
ANBAU
Cannabissamen keimen lassen: Küchenpapier oder Jiffy?
Feucht halten, 26 bis 28 °C, und erst bei 1 bis 2 cm Wurzel umsetzen: So kriegst du möglichst viele Samen zum Keimen.
VON CosechaLibre Redaktion3 MIN LESEZEIT
🌱 Wie lässt du Cannabissamen keimen? 💡
Cannabissamen keimen am sichersten in einem Medium, das nie austrocknet, bei 26 bis 28 °C und etwa 70 % Luftfeuchte, zum Beispiel zwischen feuchtem Küchenpapier oder in einem Jiffy-Quelltopf. Sobald die Wurzel 1 bis 2 cm lang ist, kommt der Samen ins Substrat. Keimen ist an sich easy und geht schnell, aber diese Details entscheiden, wie viele deiner Samen am Ende tatsächlich aufgehen. Legst du den Samen in ein feuchtes Medium, setzt er eine Reihe von Prozessen in Gang, und innerhalb weniger Stunden oder Tage keimt er. Egal in welchem Substrat du keimen lässt: Es darf niemals komplett austrocknen. Spürt der Samen keine Feuchtigkeit mehr um sich herum, stellt er sehr wahrscheinlich seine Aktivität ein und keimt gar nicht mehr.
Check deshalb jeden Tag, ob das Keimmedium noch feucht ist. Das ist wirklich wichtig, wenn du keine bösen Überraschungen erleben willst. Growst du hydroponisch, lässt du am besten in Steinwollwürfeln keimen, die natürlich ebenfalls immer feucht bleiben müssen.
Damit nichts schiefgeht, setzt du die Samen am besten ein, wenn die Wurzel 1 cm lang ist, höchstens 2.
Erde oder Küchenpapier?
Steckst du den Samen direkt in die Erde, riskierst du, dass er zu tief landet, vor allem wenn du das Substrat nach dem Einsetzen noch gießt.Die sicherste Methode
Deutlich bessere Ergebnisse bekommst du, wenn du in Küchenpapier oder in gepressten Torfquelltöpfen keimen lässt. Sind die kleinen Pflänzchen da, setzt du sie ins Substrat um. Cannabissamen keimen am besten bei relativ hoher Temperatur und Luftfeuchte. Vor allem in der kalten Jahreszeit brauchst du eine Wärmequelle, damit du auf etwa 26 bis 28 °C kommst. Ideal sind für das Keimmedium etwa 26 bis 28 °C und 70 % Luftfeuchte [caption id="attachment_2493" align="aligncenter" width="411"]
So keimen Samen im Küchenpapier[/caption]
Für die Küchenpapier-Methode baust du ein Sandwich aus Teller und Papier, wie auf dem Bild. Sobald der Samen aufgeht und die Wurzel 1 bis 2 Zentimeter lang ist, kommt er ins Substrat. Die Methode ist sicher, weil du nur das Papier anheben musst, um nach dem Samen zu schauen.
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So keimen Samen im Jiffy[/caption]
Keimen im Jiffy ist richtig praktisch, weil du dir das Umsetzen vom Papier ins Substrat sparst. Der Samen kommt in den vorher eingeweichten Jiffy-Quelltopf.
Ist der Samen gekeimt und schaut das Pflänzchen ein, zwei Zentimeter aus der Oberfläche, setzt du den Jiffy einfach komplett in den neuen Topf. So musst du den Keimling nicht anfassen, wie es bei der Papiermethode nötig ist

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