Cannabis-Eis ohne Eismaschine: Rezept mit Banane und Rum
REZEPTE

Cannabis-Eis ohne Eismaschine: Rezept mit Banane und Rum

Decarboxylieren, mit Butter und Sahne verrühren, einfrieren: So wird aus Bananen, Rum und Gras ein Sommerdessert mit Kick.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Für Cannabis-Eis decarboxylierst du zuerst dein Gras oder Hasch, löst es in geschmolzener Butter mit Zucker und heißer Sahne und rührst das Ganze unter zerdrückte Bananen mit Rum und Honig. Dann ab ins Gefrierfach, einmal durchmixen und fest werden lassen – eine Eismaschine brauchst du nicht. An heißen Sommertagen geht eh nichts über ein kaltes Eis, und so wird daraus ein Dessert mit Extra-Kick.

Zutaten für dein Cannabis-Eis

  • 5 g Cannabis (Haschisch oder fein gemahlene Blüten)
  • 500 ml Sahne (oder vegane Alternative)
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Bananen
  • 75 g Zucker oder ein anderes Süßungsmittel
  • 3 EL Rum
  • 2 EL Butter (oder vegane Alternative)
  • 5 EL Honig (oder vegane Alternative)
  • Optional: Nüsse, Kekse oder was dir sonst noch schmeckt

Was du an Küchenzubehör brauchst

  • Große Pfanne
  • Backpapier
  • Pfannenwender oder Rührlöffel
  • Zwei große Töpfe
  • Mixer oder Handrührgerät
  • Große Schüssel
  • Gefrierdose mit Deckel

Schritt 1: Cannabis decarboxylieren

Die Decarboxylierung ist der entscheidende Schritt: Erst durch Hitze werden die Cannabinoide aktiviert, sonst wirkt dein Edible nicht. Zwei Methoden, wie du das hinkriegst:

Variante A: im Backofen

  1. Heiz den Ofen auf 105 bis 110 °C vor.
  2. Zerkleinere das Gras und verteil es auf Backpapier auf einem Blech.
  3. 30 bis 45 Minuten backen, bis das Cannabis goldbraun ist.
  4. Vor dem Weiterverarbeiten abkühlen lassen.

Variante B: im Vakuumbeutel

  1. Pack das Gras in einen vakuumversiegelten Plastikbeutel.
  2. Lass den Beutel etwa eine Stunde in einem Topf oder Schnellkochtopf kochen.
  3. Nimm ihn vorsichtig heraus und lass ihn abkühlen, bevor du weitermachst.

Schritt 2: Die Eismasse vorbereiten

  1. Gieß die Sahne in einen Topf und bring sie bei mittlerer Hitze zum Kochen.
  2. Im zweiten Topf die Butter schmelzen, dann Zucker und Salz dazugeben.
  3. Gib das decarboxylierte Cannabis in die Butter-Zucker-Mischung und verteil es gleichmäßig.
  4. Schlag die heiße Sahne unter die Mischung aus Butter und Gras.

Schritt 3: Mischen und einfrieren

  1. Zerdrück die Bananen in einer großen Schüssel zu Mus.
  2. Gib die Sahnemischung, den Rum und den Honig dazu.
  3. Alles verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.
  4. Stell die Masse für ein paar Stunden ins Gefrierfach, bis sie halb gefroren ist.
  5. Rausnehmen, noch mal glatt mixen und dann wieder einfrieren, bis das Eis fest ist.

Fertig ist dein selbstgemachtes Cannabis-Eis. Beschrifte die Dose mit Inhalt und Datum, damit es später keine Verwechslungen gibt. So erlebst du die Wirkung von Cannabis mal ganz anders, mit einem erfrischenden Dessert. Aber Achtung bei der Dosis: Die 5 g verteilen sich auf die gesamte Menge Eis, und Edibles wirken stärker und später als ein Joint. Fang mit einer kleinen Portion an und warte etwa 2 Stunden, bevor du nachlegst.

Welche Sorten passen am besten ins Cannabis-Eis?

Wenn du Cannabis-Eis machen willst, kann die richtige Sorte bei Geschmack, Aroma und Wirkung den Unterschied machen. Ein paar Sorten, die deinem Eis den besonderen Touch geben können:

1. Choco Haze: Ein sativadominanter Hybrid mit süßem Geschmack, der zu jedem Eis passt. Die vollen, raffinierten Schokonoten verschmelzen perfekt mit der Süße des Desserts. Dazu bringt Choco Haze ein kräftiges, aber beruhigendes High mit, das den Genuss noch steigern kann.

2. Gelato: Gelato ist bekannt für ihren supersüßen Duft und ein dichtes, vielschichtiges Aroma mit Noten von Zitrone, Minze und Vanille. Damit passt sie ideal zur Cremigkeit eines Eises. Ihre ausgewogene Wirkung sorgt für entspannten Genuss beim Löffeln.

3. Strawberry Banana: Diese Sorte schmeckt intensiv nach Banane und Erdbeere und duftet angenehm klar. Das fruchtig-süße Profil bringt Frische und Süße in dein Cannabis-Eis. Dazu kommt eine entspannende, lang anhaltende Wirkung, die gut zum Dessert passt.

4. Blueberry: Wenn du es klassisch fruchtig magst, ist Blueberry eine starke Wahl. Mit ihrem Geschmack nach reifen Heidelbeeren und ihrer entspannenden Wirkung gibt sie deinem Eis eine ganz eigene Note. Ihr Terpenprofil sorgt zusätzlich für ein angenehmes Geschmackserlebnis.

5. Lemon Haze: Lieber zitronig-frisch? Dann ist Lemon Haze genau richtig. Die Zitrusnoten gleichen die Süße des Eises aus und ergeben eine richtig leckere Kombi. Lemon Haze ist außerdem für ihre belebende, anregende Wirkung bekannt, die gut zu einer Kugel Eis passt.

Wie bewahrst du Cannabis-Eis richtig auf?

Richtig gelagert behält dein Cannabis-Eis Qualität, Frische und Wirkung über längere Zeit. Ein paar Tipps, wie du das hinbekommst:

1. Ab ins Gefrierfach: Stell die gut verschlossene Dose direkt nach der Zubereitung ins Gefrierfach. Achte darauf, dass es kalt genug eingestellt ist, damit das Eis gefroren bleibt und sich keine Eisschicht auf der Oberfläche bildet.

2. Beschriften und datieren: Schreib deutlich auf die Dose, was drin ist (in dem Fall Cannabis-Eis), und wann du es gemacht hast. So behältst du den Überblick, wie lange es schon lagert und bis wann du es essen solltest.

3. Luftdichte Behälter: Nimm luftdichte, gefrierfeste Dosen, damit sich keine Eiskristalle bilden und das Eis keine Fremdgerüche annimmt. Luftdichte Behälter halten außerdem Frische und Geschmack.

4. Temperaturschwankungen vermeiden: Nimm das Eis nicht ständig raus und wieder rein, denn Temperaturwechsel ruinieren Konsistenz und Geschmack. Hol am besten nur so viel raus, wie du gerade essen willst.

5. Nicht ewig lagern: Cannabis-Eis ist wie jedes andere Lebensmittel nur begrenzt haltbar. Das Gefrierfach hält es zwar lange frisch, für die beste Qualität solltest du es aber innerhalb von 2 bis 3 Monaten nach der Zubereitung essen.

6. Vor dem Essen checken: Schau dir das Eis vorher an und riech daran. Wenn sich Konsistenz, Farbe oder Geruch deutlich verändert haben, ist es womöglich verdorben, und dann lieber Finger weg.

7. Antauen und genießen: Wenn es so weit ist, nimm die Dose aus dem Gefrierfach und lass das Eis ein paar Minuten antauen, bevor du es servierst. So wird es cremiger und schmeckt besser.