
Cannabis-Schokolade selber machen: super easy mit 2 Zutaten
Milchschokolade, decarboxylierte Blüten, Wasserbad, Kühlschrank: mehr brauchst du nicht für deine eigene Weed-Schokolade.

Wie macht man Cannabis-Schokolade?
Cannabis-Schokolade machst du mit nur zwei Zutaten: 250 g Milchschokolade und 5 g decarboxylierte, fein gemahlene Blüten. Du schmilzt die Schokolade im Wasserbad, rührst das Cannabis-Pulver ein, lässt alles mindestens 30 Minuten warm ziehen und füllst es in Förmchen. Zwei Lieblinge in einem: easy und richtig lecker.
Zutaten für Cannabis-Schokolade:
250 g Milchschokolade
5 g getrocknete Blüten (decarboxyliert)
Zum Decarboxylieren brichst du die getrockneten Blüten in kleine Stücke, verteilst sie gleichmäßig auf einem Backblech und schiebst sie für 25 bis 30 Minuten in den auf 115 °C vorgeheizten Ofen.
Ganz wichtig: Danach mahlst du das Cannabis zu einem feinen Pulver.

Zubereitung:
Schmilz die Schokolade im Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, rührst du das decarboxylierte, zu Pulver gemahlene Cannabis ein. Gut vermischen. Lass alles mindestens 30 Minuten warm ziehen, rühr immer wieder um und behalte die Temperatur im Blick, damit nichts anbrennt.
Gieß die Schokolade in Förmchen und ab damit in den Kühlschrank. Fertig!
Warum passen Schokolade und Cannabis so gut zusammen?
Dass Schokolade und Cannabis so gut harmonieren, hat mehrere Gründe:
- Geschmack und Textur: Schokolade ist reichhaltig und cremig und ergänzt die erdigen, süßlichen und bitteren Noten von Cannabis. Zusammen ergibt das ein einzigartiges Geschmackserlebnis.
- Verstärkte Wirkung: Manche Konsumenten sagen, dass Schokolade die Wirkung von Cannabis verstärkt, vor allem die psychoaktive Wirkung von THC. Begründet wird das damit, dass Schokolade Anandamid enthält, das den körpereigenen Endocannabinoiden ähnelt. Die Vermutung ist, dass diese Stoffe mit den Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn interagieren und so die Wirkung verstärken. Die Belege dafür sind allerdings dünn.
- Vielseitig in der Küche: Schokolade lässt sich in unzähligen Cannabis-Rezepten verwenden, von Brownies über Kekse bis zu Trüffeln und anderem Gebäck. Sie ist leicht einzuarbeiten und deshalb beliebt bei allen, die Cannabis lecker und unauffällig genießen wollen.
- Bekömmlichkeit: Die Süße und die zarte Textur von Schokolade überdecken den bitteren oder erdigen Geschmack von Cannabis. Perfekt für alle, die den Eigengeschmack von Gras nicht mögen.
Wie wirkt Cannabis-Schokolade?
Mögliche Wirkungen von Cannabis-Schokolade sind zum Beispiel:
- Psychoaktive Wirkung: Cannabis enthält psychoaktive Stoffe wie Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Damit die Schokolade psychoaktiv wirkt, muss das THC vorher durch Decarboxylierung aktiviert werden.
- Entspannung: Cannabis kann entspannend und beruhigend wirken, nach einem Stück Cannabis-Schokolade stellt sich oft ein Gefühl von Ruhe ein.
- Appetit: Cannabis ist bekannt dafür, Hunger zu machen, Stichwort Fressflash oder „Munchies“. Auch Cannabis-Schokolade kann den Appetit anregen.
- Unterschiedliche Stärke und Dauer: Wie stark und wie lange Cannabis-Schokolade wirkt, hängt von Menge und Potenz des verwendeten Cannabis ab und davon, wie empfindlich und tolerant du bist.
Wie decarboxyliert man Cannabis?
Decarboxylieren ist der entscheidende Schritt, um psychoaktive Stoffe wie THC in der Pflanze zu aktivieren. So gehst du grundsätzlich vor:
- Ofen vorheizen: Heiz den Ofen auf 100 bis 120 °C vor.
- Cannabis vorbereiten: Zerkleinere die Blüten, die du decarboxylieren willst, fein.
- Aufs Blech verteilen: Verteil das Cannabis in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht auf einem Backblech.
- Backen: Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen und lass das Cannabis etwa 30 bis 45 Minuten drin. Die Zeit kann je nach Menge und Potenz variieren.
- Im Auge behalten: Pass gut auf, dass nichts anbrennt. Rüttel das Blech ab und zu, damit alles gleichmäßig decarboxyliert.
- Abkühlen lassen und verwenden: Ist das Cannabis decarboxyliert, lässt du es abkühlen und kannst es dann für Schokolade oder andere Rezepte verwenden.
Denk daran: Die Wirkung von Cannabis-Schokolade hängt von der Dosis, der Potenz des Grases und deiner Toleranz ab. Außerdem kann sie Nebenwirkungen haben, etwa Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und eine schlechtere Koordination und Konzentration. Wenn du Cannabis-Schokolade probieren willst, geh es vorsichtig an, fang mit kleinen Mengen an und halte dich an die Gesetze, die bei dir vor Ort gelten.
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