
7 Cannabis-Rezepte zum Abheben: von Cannabutter bis Pizza
Erst die Cannabutter, dann der Rest: Tee, Eis, Brownies, Cannabis-Milch, Schokolade und Pizza mit Gras – und warum du beim Dosieren lieber langsam machst.
7 Cannabis-Rezepte zum Abheben
Diese sieben Rezepte bauen fast alle auf derselben Basis auf, der Cannabutter: Daraus machst du Cannabis-Tee, Eis und Schokolade, dazu kommen Brownies aus der Backmischung, Cannabis-Milch und eine Pizza mit Gras. Mit Cannabis zu kochen ist eine super Sache, nur weißt du oft nicht, wo du anfangen sollst, vor allem wenn du noch nie gekocht hast.
Edibles sind außerdem eine gute Alternative für alle, die Cannabis konsumieren wollen, ohne zu rauchen oder zu verdampfen, ob medizinisch oder zum Genuss. Und sie geben deinen Rezepten den besonderen Kick, mit dem du dein Essen ganz neu erlebst.
Ganz wichtig bei diesen Rezepten: Pass auf die Dosis auf. Wenn du Cannabis isst, wandelt die Leber THC in 11-Hydroxy-THC um, und das wirkt stärker. Heißt: Die psychoaktive Wirkung ist heftiger, also behalte im Blick, wie viel du isst, und fang niedrig an.
Hier sind 7 Cannabis-Rezepte, perfekt für den Einstieg:
Cannabutter: die Basis für fast alle Rezepte
Cannabutter ist ein ganz einfaches Rezept, das in keiner Küche fehlen darf, weil du es für viele andere Cannabis-Rezepte brauchst.
Zutaten:
250 g Butter (geht auch vegan)
500 ml Wasser
25 bis 45 g decarboxyliertes Cannabis (Blüten oder harzige Blätter, je nachdem, wie stark und wie aromatisch es werden soll)
Zubereitung:
Zuerst lässt du das zerkleinerte, decarboxylierte Gras 20 Minuten bei ganz kleiner Hitze in Wasser köcheln. Das nimmt den Chlorophyll-Geschmack (das Grasige) und fast alle Verunreinigungen raus, danach ist es bereit für die Butter.
Als Nächstes schmilzt du die Butter in Wasser bei kleinster Hitze – das Wasser darf dabei nicht sprudelnd kochen. Sobald die Butter komplett geschmolzen ist, gibst du das Gras dazu.
Lass alles auf kleinster Stufe und rühr ununterbrochen. Du siehst, wie die Butter nach und nach grünlicher wird. Etwa 30 Minuten rühren, bis die Butter gleichmäßig und glatt ist.
Wenn du eine gleichmäßige, grünliche Masse hast, gießt du alles durch ein Sieb, damit keine Pflanzenreste zurückbleiben.
Lass das Ganze ein paar Stunden bei Zimmertemperatur abkühlen, stell es dann in den Kühlschrank und lass es 24 Stunden ruhen.
Am Ende schwimmt eine Schicht Butter auf dem Wasser, mit fast derselben Konsistenz wie gekaufte Butter, nur deutlich grüner.

Cannabis-Tee mit Cannabutter
Cannabis-Tee ist schnell und easy gemacht.
Mach dir einfach wie immer eine Tasse Tee und rühr einen Teelöffel Cannabutter ein. Mit Honig süßen und genießen – die Wirkung kommt zügig.
Cannabis-Eis mit Cannabutter
Cannabis-Eis ist der perfekte Abschluss für ein Essen oder einen Abend mit Freunden. Nur vier Schritte:
500 ml Sahne in einem Topf bei mittlerer Hitze aufkochen.
In einer zweiten Pfanne 50 g Cannabutter mit 75 g Zucker schmelzen.
In einer Schüssel etwas Obst zerdrücken, etwa Bananen oder Himbeeren. Alles zusammengeben und vorsichtig vermischen.
Die Masse in eine große Form füllen und über Nacht ins Gefrierfach stellen.

Cannabis-Brownies aus der Backmischung
Cannabis-Brownies sind das berühmteste Edible überhaupt! Die Dinger sind so lecker und so einfach, dass man kaum widerstehen kann …
Du brauchst nur etwas Gras, Öl und eine Brownie-Backmischung. Wichtig: Check vorher, dass in der Backmischung Öl als Zutat vorgesehen ist – das ist entscheidend.
Als Erstes lässt du das Gras im Öl ziehen.
Dafür mahlst du 4 bis 12 g decarboxylierte Blüten (je nachdem, wie stark es werden soll) so fein wie möglich. Gib sie in einen Topf und gieß so viel Öl dazu, wie die Anleitung der Backmischung verlangt.
Etwa 30 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen und ab und zu umrühren, damit das Öl die Cannabinoide aus den Blüten aufnimmt.
Zum Schluss lässt du das Öl abkühlen und siebst das Pflanzenmaterial ab.
Fertig ist dein Cannabis-Öl – jetzt einfach nach der Anleitung der Backmischung weitermachen!
Cannabis-Milch: Grundrezept
Cannabis-Milch ist eine weitere Möglichkeit, Cannabis zu essen bzw. zu trinken. Hier ein Grundrezept für zu Hause:
Zutaten:
- 3 bis 4 g Cannabisblüten oder 10 bis 15 g zerkleinerte Cannabisblätter
- 2 Tassen Milch (Kuhmilch, Mandelmilch oder eine andere Pflanzenmilch)
- 1 EL Fett (Butter, Kokosöl oder ein anderes Fett)
- Optional: Süße nach Geschmack (Zucker, Honig, Stevia usw.)
Schritte:
- Zerkleinere die Blüten oder Blätter im Grinder oder zerbrösel sie mit der Hand.
- Heiz den Ofen auf 115 °C vor und verteil die Blüten oder Blätter auf einem Backblech.
- Etwa 30 bis 40 Minuten backen, um die Cannabinoide durch Decarboxylierung zu aktivieren. Das ist wichtig, damit das Cannabis beim Konsum seine volle Wirkung entfaltet.
- Erwärme Milch und Fett in einem kleinen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze. Wenn du willst, kannst du jetzt schon süßen.
- Gib die aktivierten Blüten oder Blätter in die warme Milch und rühr gut um.
- Lass die Mischung mindestens 30 Minuten bei kleiner Hitze ziehen und rühr gelegentlich um. Nicht kochen lassen.
- Nach 30 Minuten nimmst du den Topf vom Herd und lässt alles abkühlen.
- Ist die Milch abgekühlt, gießt du sie durch ein Sieb oder ein Mulltuch, um die Pflanzenreste abzutrennen.
- Füll die Cannabis-Milch in ein sauberes Gefäß und bewahr sie bis zur Verwendung im Kühlschrank auf.
Cannabis-Schokolade selber machen:
Cannabis-Schokolade machst du zu Hause mit diesem Grundrezept:
Zutaten:
- 28 g ungesüßte Schokolade oder Schokolade mit hohem Kakaoanteil
- 1/4 Tasse Cannabutter (vorher hergestellt, indem du Butter mit decarboxyliertem Cannabis ziehen lässt)
- Optional: Süße nach Geschmack (Zucker, Honig, Stevia usw.)
- Optional: Extras für deine eigene Note (Nüsse, Trockenfrüchte usw.)
Schritte:
- Brich oder hack die Schokolade in kleine Stücke und gib sie in eine hitzefeste Schüssel.
- Schmilz die Cannabutter in einem Topf bei kleiner Hitze oder in der Mikrowelle in 30-Sekunden-Intervallen, bis sie flüssig ist.
- Gieß die geschmolzene Cannabutter über die Schokolade und rühr, bis die Schokolade komplett geschmolzen und die Masse glatt und gleichmäßig ist.
- Wenn du die Schokolade süßen willst, gib jetzt Süße nach Geschmack dazu und rühr, bis sie sich ganz aufgelöst hat.
- Wenn du Extras wie Nüsse oder Trockenfrüchte willst, misch sie vorsichtig unter, damit sie gleichmäßig verteilt sind.
- Füll die Schokomasse in Pralinenformen oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
- Mindestens 1 Stunde kühlen, bis die Schokolade komplett fest ist.
- Ist die Schokolade fest, löst du sie aus den Formen oder schneidest sie in Stücke.
Pizza mit Cannabis backen:
Für eine Pizza mit Cannabis kommt das Gras in den Teig, die Soße oder den Belag. Denk aber dran: Cannabis wirkt psychoaktiv, und du solltest die Gesetze und Regeln kennen, die bei dir gelten. Außerdem gilt: mit Verstand konsumieren und die möglichen Wirkungen im Blick behalten.
Hier ein Grundrezept für Pizza mit Cannabis:
Zutaten:
- Pizzateig (selbst gemacht oder fertig gekauft)
- Tomatensoße oder Pizzasoße
- Geriebener Käse (Mozzarella oder ein anderer nach Wahl)
- Belag nach Wahl (Schinken, Champignons, Oliven usw.)
- Vorher aktiviertes (decarboxyliertes) und gemahlenes Cannabis (die Menge richtet sich nach deinen Vorlieben und deiner Toleranz)
Schritte:
- Bereite den Pizzateig nach deinem Rezept oder nach Packungsanleitung zu. Achte darauf, dass du genug Teig für die gewünschte Pizzagröße hast.
- Heiz den Ofen auf die für Pizza empfohlene Temperatur vor.
- Misch das gemahlene Cannabis in einer Schüssel mit der Tomaten- oder Pizzasoße. Die Menge hängt von deinen Vorlieben und deiner Toleranz ab, aber denk dran: in Maßen.
- Roll den Teig auf einem Pizzablech oder Pizzastein gleichmäßig dick aus.
- Verteil die Tomaten-Cannabis-Soße auf dem Teig – schön gleichmäßig, damit die Wirkung auf der ganzen Pizza gleich ist.
- Gib Käse und Belag nach Wahl drauf.
- Back die Pizza im vorgeheizten Ofen nach Rezept oder bis der Teig goldbraun und der Käse geschmolzen ist und Blasen wirft.
- Hol die Pizza raus und lass sie kurz abkühlen, bevor du sie schneidest und servierst.
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