl etwa 30 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze ziehen.

Dann seihst du das Gras ab und gibst das Öl zur Backmischung. Ab da folgst du einfach der Anleitung auf der Packung, und am Ende hast du leckere Weed-Brownies.

Cannabisöl

Es gibt viele Rezepte für Cannabisöl, wir haben ein besonders einfaches für dich: kaum Aufwand, nur etwas Geduld und gutes Gras.

Wie macht man also Cannabisöl? So geht’s Schritt für Schritt:

  • Wasch das Gras in heißem Wasser, um es zu säubern (zum Decarboxylieren reicht heißes Wasser nicht). Danach decarboxylierst du es im Ofen.
  • Stell ein Glasgefäß bereit, das groß genug für die Menge Öl ist, die du ansetzen willst.
  • Füll das native Olivenöl extra ein, das dir am besten schmeckt oder das deiner Meinung nach am besten zu deinem Gras passt. Denk dran: Das Gras kann CBD-reich, THC-reich oder beides sein.
  • Gib etwa 20 bis 25 g getrocknetes, fermentiertes und nicht zerkleinertes Gras dazu.
  • Lass alles ein paar Wochen an einem dunklen, trockenen Ort ziehen und schwenk das Glas ab und zu, damit das Gras seine Wirkstoffe abgibt.
  • Danach ist das Öl fertig zum Gebrauch.
  • Das Gras bleibt dabei im Glas.
  • Ist die Mischung zu stark, füllst du sie in ein neues Glas um und gibst etwa ein Viertel mehr natives Olivenöl extra dazu, um die Wirkung abzuschwächen. Kräftig schütteln und ein paar Tage dunkel ruhen lassen, damit sich alles gut verbindet.
  • Jetzt kannst du dein Cannabisöl unter der Zunge, auf der Haut oder als Nahrungsergänzung verwenden.

Wofür wird Cannabisöl eingesetzt?

  • Muskelschmerzen und Arthritis
    Einige Studien deuten darauf hin und viele Patienten berichten, dass es bei chronischen Schmerzen und Arthritis helfen kann.
  • Angst
    THC kann entspannend auf das Nervensystem wirken und Angst lindern, in höherer Dosis aber auch verstärken.
  • Übelkeit und Erbrechen
    Cannabis wird seit Jahrzehnten gegen Übelkeit und Erbrechen durch Chemotherapie und andere Erkrankungen eingesetzt.
  • Epilepsie
    Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabis Krampfanfälle bei Epilepsie-Patienten reduzieren kann.
  • Grüner Star (Glaukom)
    THC und andere Cannabinoide können den Augeninnendruck kurzzeitig senken, eine Standardbehandlung beim Glaukom ist Cannabis aber nicht.

Cannabis-Tee zubereiten

Wenn es um Cannabis zum Trinken geht, das dich nicht so wegballert wie ein Joint, ist Tee eine super Option für alle, die vor allem die medizinische Seite schätzen.

Schon eine Tasse kann Körper und Kopf spürbar entspannen. Hier zeigen wir dir, wie du deinen Cannabis-Tee zubereitest, und das Beste: Dafür kannst du auch Cannabisblätter nehmen, und der Tee wird trotzdem richtig gut.

Pro Glas brauchst du 1 g decarboxylierte Blüten oder 2 g Blätter, ebenfalls vorher decarboxyliert. Wenn du Blätter nimmst, kannst du ein, zwei Buds dazugeben, dann wird der Geschmack deutlich intensiver. Außerdem brauchst du Butter, etwa einen kleinen Teelöffel pro Glas, denn Cannabinoide sind fettlöslich und lösen sich nicht in Wasser. Statt Butter geht auch Milch, etwa zwei Fingerbreit pro Glas Wasser, mit Butter wird die Wirkung aber stärker.

Cannabis-Tee: so geht’s Schritt für Schritt

  1. Zerkleinere zuerst die Blätter oder Blüten so fein wie möglich. Dann gibst du die Butter dazu und vermischst sie gut mit dem trockenen Gras. Wenn du Milch nimmst, kommt sie in den Topf, sobald du das Gras hineingibst.
  2. Wenn alles gut vermischt ist, bringst du das Wasser zum Kochen: 1,5 Gläser Wasser pro Glas Tee, das du trinken willst. Das Gras kommt erst rein, wenn das Wasser richtig sprudelt, und sobald es drin ist, drehst du die Hitze auf die kleinste Stufe.
  3. Jetzt 30 Minuten bei niedriger Hitze immer wieder umrühren, bis die Butter komplett geschmolzen ist und sich mit dem Wasser verbindet. Langsam, aber stetig rühren.
  4. Wenn du keinen Butterschaum mehr siehst, ist der Tee fertig: durch ein Sieb ins Glas gießen.

Am besten trinkst du ihn sofort, bevor er abkühlt, denn wenn die Temperatur sinkt, trennt sich das Fett der Butter wieder vom Wasser. Mit Milch kannst du ihn auch bei Zimmertemperatur stehen lassen, denn Milch ist von Natur aus flüssig und wird nicht fest wie Butter.