Cannabis-Geschmacksrichtungen: fruchtige Sorten und wie du deinen Joint aromatisierst
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Cannabis-Geschmacksrichtungen: fruchtige Sorten und wie du deinen Joint aromatisierst

Fruchtig, würzig, blumig: Woher die vielen Aromen im Gras kommen, welche Sorten nach Zitrone, Traube oder Beeren schmecken und wie du nachhilfst.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Cannabis schmeckt je nach Sorte fruchtig, würzig, blumig oder erdig. Verantwortlich dafür sind vor allem Terpene und Flavonoide.

Jede Pflanze, die aus einem Cannabissamen wächst, bringt ihr eigenes Profil aus Geschmack, Geruch und Cannabinoiden mit. Weil jede Genetik anders schmeckt und auch anders wirken kann, ist die Auswahl riesig – du kannst dich durch die Aromen probieren und das nehmen, was am besten zu dir passt.

Bis vor ein paar Jahren kannte man beim Cannabis im Grunde drei Geschmacksrichtungen: fruchtig, erdig und blumig. Heute gibt es dank unzähliger Kreuzungen über 40 Aromen, die von Profis und Konsument:innen bestätigt sind. Darunter: fruchtig, Kaffee, Käse, Holz, Jasmin, Minze, Pistazie, Lavendel und viele mehr.

Woher kommen die vielen Aromen im Gras?

Die enorme Vielfalt an Geschmäckern und Gerüchen entsteht aus dem Zusammenspiel zweier organischer Stoffgruppen in der Pflanze: Flavonoide und Terpene. Flavonoide sind Pflanzenstoffe, die Farbe und Aroma mitprägen und als stark antioxidativ gelten; Studien untersuchen außerdem mögliche krebshemmende Effekte.

Besonders groß ist die Palette an süßen Aromen, weil die einfach am gefragtesten sind. In den letzten Jahren kamen dank der Cookies-Familie noch jede Menge dazu: Gebäck, Desserts und sogar Gras, das nach Eiscreme schmeckt.

Wie kannst du den Geschmack von Gras verbessern?

Es gibt verschiedene Wege, Gras zu aromatisieren: mit natürlichen Essenzen und Extrakten oder über bestimmte Anbautechniken. Aromatisiertes Gras kann den Konsum angenehmer machen, wenn du auf einen bestimmten Geschmack aus bist. Zu den beliebtesten gehören Minze, Erdbeere, Kaffee und Käse. Auch Anbaumethoden wie Hydroponik und Aeroponik sollen sich auf das Aroma der Pflanzen auswirken.

Wenn du am Geschmack schrauben willst, helfen ein paar Tipps. Erstens: Such dir Sorten aus, deren Geschmack du magst. Zweitens: Lass deine Buds richtig fermentieren (Curing), damit sich die Aromen voll entfalten. Und drittens: Mit der passenden Trocknung und Lagerung bleiben die Aromen erhalten. Kurz: Wer einzigartige Geschmäcker und Gerüche sucht, hat jede Menge Möglichkeiten. Zu den bekanntesten süßen Sorten gehören:

  • Cereal Milk, Ice Cream Cake und einige mehr.

Fruchtige Aromen gibt es beim Cannabis in allen Varianten, vor allem zitronige dank des Terpens Limonen. Kombiniert mit Linalool, Myrcen oder Caryophyllen entstehen Mischungen, die an Banane, Ananas, Traube oder Mango erinnern – und an vieles mehr.

Diese Geschmacksrichtungen findest du beim Cannabis

Zitrone:

Wahrscheinlich das verbreitetste Fruchtaroma beim Gras. Du findest es in Klassikern genauso wie in modernen Hybriden, etwa Limoncello oder Amnesia Lemon.

Traube:

Die Trendfrucht der letzten Jahre, denn einige der meistprämierten Hybriden des vergangenen Jahrzehnts schmecken danach. Grape Ape ist in den USA eine der beliebtesten Trauben-Sorten für neue Kreuzungen, etwa für die legendäre Granddaddy Purple. Am gefragtesten sind heute aber die Purple-Punch-Kreuzungen wie Slurricane oder die potente, aromatische Wedding Crasher.

Tropisch:

Gras mit tropischem Fruchtaroma galt schon immer als exotisch, weil es seltener ist als andere fruchtige Noten. Die Sorte Pineapple Larry OG ist genau richtig, wenn du beim Kiffen einen Hauch Tropen willst.

Beeren:

Die berühmte Blue-Familie wurde weltweit bekannt – dank ihrer schönen Farben und ihres starken Beerengeschmacks. Ganz vorne: die große Blueberry, und ihr unserer Meinung nach bester Nachkomme, Blue Dream.

Fruchtmix:

Unter den Sorten, die viele fruchtige Noten mischen, sticht Skunk heraus. Andere sind längst Klassiker, etwa Critical oder Somango, die diese Aromen noch stärker herausarbeiten.

Wenn trotz aller Hürden der Prohibition schon so viele verschiedene Geschmacksrichtungen entstanden sind, kannst du dir ausmalen, dass in den nächsten Jahren für jeden Geschmack etwas dabei sein wird. Einige Samenbanken arbeiten an Hunderten genetischen Kombinationen, um Aromen aller Art herauszukitzeln – das Beste kommt also noch.

Wie kannst du einen Joint aromatisieren?

Für einen Joint mit Geschmack gibt es mehrere Möglichkeiten. Am beliebtesten sind aromatisierte Blättchen: Papers mit Geschmack, zum Beispiel Erdbeere, Traube oder Minze. Eine andere Option: Du gibst vor dem Drehen eine kleine Menge natürlicher Aromaextrakte oder Duftessenzen aufs Gras.

Oder du greifst gleich zu Sorten, die durch gezielte Kreuzungen einen bestimmten Geschmack mitbringen. Beliebt sind zum Beispiel Sorten mit Minz-, Vanille- oder Waldbeerenaroma.

Kurz gesagt: Du kannst deinen Joint mit aromatisierten Papers, mit Extrakten oder Essenzen oder mit den passenden Sorten geschmacklich aufpeppen. So kannst du ganz entspannt mit verschiedenen Aromen experimentieren und die riesige Geschmackswelt von Cannabis erkunden.

Buds aromatisieren: Essenzen, Öle und Terpene

Um Buds zu aromatisieren, kannst du Essenzen oder ätherische Öle nutzen. Damit bekommst du verschiedene Noten hin, etwa Honig, Zitrus, Orange oder erdig. Einfach eine kleine Menge auf die Buds geben, bevor du sie konsumierst. Achtung: Nicht jedes ätherische Öl ist sicher, wenn du es verbrennst und inhalierst. Nimm also nur Produkte, die fürs Rauchen oder Verdampfen gedacht sind.

Für aromatisiertes Gras gibt es verschiedene Methoden und Produkte. Eine Option sind Flüssigextrakte oder ätherische Öle, die du direkt vor dem Konsum auf die Buds gibst.

Du kannst auch natürliche Terpene verwenden, also genau die organischen Verbindungen, die für Geschmack und Geruch von Cannabis verantwortlich sind. Dafür mischst du eine kleine Menge Terpene mit den Buds und lässt das Ganze ein paar Minuten ziehen. So bekommst du Gras mit Käse-, Zitronen-, Frucht-, Schoko- oder Erdbeeraroma und mehr. Achte auf die Qualität der Produkte und die richtige Dosierung, sonst leiden Geschmack und Erlebnis.


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