
Cannabis-Torta-frita: Argentiniens Regentag-Klassiker mit Cannabutter
Frittierte Teigfladen wie in Buenos Aires, nur mit Cannabutter im Teig: süß, salzig oder gefüllt.

Torta frita ist ein frittierter Teigfladen aus Argentinien und Uruguay, eine Art schlichter Krapfen ohne Füllung, der traditionell an Regentagen zum Mate (dem bitteren Kräutertee aus der Kalebasse) auf den Tisch kommt. Für die Cannabis-Version kommt Cannabutter aus bereits decarboxyliertem Gras in den Teig, der Rest bleibt simpel: Mehl, Salz, heißes Wasser, ab ins Fett. Egal ob es draußen kalt oder warm ist, Torta frita geht immer, und diese Version ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein bisschen Magie.
Du kannst sie pur essen, mit Salz oder mit Zucker, aber trau dich ruhig an andere Zutaten. Gefüllt mit Schinken und Käse ist sie top, genauso mit Avocado und Ei obendrauf. Für Naschkatzen: ein Klecks Dulce de Leche, die argentinische Milchkaramellcreme, geht immer.
Rezept: Cannabis-Torta-frita mit Cannabutter
Du brauchst 250 g normales Mehl, 250 g selbsttreibendes Mehl (also mit Backpulver), 1 EL Salz, 300 ml heißes Wasser und 1,5 EL Cannabutter (also Butter, in der bereits decarboxyliertes Cannabis gezogen hat; rohes Gras in den Teig zu geben bringt kaum Wirkung).
Durch die Mehlmischung geht die Torta frita beim Ausbacken ein bisschen auf. Misch beide Mehlsorten gut in einer Schüssel und drück in der Mitte eine Mulde rein, in die das Salz kommt. In dieselbe Mulde gießt du die 300 ml heißes Wasser und gibst dann die Cannabutter dazu.
Wichtig ist, dass das Wasser heiß ist, dann schmilzt die Butter und alles verbindet sich leichter. Vermeng alles gut mit der Hand und knete den Teig auf der Arbeitsfläche fertig. Achte darauf, dass sich alle Zutaten gut verbunden haben.
Jetzt darfst du kreativ werden. Wenn du sie süß magst, gib etwas Zitrusabrieb dazu, wenn du sie herzhaft magst, macht sich ein bisschen Parmesan super. Danach wickelst du den Teig in Frischhaltefolie und lässt ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Je länger er ruht, desto besser!
Zum Schluss teilst du den Teig in kleine Kugeln, rollst sie mit dem Nudelholz rund aus, wie Empanada-Teig, nur etwas dicker, und stichst in die Mitte ein Loch, damit das Öl die Torta frita gut durchzieht. In Öl oder Schmalz ausbacken, fertig! Und denk dran: Edibles wirken erst nach einer Weile, also erst mal eine essen und in Ruhe abwarten, bevor du nachlegst.

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