Cannabis-Creme selber machen: Rezept mit Bienenwachs und Cannabisöl
GESUNDHEIT

Cannabis-Creme selber machen: Rezept mit Bienenwachs und Cannabisöl

Trägeröl, Bienenwachs, ein bis zwei Löffel Cannabisöl: Mehr braucht es nicht für eine selbstgemachte Cannabis-Creme zum Auftragen auf die Haut.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

So machst du Cannabis-Creme selbst

Für eine selbstgemachte Cannabis-Creme brauchst du im Grunde nur Trägeröl, Bienenwachs und fertiges Cannabisöl, die du im Wasserbad zusammenschmilzt. Hier kommt ein einfaches Grundrezept für eine Creme, die viele bei Schmerzen und Hautproblemen auftragen. Wichtig: Das Rezept arbeitet mit vorher zubereitetem Cannabisöl. Halte dich an die Regeln, die bei dir für Cannabis gelten, und sprich mit Ärztin oder Arzt, wenn du Bedenken wegen der Anwendung hast.

Zutaten:

  • 1 Tasse Trägeröl (zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl)
  • 1/4 Tasse Bienenwachs
  • 1–2 EL Cannabisöl (nimm das Öl, das du magst, zum Beispiel dein selbst angesetztes)
  • 10–15 Tropfen ätherisches Lavendelöl (optional, für den Duft)

Zubereitung:

  1. Cannabisöl ansetzen: Für die Creme brauchst du zuerst Cannabisöl. Das klappt per Infusion: Du erhitzt decarboxyliertes Cannabis mit einem Trägeröl (etwa Kokosöl) mehrere Stunden auf kleiner Flamme und seihst das Öl danach ab.
  2. Bienenwachs schmelzen: Schmilz das Bienenwachs in einem Doppelkessel oder im Wasserbad bei niedriger Hitze.
  3. Cannabisöl dazugeben: Sobald das Wachs komplett geschmolzen ist, gibst du das Cannabisöl dazu und rührst gut um.
  4. Trägeröl einrühren: Jetzt das Trägeröl (Kokos- oder Olivenöl) dazugeben und weiterrühren, bis sich alles schön verbunden hat.
  5. Optional Lavendel: Wenn die Creme gut duften soll, gib 10 bis 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl dazu und misch alles durch.
  6. Abfüllen: Füll die Creme in ein sauberes, trockenes Gefäß. Lass sie abkühlen und fest werden, bevor du den Deckel draufmachst.

Denk dran: Die Creme ist nur für die Haut gedacht, nicht zum Essen. Trag sie dort auf, wo du Schmerzen oder Hautprobleme lindern willst. Mach vorher immer einen Patch-Test an einer kleinen Stelle, um allergische Reaktionen auszuschließen. Wenn die Haut gereizt reagiert, setz die Creme ab und lass dich ärztlich beraten.

Wofür nutzt man Cannabis-Creme?

Cannabis-Creme, auch Cannabissalbe oder Hanfcreme genannt, ist ein Produkt zum Auftragen mit Cannabisextrakten oder Cannabidiol (CBD). Sie wird medizinisch und kosmetisch genutzt, weil sie bei bestimmten Hautproblemen und in der allgemeinen Hautpflege helfen könnte.

Dafür wird Cannabis-Creme eingesetzt:

  1. Gegen Schmerzen: Cannabis-Creme könnte schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und so bei Muskel- und Gelenkschmerzen helfen. Du trägst sie direkt auf die betroffene Stelle auf, die Wirkung bleibt lokal.
  2. Bei Hautproblemen: Manche nutzen Cannabis-Creme bei Dermatitis, Ekzemen oder Schuppenflechte. Einige Studien deuten auf eine entzündungshemmende Wirkung hin, außerdem spendet die Creme Feuchtigkeit. Sie kann gereizte Haut beruhigen und helfen, sie geschmeidig zu halten.
  3. Zum Entspannen: Manche bauen Cannabis-Creme in ihre Pflegeroutine ein, um runterzukommen und sich wohler zu fühlen. Die mögliche entspannende Wirkung von CBD kann zu einem ruhigeren Gefühl beitragen.

Wie mache ich eine Cannabissalbe gegen Schmerzen?

Auch für eine Cannabissalbe gegen Schmerzen brauchst du vorher angesetztes Cannabisöl – es ist die Hauptzutat. Hier das Grundrezept. Beachte, dass Cannabis bei dir rechtlich geregelt sein kann: Informier dich über die geltenden Gesetze, bevor du loslegst. Und wenn du Fragen oder Bedenken zur medizinischen Anwendung hast, sprich mit Ärztin oder Arzt.

Zutaten:

  • 1 Tasse Trägeröl (zum Beispiel Kokos- oder Olivenöl)
  • 1/4 Tasse Bienenwachs
  • 1–2 EL Cannabisöl (vorher zubereitet)
  • 10–15 Tropfen ätherisches Lavendelöl (optional, für den Duft)

Zubereitung:

  1. Cannabisöl ansetzen: Zuerst brauchst du das Cannabisöl. Per Infusion erhitzt du decarboxyliertes Cannabis mehrere Stunden mit einem Trägeröl (etwa Kokosöl) auf kleiner Flamme und seihst das Öl anschließend ab. Halte dich dabei an eine saubere Anleitung für die Ölherstellung.
  2. Bienenwachs schmelzen: Im Doppelkessel oder Wasserbad bei niedriger Hitze schmelzen.
  3. Cannabisöl dazugeben: Ist das Wachs komplett flüssig, das Cannabisöl einrühren, bis sich beides gut verbindet.
  4. Trägeröl einrühren: Kokos- oder Olivenöl dazugeben und weiterrühren, bis alles gleichmäßig vermischt ist.
  5. Optional Lavendel: Für einen angenehmen Duft 10 bis 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl unterrühren.
  6. Abfüllen: Die Salbe in ein sauberes, trockenes Gefäß füllen. Abkühlen und fest werden lassen, dann erst verschließen.

Die Salbe ist nur zur äußerlichen Anwendung gedacht und kann auf schmerzende Körperstellen aufgetragen werden. Cannabis wirkt aber nicht bei allen gleich: Fang mit einer kleinen Menge an und beobachte, wie dein Körper reagiert.