CBD-Dosierung: Wie viel CBD und wie oft am Tag?
GESUNDHEIT

CBD-Dosierung: Wie viel CBD und wie oft am Tag?

Niedrig anfangen, langsam steigern, eine Woche abwarten: die Grundregeln für CBD und was Körpergewicht, Produktform und Medikamente damit zu tun haben.

VON CosechaLibre Redaktion3 MIN LESEZEIT

Bei CBD gilt: niedrig anfangen, langsam steigern. Wer CBD auf eigene Faust nimmt, startet am besten mit etwa 5 mg zwei- bis dreimal am Tag und erhöht höchstens wöchentlich. Und wie immer: Wenn du Cannabis aus medizinischen oder therapeutischen Gründen nimmst, sprich unbedingt mit einer Ärztin oder einem Arzt. Nimmst du CBD-Produkte ohne ärztliche Begleitung, fang lieber mit einer niedrigen Dosis an und steigere sie nur, wenn es nötig ist.

Wie viel CBD dir ärztlich empfohlen wird, hängt davon ab, was behandelt werden soll. Bei manchen Beschwerden reicht schon eine niedrige Dosis, bei anderen braucht es deutlich mehr.

Bei Epilepsie zum Beispiel kann die verschriebene CBD-Dosis höher liegen als bei Angststörungen.

Auch das Körpergewicht spielt bei der Dosierung eine Rolle. Rechnerisch brauchen Menschen mit mehr Körpergewicht unter Umständen höhere Dosen.

Dazu kommen Lebensgewohnheiten: Alkohol und Medikamente können die Wirkung von CBD beeinflussen. Alkohol und andere Mittel, die aufs zentrale Nervensystem wirken, können die beruhigende Wirkung von CBD verstärken.

In klinischen Studien arbeiten Forscher mit sehr unterschiedlichen Mengen: Je nach Fragestellung wurden zwischen 100 und 1.500 mg CBD pro Tag eingesetzt.

Wenn du CBD selbst und ohne professionelle Begleitung nimmst, starte am besten mit einer niedrigen Dosis von etwa 5 mg zwei- bis dreimal am Tag. Beobachte, wie dein Körper reagiert, und hör auf, wenn du eine unerwünschte Reaktion bemerkst.

Verträgst du die niedrige Dosis gut, kannst du sie Woche für Woche schrittweise erhöhen. Ohne ärztliche Begleitung gilt aber: nicht mehr als 70 mg CBD pro Tag.

Auch die Produktform entscheidet mit, wie viel CBD du tatsächlich aufnimmst. Die CBD-Konzentration ist je nach Produkt sehr unterschiedlich, je nachdem, ob du Tinkturen, Kapseln, Gummis oder Öle nimmst.

Welches CBD-Produkt passt, hängt davon ab, wofür du es nutzen willst. Bei Muskelkater oder Entzündungen könnte eine CBD-Creme die beste Wahl sein. Die Idee: Die Haut nimmt das CBD auf, und es wirkt direkt dort, wo die Muskeln schmerzen.

Eine weitere Möglichkeit sind Edibles. Essbare CBD-Produkte wirken oft erst mit Verzögerung. Verdauung und Verstoffwechselung in der Leber brauchen Zeit, und außerdem kommt weniger CBD im Blut an als bei anderen Konsumformen.

Und wenn du nach der Einnahme von CBD gar nichts merkst? Dann vor allem: nicht hektisch die Dosis hochschrauben. Warte mindestens eine Woche ab, bevor du über eine höhere Dosis nachdenkst.

Wenn du CBD-Medikamente auf Rezept nimmst, halte dich unbedingt an die ärztlich verordnete Dosis. Alter, Geschlecht, Gewicht und Gesundheitszustand fließen alle in die passende CBD-Dosis ein.

Wie nimmst du CBD ein?

Wie immer gilt: Am besten fragst du Fachleute. Fakt ist aber auch, dass es in der Cannabis-Community viele Gruppen und Grower gibt, die CBD in Eigenregie therapeutisch nutzen und von sehr guten Ergebnissen berichten. Recherchieren, nachfragen und sich informieren ist immer der beste Weg, wenn du verschiedene CBD-Produkte ausprobieren willst. Die Auswahl ist groß: Öle, Kapseln, Tinkturen, Gummis, Salben und Getränke mit CBD.

Eins ist sicher: Mit CBD-Kapseln bekommst du jeden Tag eine genaue Dosis CBD, weil die Milligramm pro Kapsel exakt feststehen. CBD kannst du außerdem direkt auf die Haut auftragen, als Lotion, Balsam oder Creme.

Die Faustregel lautet: wenig nehmen und die Dosis mit der Zeit steigern, so wie du dich damit wohlfühlst.

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