Cannabis-Osterkranz: Rosca de Pascua mit Cannabutter backen
Der argentinische Oster-Hefekranz mit Cannabutter im Teig, dazu Space Brownies, kalt angesetztes Cannabisöl und Cannabis-Tee.
Ein Cannabis-Osterkranz ist ein klassischer Hefekranz, in dessen Teig statt normaler Butter Cannabutter kommt. Die Vorlage ist die argentinische Rosca de Pascua, ein süßer Hefering, der zu Ostern auf den Tisch kommt, verwandt mit dem spanischen Roscón de Reyes. Hier ist unsere Version mit Gras, ein kreativer Dreh für einen echten Klassiker.
Zutaten für einen Cannabis-Osterkranz:
- 500 g Mehl
- 30 g frische Hefe
- 1 Glas Milch
- 150 g Butter
- 5 g decarboxylierte Cannabisblüten oder 20 g harzige Blätter (für die Cannabutter)
- 100 g Zucker
- 1 TL Salz
- 2 Eier
- Abrieb von einer Zitrone
- Kandierte Früchte (optional)
- Mandeln (optional)
- Puderzucker (optional)
- Sahne und Schokotrüffel (optional)
Zubereitung Schritt für Schritt:
Schritt 1: Mach zuerst die Cannabutter, mit den 150 g Butter und dem Gras, nach deinem Lieblingsrezept aus unseren Cannabis-Rezepten. Wichtig ist nur, dass sie fertig und einsatzbereit ist, bevor du mit dem Teig loslegst.
Schritt 2: Verrühr in einer Schüssel ein halbes Glas Milch, 3 EL Mehl und die Hefe zu einem festen Vorteig und deck die Schüssel ab. Lass ihn 30 Minuten gehen. Dann kommen der Zucker, die restliche Milch, das restliche Mehl, die Eier, der Zitronenabrieb, das Salz und die Cannabutter dazu. Knete alles etwa 10 Minuten auf einer bemehlten Fläche, bis du eine glatte Kugel hast. Deck den Teig mit Frischhaltefolie ab und lass ihn ein paar Stunden an einem warmen Ort gehen.
Schritt 3: Knete den Teig noch mal ein paar Minuten durch und form daraus einen Kranz mit Loch in der Mitte. Heiz den Ofen auf 180 °C vor. Bestreich den Kranz mit verquirltem Ei und verzier ihn nach Lust und Laune mit Mandeln, Puderzucker und kandierten Früchten.
Schritt 4: Back den Kranz 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis er goldbraun ist. Vor dem Servieren abkühlen lassen.
Profi-Tipp: Beim spanischen Roscón de Reyes wird eine Bohne und eine kleine Figur im Teig versteckt, wer sie findet, hat Glück (oder muss den nächsten Kuchen zahlen). Für mehr Spannung kannst du die Bohne durch eine kleine Blüte ersetzen und die Figur durch eine zweite. Wickel beide in Alufolie und versteck sie an verschiedenen Stellen im Kranz. Sag aber allen vorher Bescheid, damit niemand das Ding samt Folie runterschluckt.
Weitere Grundrezepte mit Cannabis
Cannabutter selber machen
Klingt nach Expertenwissen, ist aber kein Hexenwerk: Cannabutter kriegst du locker zu Hause hin.
Das Geniale daran: Mit Cannabutter kannst du unzählige Gerichte der Cannabis-Küche zubereiten.
Du brauchst etwa 450 g Butter, Margarine oder was du sonst zum Kochen nimmst, und rund 14 g zerkleinertes, decarboxyliertes Gras. Schmilz die Butter in einer Pfanne und gib das Gras dazu. Lass alles auf kleiner Flamme ziehen, bis die Butter vom Kraut grünlich wird. Gieß die Mischung durch ein Sieb und stell sie in den Kühlschrank. Fertig ist deine eigene Cannabutter für alles, was du kochen willst, ob süß oder herzhaft, da gibt es keine Grenzen.
Space Brownies mit Backmischung
Von den berühmten Space Brownies hat jeder schon gehört, und für alle, die Schokolade und Cannabis lieben, ist das das Grundrezept schlechthin.
Am einfachsten geht’s mit einer Brownie-Backmischung deiner Lieblingsmarke. Dazu brauchst du natürlich Gras, decarboxyliert. Für diese verrückten Brownies empfehlen wir 4 bis 18 Gramm, je nachdem, wie stark sie werden sollen. Wenn es dein erstes Mal ist, nimm die kleinste Menge und probier ein kleines Stück: Edibles wirken stärker und später als Rauchen, also wart etwa 2 Stunden, bevor du nachlegst.
Erhitz dann die Menge Öl, die auf der Packung steht, und gib das Gras in die Pfanne. Gras und Öl sollten etwa 30 Minuten auf kleiner bis mittlerer Flamme ziehen.
Danach siebst du das Gras ab und gibst das Öl in die Brownie-Mischung. Ab hier einfach der Anleitung auf der Packung folgen, und am Ende hast du leckere Space Brownies.
Cannabisöl kalt ansetzen
Es gibt viele Rezepte, wie man Cannabisöl macht. Unseres ist simpel: Kochen musst du dafür nicht, du brauchst nur etwas Geduld und gutes Gras.

Also, wie macht man Cannabisöl? Hier die Schritte:
- Wasch das Gras in heißem Wasser, um es zu reinigen (zum Decarboxylieren reicht heißes Wasser nicht). Decarboxylier es danach im Ofen.
- Nimm ein Glasgefäß, das groß genug für die Ölmenge ist, die du ansetzen willst.
- Füll es mit einem nativen Olivenöl extra, das du magst oder von dem du glaubst, dass es gut zu deiner Sorte passt. Denk dran: Das Gras kann CBD-reich, THC-reich oder beides sein.
- Gib etwa 20 bis 25 g getrocknetes, fermentiertes und ganzes Gras dazu.
- Lass es ein paar Wochen an einem dunklen, trockenen Ort ziehen und schüttel ab und zu, damit das Gras seine Inhaltsstoffe abgibt.
- Danach ist das Öl fertig zum Gebrauch.
- Das Gras kannst du im Glas lassen.
- Wenn dir die Mischung zu stark ist, füll sie in ein neues Glas um und gib ein Viertel mehr Olivenöl dazu, um die Wirkung abzuschwächen. Kräftig schütteln und ein paar Tage dunkel stehen lassen, damit sich alles verbindet.
- Fertig ist dein Cannabisöl, das du sublingual, äußerlich oder als Nahrungsergänzung nutzen kannst.
Wofür Cannabisöl eingesetzt wird:
- Schmerzen
Laut einigen Studien und vielen Patientenberichten kann es bei chronischen Schmerzen, Muskelschmerzen und Arthritis helfen. - Angst
THC kann entspannend auf das Nervensystem wirken und bei manchen Menschen Angst lindern; zu viel davon kann sie aber auch verstärken. - Übelkeit und Erbrechen
Cannabis wird seit Jahrzehnten gegen Übelkeit und Erbrechen eingesetzt, etwa bei Chemotherapie und anderen Erkrankungen. - Epilepsie
Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabis bei Epilepsie die Zahl der Anfälle senken kann. - Glaukom
THC und andere Cannabinoide können den Augeninnendruck vorübergehend senken, eine Standardbehandlung für Glaukom ist Cannabis aber nicht.
Cannabis-Tee mit Butter
Wenn wir schon von Cannabis-Küche reden, die anders wirkt als ein Joint: Cannabis-Tee ist eine gute Wahl für alle, die vor allem die medizinischen Effekte suchen.
Viele berichten, dass schon eine Tasse tief entspannt, körperlich wie im Kopf. Mit Butter zubereitet ist der Tee aber ein Edible und braucht seine Zeit, bis er wirkt. Das Schöne: Hier kannst du auch Blätter verwerten, und der Tee schmeckt trotzdem richtig gut.
Pro Tasse brauchst du 1 g decarboxylierte Blüten, oder 2 g, wenn du Blätter statt Blüten nimmst. Bei Blättern kannst du noch eine einzelne Blüte dazugeben, dann wird der Geschmack deutlich intensiver. Dazu kommt Butter, etwa ein Teelöffel pro Tasse, denn Cannabinoide sind fettlöslich und lösen sich nicht in Wasser. Statt Butter geht auch Milch, etwa ein Fingerbreit pro Tasse Wasser, mit Butter wirkt der Tee aber stärker.

Cannabis-Tee Schritt für Schritt:
- Zerkleinere zuerst die Blätter oder Blüten so fein wie möglich. Dann gibst du die Butter dazu und vermischst sie gut mit dem trockenen Gras. Wenn du Milch nimmst, kommt sie in dem Moment in den Topf, in dem du die Blüten dazugibst.
- Ist alles gut vermischt, bring das Wasser zum Kochen: 1,5 Tassen Wasser pro Tasse, die du trinken willst. Das Gras kommt erst rein, wenn das Wasser richtig sprudelt, und sobald es drin ist, drehst du die Hitze auf die kleinste Stufe.
- 30 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen und dabei oft umrühren, bis die Butter komplett geschmolzen ist und sich mit dem Wasser verbindet. Langsam, aber ständig rühren.
- Wenn du keinen Butterschaum mehr siehst, ist der Tee fertig. Gieß ihn durch ein Sieb in die Tasse.
Am besten trinkst du ihn sofort, bevor er abkühlt: Wird er kälter, trennt sich das Fett der Butter vom Wasser. Mit Milch kannst du ihn auch bei Zimmertemperatur stehen lassen, denn Milch ist von Natur aus flüssig und wird nicht fest wie Butter.
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