
Cannabis-Dokus zum 4/20: Die besten Dokumentationen auf Netflix und Prime
Von Jazz und Hip-Hop über Big Pharma bis zum 30-Tage-Selbstversuch: vier Dokus über Gras, die sich lohnen, plus Tipps für Filme und Serien.
Cannabis-Dokus auf Netflix:
„Grass Is Greener“
Zu den besten Cannabis-Dokus zählen „Grass Is Greener“ und „Weed the People“ auf Netflix sowie „The Culture High“ und „Super High Me“ auf Amazon Prime (was gerade wo läuft, ändert sich je nach Land und Zeitpunkt). In „Grass Is Greener“ sitzt Fred Brathwaite, besser bekannt als Fab 5 Freddy, gleich zu Beginn rauchend vor der Kamera und erklärt sinngemäß, er sei seit Ewigkeiten Cannabis-Kenner und -Verfechter. Mit ihm reist du durch die Geschichte von Musik und Gras in den USA, vom Jazz-Hit „Reefer Man“ von Cab Calloway aus dem Jahr 1932 bis zu modernem Hip-Hop und Rap.
„Grass Is Greener“ steckt voller spannender Gedanken von Wissenschaftlern und Musikexperten, die lange für die Legalisierung gekämpft haben. Louis Armstrong etwa wird mit dem Satz zitiert, er wolle eigentlich nur eine Erlaubnis, um das gute Zeug bei sich zu haben.
Mit Unterstützung der Musiker Killer Mike, Snoop Dogg und B-Real zeigt Freddy, dass hinter dem Festhalten der USA am Cannabisverbot die Angst vor der Schwarzen Kultur und vor mexikanischer Einwanderung steckte.
„Weed the People“
In „Weed the People“ nimmt Regisseurin Abby Epstein mit Ärzten und Cannabis-Aktivisten das Argument auseinander, Gras sei eine „Einstiegsdroge“. Außerdem richtet sie den Blick darauf, wie die großen Pharmakonzerne laut dem Film über 80 Jahre lang für das Verbot lobbyiert haben.
Die Doku taucht tief in die umstrittene Welt von Eltern ein, die für ihre an Krebs oder anderen schweren Krankheiten leidenden Kinder medizinisches Cannabis suchen, weil es Muskeln entspannen und den Appetit anregen kann. Bonni Goldstein, Kinderärztin und Spezialistin für medizinisches Cannabis, sagt sinngemäß: Für eine leidende Familie fühle es sich an wie ein Wunder, dabei sei es nur Wissenschaft, kein Feenstaub und kein Voodoo, sondern Stoffe in der Pflanze, die wie jedes andere Medikament wirken. Eine informative und zutiefst menschliche Doku.

Cannabis-Dokus auf Amazon Prime:
„The Culture High“
„The Culture High“ ist der perfekte Einstieg in alles, was mit Gesetzgebung zu tun hat. Die Doku wirft einen tiefen Blick auf das Cannabisverbot in Nordamerika, vom gescheiterten War on Drugs bis zur Frage, warum das Verbot überhaupt erst eingeführt wurde, und geht dabei ordentlich ins Detail.
Auf der eigenen Website beschreibt sich der Film als packende Geschichte, die das moderne Cannabisverbot bis auf die Fasern auseinandernimmt, um die Wahrheit hinter den Argumenten und Motiven von Befürwortern und Gegnern der geltenden Gesetze offenzulegen.
„Super High Me“
Wahrscheinlich eine der bekanntesten Cannabis-Dokus überhaupt: „Super High Me“ war eine bahnbrechende Parodie auf „Super Size Me“. Für den Film legt Comedian Doug Benson erst eine Cannabis-Pause ein, um danach 30 Tage am Stück jeden Tag zu rauchen oder Gras zu konsumieren.
Sowohl in den 30 Tagen Pause als auch in den 30 Tagen mit Cannabis ließ Benson eine Reihe von Tests zu seiner körperlichen und geistigen Gesundheit machen. Manche Ergebnisse waren überraschend, andere unspektakulär. Für die Cannabis-Branche war es damals aber enorm wichtig, dass eine Doku wie „Super High Me“ den Sprung in den Mainstream schaffte.
Noch mehr für den 4/20:
Wenn du Lust auf Dokus, Serien und Filme rund ums Gras hast, hier noch ein paar Tipps:
-
Cannabis-Dokus: Es gibt einige informative Dokumentationen über Geschichte, Kultur und medizinische Nutzung von Cannabis. Beliebte Beispiele sind „The Culture High“, „The Union: The Business Behind Getting High“ und „Grass Is Greener“.
-
Kifferfilme: Es gibt jede Menge Filme über Gras und die Kultur drumherum. Bekannte Klassiker sind „Ananas Express“ (Pineapple Express), „Cheech & Chong – Viel Rauch um nichts“ (Up in Smoke) und „Half Baked“.
-
Filme für bekiffte Abende auf Netflix: Wenn du Filme suchst, die high besonders Spaß machen, hat Netflix einiges zu bieten. Stöber am besten in Comedy, Animation oder Indie-Kino, bis du was findest, das dir gefällt.
-
Serien für bekiffte Abende: Auch bei Serien gibt’s einiges zum entspannten Wegschauen. Beliebt sind zum Beispiel „Weeds“ über eine Mutter, die Gras verkauft, und „Disjointed“, eine Comedy, die in einer Cannabis-Dispensary spielt.
DER CLUB
Werde Teil der Community
Grower mit Namen und Gesicht, rückverfolgbare Chargen, eine echte Community. Kein Gerede, keine leeren Versprechen.
Dem Club beitretenWEITERLESEN
ANBAUIndoor-Grow planen: Genetik, Licht, Lüftung und Blütezeit
Samen oder Stecklinge, LED oder NDL, Abluft unten oder oben: die Entscheidungen, die du vor dem ersten Indoor-Grow treffen solltest.
ANBAUWas sind Trichome? Arten, Funktion und warum sie zählen
Bulbös, sitzend oder gestielt: welche Harzdrüsen THC und Terpene bilden, wovor sie die Pflanze schützen und was ihre Farbe über die Ernte sagt.