
Cannabis-Wodka selber machen: zwei einfache Rezepte
Einmal pur im Wasserbad, einmal mit Cannabis-Honig: So landet dein Gras im Schnaps.
Cannabis-Wodka machst du, indem du decarboxylierte Blüten bei niedriger Temperatur im Wasserbad in Wodka ziehen lässt oder sie erst in Kokosöl ausziehst, das Öl mit Honig mischst und dann mit Wodka aufgießt. Beides ist kein Hexenwerk, braucht aber ein Thermometer und Geduld. Dass Gras weit mehr kann als Joints, weißt du spätestens seit Brownies, Keksen oder THC-Kaffee.
Eine der Möglichkeiten sind alkoholische Getränke, und Wodka ist der Klassiker. Wie geht Cannabis-Wodka, auch „Vodkanabis“ genannt? Einfacher, als du denkst.
Wir zeigen dir zwei ziemlich simple Wege zum Weed-Wodka. Und das Beste: Die Rezepte funktionieren auch mit jedem anderen Schnaps.
Cannabis-Wodka: die Rezepte
Methode 1: Blüten im Wodka ziehen lassen
Die erste Methode ist easy und ohne viel Drumherum: Du lässt das Cannabis ein paar Stunden im Wodka ziehen. Dabei musst du allerdings die Temperatur im Auge behalten, denn Alkohol verdampft schon ab rund 80 °C. Also: Herd schön niedrig halten.

Zutaten für Cannabis-Wodka
- 250 ml Wodka (um die 40 % vol.; ein anderer Schnaps mit ähnlichem Alkoholgehalt geht auch)
- 1–3 g getrocknete, decarboxylierte Cannabisblüten
- Utensilien
- Nylon-Filterbeutel mit 200 Mikron Maschenweite
- Wasserbad
- Thermometer
Schritt für Schritt: So machst du Cannabis-Wodka
Setz zuerst das Wasserbad auf ganz kleiner Flamme auf und leg dir in der Zwischenzeit alles zurecht, was du brauchst.
Dann zerkleinerst du das Gras auf mittlere Körnung und wickelst es im Filterbeutel zu einem kleinen Päckchen. Wenn der Wodka eine psychoaktive Wirkung haben soll, nimm unbedingt getrocknetes und decarboxyliertes Cannabis. Frisches Material bringt dem Wodka nicht dieselbe Wirkung, dafür aber eine schöne Farbe und Aroma.
Als Nächstes kommt der Wodka ins Wasserbad, das Cannabis-Päckchen dazu. Lass es 2 bis 3 Stunden ziehen und kontrollier mit einem Küchenthermometer, dass der Wodka nicht über 60 °C kommt. Willst du ein stärkeres Ergebnis, lass ihn länger auf dem Herd, aber denk dran: Dann verkochst du womöglich einen Teil des Alkohols.
Zum Schluss holst du das Gras aus dem Wodka und füllst den Schnaps in ein Glasgefäß. Nicht sofort zumachen: Lass ihn erst abkühlen, dann verschließen und kühl und dunkel lagern. Wenn du ihn klarer haben willst, gieß ihn durch einen Kaffeefilter.
Methode 2: Cannabis-Wodka mit Honig
Mit der zweiten Methode wird dein Weed-Wodka richtig lecker und bekommt eine schöne Honignote, denn hier arbeitest du mit Cannabis-Honig.
Für den Honig musst du zuerst Cannabinoide und Terpene aus der Pflanze holen. Das machst du mit Kokosöl, das du danach mit dem Honig vermischst. Arbeite dabei immer bei niedriger Temperatur, vor allem beim Ausziehen, damit die Cannabinoide nicht verbrennen.
Kleine Warnung vorab: Das Ergebnis ist deutlich weniger homogen, und oben schwimmen oft ein paar Tropfen Kokosfett.

Zutaten für Cannabis-Wodka mit Honig
- 2 g getrocknete, decarboxylierte Blüten
- 150 g Honig
- ¼ Tasse Kokosöl
- 500 ml Wodka
- Utensilien
- 1 Schraubglas
- Topf mit kochendem Wasser (Wasserbad)
- Thermometer
- Mixer
- Mulltuch
Anleitung für Cannabis-Wodka mit Honig
Fang mit dem Cannabis-Honig an. Zerkleinere das Gras auf mittlere Körnung und gib es zusammen mit dem Kokosöl in ein Schraubglas. Soll der Honig psychoaktiv wirken, achte darauf, dass dein Cannabis decarboxyliert ist.
Dann das Glas verschließen und ins Wasserbad stellen. Lass es etwa zwei Stunden bei kleiner Hitze ziehen, damit die Wirkstoffe ins Öl übergehen.
Danach seihst du das Öl durch das Mulltuch ab, um die Blütenreste loszuwerden. Drück das Tuch gut aus, damit keine Flüssigkeit verloren geht.
Misch das Öl mit dem Honig, gieß den Wodka dazu und rühr alles gut durch, bis es sich verbunden hat. Ab in eine Flasche, zumachen, und schon kannst du ihn genießen, wann du willst.
Worauf solltest du bei Cannabis-Drinks achten?
Alkohol und Cannabis zu mischen ist verbreiteter, als man denkt. Du solltest aber unbedingt wissen, dass die Kombination unangenehm werden kann: Beide Substanzen verstärken das Betrunken- und das High-Gefühl gegenseitig, was zu Übelkeit, Schwindel, Koordinationsproblemen und Erbrechen führen kann. Der klassische Kreislauf lässt grüßen.
Eine Studie zeigte zum Beispiel, dass Alkohol nach dem Kiffen die THC-Konzentration im Blut erhöhen kann. Das spricht dafür, dass Alkohol die psychoaktive Wirkung von Gras verstärkt. Eine mögliche Erklärung: Alkohol erweitert die Blutgefäße und steigert die Durchblutung, sodass mehr THC aus den Lungenbläschen ins Blut übergeht.
Andererseits deuten erste Untersuchungen darauf hin, dass Cannabis den Körper vor manchen Folgen des Alkohols schützen könnte, etwa vor seiner Nervengiftigkeit. Außerdem soll es den oxidativen Stress in der Leber nach einem Absturz verringern.
Wenn du also Gras und Alkohol kombinierst, bist du damit nicht allein, das machen viele. Trotzdem: lieber langsam, und achte genau darauf, wie dein Körper auf die Mischung reagiert.
Und wenn du wirklich wissen willst, wie viel Wirkstoff in deinem Drink steckt, lass die Dosis im Labor bestimmen. Auf Nummer sicher ist immer besser.
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