Cannabis-Joghurtkuchen mit Zitrone: Becherkuchen ohne Waage, plus weitere Edibles
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Cannabis-Joghurtkuchen mit Zitrone: Becherkuchen ohne Waage, plus weitere Edibles

Ein Joghurtbecher als Messbecher, Cannabutter statt roher Blüten und 30 Minuten Ofen: der einfachste Weed-Kuchen, dazu Tee, Eis, Brownies, Milch, Schokolade und Pizza.

VON CosechaLibre Redaktion9 MIN LESEZEIT

Für einen Zitronen-Joghurtkuchen mit Cannabis rührst du einen klassischen Becherkuchen an: Zitronenjoghurt, Mehl, Zucker, Öl, Eier, Backpulver und Zitronenabrieb, alles mit dem leeren Joghurtbecher abgemessen. Dann kommt weiche Cannabutter dazu und das Ganze backt rund 30 Minuten. Keine Küchenwaage nötig, und einfacher kriegst du ein selbstgebackenes Edible kaum hin.

Warum ausgerechnet ein Zitronenkuchen mit Weed?

Cannabis-Desserts werden überall beliebter, und das hat seinen Grund. Selbstgebackener Kuchen plus die Wirkung von Gras ist eine Kombi, die schwer zu schlagen ist. Egal ob du Cannabis wegen seiner therapeutischen Seite nutzt oder einfach Spaß daran hast: Dieses Rezept ist günstig, easy und liefert richtig gute Ergebnisse.

Zutaten für 5 Personen:

  • 1 Becher Zitronenjoghurt (den leeren Becher nimmst du danach als Maß für die anderen Zutaten)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Zucker
  • 1 Becher Sonnenblumenöl
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Abrieb von einer gewaschenen Bio-Zitrone
  • Etwa 150 Gramm Cannabutter, weich wie Knete
  • Kakaopulver nach Geschmack (optional, für Geschmack und Farbe)

Das brauchst du an Küchenzeug:

  • Eine ofenfeste Form, am besten aus Ton
  • Butter (zum Einfetten, damit der Kuchen nicht kleben bleibt)
  • Einen Löffel oder Ähnliches zum Verrühren
  • Handrührgerät (optional)
  • Teigschaber
  • Küchenpapier
  • Eine Schüssel oder einen kleinen Topf, um die Cannabutter weich zu machen
  • Ofenhandschuh (damit du dich nicht verbrennst)

So backst du den Kuchen Schritt für Schritt:

  1. Mach die Cannabutter weich, bis sie die Konsistenz von Knete hat: bei Zimmertemperatur liegen lassen oder kurz anwärmen, ohne dass sie schmilzt.
  2. Fette die Form (am besten aus Ton) mit Butter ein, damit der Kuchen nicht festklebt.
  3. Heiz den Ofen auf 200 Grad vor, während du weitermachst.
  4. Gib alle Zutaten außer der Cannabutter in die Form.
  5. Verrühr alles gut mit dem Löffel oder dem Handrührgerät, bis ein glatter Teig entsteht.
  6. Arbeite die weiche Cannabutter ein und rühr nochmal, bis sie gleichmäßig im Teig verteilt ist. So bekommt jedes Stück die gleiche Dosis.
  7. Wisch den inneren und äußeren Rand der Form mit Küchenpapier sauber, damit der Kuchen beim Aufgehen nicht kleben bleibt.
  8. Stell die Form in den vorgeheizten Ofen.
  9. Etwa 30 Minuten backen.
  10. Mach die Stäbchenprobe: Steck die Spitze des Teigschabers in die Mitte. Kommt sie sauber raus, ist der Kuchen fertig. Wenn nicht, noch ein paar Minuten weiterbacken und aufpassen, dass die Oberfläche nicht verbrennt.

Tipps, damit der Weed-Kuchen kein Reinfall wird:

  • Wie stark der Kuchen reinhaut und wie er sich anfühlt, hängt von der Sorte ab. Sativas gelten als euphorisierend und kicherig, Indicas eher als entspannend. Wenn du medizinische Effekte ohne High suchst, nimm eine CBD-Sorte mit wenig oder ohne THC.
  • Denk dran: Gegessenes Cannabis wirkt deutlich später als gerauchtes, meist nach ein bis zwei Stunden, und die Wirkung hält länger an.
  • Wenn du das Gefühl hast, der Kuchen wirkt nicht, hab Geduld, bevor du nachlegst. Sonst gibt es böse Überraschungen.
  • Kein Alkohol dazu. Trink lieber Saft, Milch, Kaffee oder Tee zum Kuchen.
  • Biete Weed-Kuchen niemals als Scherz an, schon gar nicht jemandem, der nicht kifft. Das kann richtig schiefgehen.
  • Fahr nicht bekifft Auto, und als Frühstück vor der Arbeit ist der Kuchen auch keine gute Idee.

Jetzt hast du das Rezept für den Zitronen-Joghurtkuchen mit Cannabis in der Tasche. Genieß ihn verantwortungsvoll und teil schöne Momente mit Freunden und den Menschen, die dir wichtig sind!

Weitere Cannabis-Rezepte für zu Hause

Cannabutter

Supereinfach und in der Cannabis-Küche unverzichtbar, weil du sie für viele andere Rezepte brauchst.

Zutaten:

250 g Butter (darf auch vegan sein)
500 ml Wasser
25 bis 45 g Cannabis (Blüten oder harzige Zuckerblätter, je nachdem, wie stark und aromatisch es werden soll)
Zubereitung:

Decarboxyliere das zerkleinerte Gras zuerst im Ofen (30 bis 40 Minuten bei 115 °C, genau wie bei der Cannabis-Milch weiter unten). Dann lässt du es 20 Minuten bei ganz kleiner Hitze in Wasser köcheln. Das zieht den Chlorophyll-Geschmack (das grasige Aroma) und die meisten Verunreinigungen raus, danach ist es bereit für die Butter.

Als Nächstes schmilzt du die Butter in Wasser auf kleinster Stufe. Das Wasser darf dabei nie richtig sprudelnd kochen. Sobald die Butter komplett geschmolzen ist, kommt das Gras dazu.

Die ganze Zeit auf kleinster Flamme lassen und ununterbrochen rühren. Du siehst, wie die Butter langsam grüner wird. Rühr etwa 30 Minuten weiter, bis die Masse gleichmäßig und homogen ist.

Wenn du eine glatte, grünliche Masse hast, gieß alles durch ein Sieb, damit keine Pflanzenreste übrig bleiben.

Lass das Ganze ein paar Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen und stell es dann für 24 Stunden in den Kühlschrank.

Am Ende schwimmt eine Schicht Butter auf dem Wasser, die sich fast wie gekaufte Butter anfühlt, nur deutlich grüner ist.


Cannabis-Tee

Schnell und einfach.

Brüh dir einfach wie immer eine Tasse Tee auf und rühr einen Teelöffel Cannabutter ein. Mit Honig süßen und genießen. Aber wie bei jedem Edible gilt: Gib der Wirkung Zeit.

Cannabis-Eis

Eis ist der perfekte Abschluss für ein Essen oder einen Abend mit Freunden. Du brauchst nur vier Schritte.

500 ml Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen.
In einer zweiten Pfanne 50 Gramm Cannabutter mit 75 Gramm Zucker schmelzen.
In einer Schüssel etwas Obst zerdrücken, zum Beispiel Bananen oder Himbeeren. Alles zusammenkippen und vorsichtig verrühren.
Die Masse in eine große Dose füllen und über Nacht ins Gefrierfach stellen.

Weed-Brownies

Hier ist es: das berühmteste Edible überhaupt! Brownies sind so lecker und so einfach, dass man kaum widerstehen kann.

Du brauchst nur etwas Gras, Öl und eine Brownie-Backmischung. Wichtig: Check vorher, dass die Backmischung Öl als Zutat verlangt, das ist entscheidend.

Zuerst infundierst du das Öl mit dem Cannabis.

Dafür mahlst du 4 bis 12 Gramm Blüten (je nachdem, wie stark die Brownies werden sollen) so fein wie möglich und decarboxylierst sie vorher im Ofen (30 bis 40 Minuten bei 115 °C). Gib das aktivierte Gras in einen Topf und gieß so viel Öl dazu, wie die Backmischung verlangt.

Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten erwärmen und ab und zu umrühren, damit das Öl die Cannabinoide aus den Blüten aufnimmt.

Zum Schluss das Öl abkühlen lassen und die Pflanzenreste absieben.

Fertig ist dein Cannabis-Öl, das du jetzt nach Anleitung der Backmischung verwendest!

Cannabis-Milch:

Cannabis-Milch ist eine weitere Möglichkeit, Cannabis als Edible zu konsumieren. Hier ein Grundrezept für zu Hause:

Zutaten:

  • 3 bis 4 Gramm Cannabisblüten oder 10 bis 15 Gramm zerkleinerte Cannabisblätter
  • 2 Tassen Milch (Kuhmilch, Mandelmilch oder eine andere Pflanzenmilch)
  • 1 Esslöffel Fett (Butter, Kokosöl oder ein anderes Fett)
  • Optional: Süßungsmittel nach Geschmack (Zucker, Honig, Stevia usw.)

Zubereitung:

  1. Zerkleinere die Blüten oder Blätter im Grinder oder zupf sie mit der Hand klein.
  2. Heiz den Ofen auf 115 °C vor und verteil die Blüten oder Blätter auf einem Backblech.
  3. Etwa 30 bis 40 Minuten backen, um die Cannabinoide durch Decarboxylierung zu aktivieren (der Hitzeschritt, bei dem aus THCA aktives THC wird). Das ist wichtig, damit das Cannabis beim Essen überhaupt richtig wirkt.
  4. Erwärm die Milch mit dem Fett in einem kleinen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze. Wenn du willst, kommt jetzt das Süßungsmittel dazu.
  5. Gib die aktivierten Blüten oder Blätter in die warme Milch und rühr gut um.
  6. Lass die Mischung mindestens 30 Minuten bei kleiner Hitze ziehen und rühr gelegentlich um. Nicht kochen lassen.
  7. Nach 30 Minuten den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  8. Sobald alles abgekühlt ist, die Cannabis-Milch durch ein Sieb oder ein Mulltuch abgießen, um die Pflanzenreste zu entfernen.
  9. Füll die Cannabis-Milch in ein sauberes Gefäß und bewahr sie bis zur Verwendung im Kühlschrank auf.

Cannabis-Schokolade:

Hier ein Grundrezept für selbstgemachte Cannabis-Schokolade:

Zutaten:

  • 28 Gramm ungesüßte Schokolade oder Schokolade mit hohem Kakaoanteil
  • 1/4 Tasse Cannabutter (vorher zubereitet, indem du Butter mit Cannabis infundierst)
  • Optional: Süßungsmittel nach Geschmack (Zucker, Honig, Stevia usw.)
  • Optional: Extras nach Lust und Laune (Nüsse, Trockenobst usw.)

Zubereitung:

  1. Brich oder hack die Schokolade in kleine Stücke und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel.
  2. Schmilz die Cannabutter in einem Topf bei kleiner Hitze oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Schritten, bis sie flüssig ist.
  3. Gieß die geschmolzene Cannabutter über die Schokolade und rühr, bis die Schokolade komplett geschmolzen ist und eine glatte, gleichmäßige Masse entsteht.
  4. Wenn du die Schokolade süßen willst, gib jetzt das Süßungsmittel dazu und rühr, bis es sich ganz aufgelöst hat.
  5. Wenn du Extras wie Nüsse oder Trockenobst willst, heb sie vorsichtig unter, damit sie sich gleichmäßig verteilen.
  6. Gieß die Schokoladenmasse in Pralinenformen oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
  7. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade komplett fest ist.
  8. Sobald sie fest ist, aus den Formen lösen oder in Stücke schneiden.

Cannabis-Pizza:

Bei einer Pizza mit Cannabis kommt das Gras in den Teig, in die Sauce oder in den Belag. Denk aber dran, dass Cannabis psychoaktiv wirken kann und du die Gesetze und Regeln kennen solltest, die bei dir gelten. Außerdem gilt wie immer: verantwortungsvoll konsumieren und die möglichen Effekte im Blick behalten.

Hier ein Grundrezept für Cannabis-Pizza:

Zutaten:

  • Pizzateig (selbstgemacht oder fertig gekauft)
  • Tomatensauce oder Pizzasauce
  • Geriebener Käse (Mozzarella oder was du magst)
  • Weiterer Belag (Schinken, Champignons, Oliven usw.)
  • Vorher aktiviertes (decarboxyliertes) und gemahlenes Cannabis (die Menge hängt von deinen Vorlieben und deiner Toleranz ab)

Zubereitung:

  1. Bereite den Pizzateig nach deinem Rezept oder nach Packungsanleitung zu. Achte darauf, dass du genug Teig für die gewünschte Pizzagröße hast.
  2. Heiz den Ofen auf die empfohlene Temperatur für deine Pizza vor.
  3. Misch das gemahlene Cannabis in einer Schüssel unter die Tomaten- oder Pizzasauce. Die Menge hängt von deinen Vorlieben und deiner Toleranz ab, aber lieber sparsam dosieren.
  4. Roll den Teig auf einem Pizzablech oder Pizzastein gleichmäßig dick aus.
  5. Verstreich die Sauce mit dem Cannabis auf dem Teig. Verteil sie gleichmäßig, damit die Wirkung auf der ganzen Pizza gleich ist.
  6. Käse und den restlichen Belag drauf.
  7. Back die Pizza im vorgeheizten Ofen nach Teigrezept oder so lange, bis der Rand goldbraun ist und der Käse geschmolzen und blubbernd ist.
  8. Nimm die Pizza raus und lass sie kurz abkühlen, bevor du sie schneidest und servierst.