
Fledermausguano für Cannabis: Was ist das und was bringt der Bio-Dünger?
Fledermauskot als Blütebooster: Was in Guano steckt, wann du ihn einsetzt und wie das Düngen von Cannabis Phase für Phase funktioniert.
Was ist Guano?
Guano ist der Kot von Fledermäusen, Seevögeln und anderen Tieren, die in Kolonien leben, und ein natürlicher Dünger, der wegen seines hohen Gehalts an Pflanzennährstoffen sehr geschätzt wird. Beim Cannabis-Anbau ist vor allem Fledermausguano beliebt, weil er die Blütenbildung unterstützt.
Fledermausguano wird in Landwirtschaft und Gartenbau häufig als organischer Dünger eingesetzt. Er enthält eine reiche Mischung aus Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie weitere Mineralien und Spurenelemente, die Pflanzen guttun. Wegen dieser Zusammensetzung wird er besonders für die Blütephase empfohlen, weil er die Bildung von Blüten und Früchten fördert.
Du bekommst Fledermausguano als Pulver oder Granulat. Du kannst ihn direkt auf das Substrat geben oder unter die Erde mischen. Halte dich an die Angaben des Herstellers oder an bewährte Empfehlungen, denn zu viel Guano kann den Pflanzen schaden.
Wichtig: So wirksam Guano als organischer Dünger ist, er sollte nachhaltig und umweltschonend gesammelt und verkauft werden, damit die Fledermäuse und anderen Tiere, die ihn liefern, geschützt bleiben.

Wofür ist Fledermausguano gut?
Fledermausguano ist ein natürlicher Dünger, der im Cannabis-Anbau wegen seiner Vorteile für die Pflanzen gern verwendet wird. Geschätzt wird er vor allem für seinen hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen, die Wachstum und Entwicklung der Cannabispflanze unterstützen.
Das sind die wichtigsten Vorteile von Fledermausguano beim Cannabis-Anbau:
- Nährstoffreicher Dünger: Fledermausguano enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium in Anteilen, die von der Art abhängen (frischer Guano ist reicher an Stickstoff, gealterter an Phosphor), dazu weitere wichtige Elemente wie Calcium, Magnesium und Zink. Diese Nährstoffe sind die Basis für kräftiges Wachstum und die Bildung von Blüten und Früchten.
- Fördert die Blüte: Fledermausguano wird besonders für die Blütephase von Cannabis empfohlen. Phosphorreicher Guano fördert größere, dichtere und harzigere Blüten und damit mehr Buds.
- Bessere Bodenqualität: Als organischer Dünger verbessert Fledermausguano auch Struktur und Gesundheit des Bodens. Er bringt organisches Material ein, das das Bodenleben fördert und Nährstoffe im Boden hält, und schafft so bessere Bedingungen für das Wachstum.
- Sichere, nachhaltige Ernährung: Fledermausguano ist eine natürliche, umweltfreundliche Düngeoption. Er stammt aus Fledermauskot, kann nachhaltig gesammelt werden und kommt ohne chemische oder synthetische Zusätze aus.

Welche Nährstoffe braucht deine Cannabispflanze?
Eine Cannabispflanze braucht eine Kombination aus Hauptnährstoffen und Mikronährstoffen.
Die drei großen Hauptnährstoffe heißen NPK, kurz für Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). NPK sind die Grundbausteine jedes Cannabis-Düngers und jeder gesunden Cannabispflanze. Außerdem brauchen die Pflanzen Kohlendioxid und Sauerstoff, die sie über die Luft bekommen, und Wasserstoff, der aus dem Wasser stammt.
Dazu kommen Sekundärnährstoffe, nämlich Schwefel, Calcium und Magnesium.
Und schließlich gibt es eine größere Gruppe von Mikronährstoffen, die das Wachstum anregen. Dazu gehören unter anderem Zink, Mangan, Eisen, Bor, Chlor, Kobalt, Molybdän und Silizium.
Wie und wann düngst du Cannabis?
Cannabispflanzen brauchen je nach Wachstumsphase unterschiedlich viele Nährstoffe. In der Regel wird mindestens einmal pro Woche gedüngt, zusammen mit reichlich Wasser mit passendem pH-Wert.
Als Faustregel liegt der ideale pH-Wert für Cannabis in Erde zwischen 6,0 und 6,8. Wer hydroponisch anbaut, hält den pH des Wassers zwischen 5,5 und 6,5.
Wie und wann düngst du in den einzelnen Wachstumsphasen?
Sämling: kaum oder gar kein Dünger. Am besten wartest du, bis die ersten Blätter da sind, bevor du die erste NPK-Gabe gibst.
Wachstumsphase: Jetzt braucht die Pflanze vor allem Stickstoff. Viele Düngeschemata setzen deshalb auf ein stickstoffbetontes NPK-Verhältnis und gehen gegen Ende der Wachstumsphase zu einem ausgeglicheneren Verhältnis über. Die genauen Werte hängen von deinem Dünger ab, halte dich an die Herstellerangaben.
Blütephase: Jetzt geht es darum, Phosphor und Kalium hochzufahren. In der frühen Blüte bringt Düngen viel, in den letzten Wochen, wenn sich die eigentlichen Buds gebildet haben, deutlich weniger.
Profi-Tipp: Nicht jede Dosiertabelle ist gleich. Fang lieber mit weniger als der empfohlenen Menge an und steigere langsam, damit du nicht überdüngst oder deine Pflanzen verbrennst.
Was ist eigentlich Dünger?
Einfach gesagt ist Dünger Pflanzennahrung aus natürlichen oder industriell hergestellten Stoffen, die auf Boden und Pflanzen gegeben wird, um das Wachstum zu verbessern. Die Nährstoffe im Dünger helfen vielen verschiedenen Pflanzen, auch Zimmerpflanzen im Topf.
Warum ist Dünger für Cannabis so wichtig?
Die Nährstoffe im Dünger helfen dir, gesündere Pflanzen mit mehr Blattmasse und am Ende mehr Blüten zu ernten. Wenn du dicke Buds willst, bringt dich der richtige Dünger ans Ziel. Ohne guten Dünger schöpfen die Buds deiner Cannabispflanzen ihr Potenzial oft nicht aus.
Welcher Dünger ist der beste?
Wenn du organisch anbauen willst, nimm einen natürlichen Cannabis-Dünger mit diesen Bestandteilen:
- Nützliche Bakterien und Pilze
- Humus
- Fischmehl
- Blutmehl
- Fledermausguano
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