Was ist eine Gravity Bong? So funktioniert sie und so baust du sie in 10 Schritten
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Was ist eine Gravity Bong? So funktioniert sie und so baust du sie in 10 Schritten

Plastikflaschen, etwas Alufolie und zehn Minuten Zeit: So baust du eine Gravity Bong und so ziehst du sie, ohne dich zu übernehmen.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Eine Gravity Bong, auch Eimerbong genannt, ist eine Wasserpfeife, die den Rauch direkt in deine Lunge drückt, und sie liefert einen heftigen THC-Schub, der für Unerfahrene schnell zu viel sein kann. Bauen kannst du sie in rund zehn Minuten aus einer Plastikflasche, einem Eimer oder einer zweiten, größeren Flasche, etwas Alufolie und Wasser.

Die Gravity Bong funktioniert mit Wasser und Schwerkraft: Eine Flasche oder Kammer mit einem Kopf voller Gras oben drauf wird in eine größere Flasche oder einen Eimer mit Wasser getaucht.

Das Bauen und das Prinzip dahinter wirken auf den ersten Blick etwas verwirrend, aber keine Sorge, wir erklären es dir. Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine Gravity Bong.

Was brauchst du für eine Gravity Bong?

  • Plastikflasche mit Deckel 
  • Eimer oder 2-Liter-Plastikflasche
  • Alufolie
  • Cutter oder scharfes Messer
  • Etwas zum Löcherstechen
  • Cannabis

Bongs können ein bisschen einschüchternd sein, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, aber eine Bong selber zu bauen ist viel einfacher, als es aussieht. Du brauchst nur etwas Erfindergeist und Entschlossenheit, und in weniger als 10 Minuten steht deine eigene Gravity Bong aus Sachen, die du wahrscheinlich eh zu Hause hast.

Gravity Bong aus Flaschen: Anleitung Schritt für Schritt

So baust du deine Gravity Bong:

  • Schritt 1: Schneide mit dem Messer den Boden der 0,5- oder 1-Liter-Flasche ab, zum Beispiel einer Colaflasche. Wie viel Rauch später in deiner Lunge landet, hängt davon ab, wie hoch die Flasche bleibt, also schneide nicht zu viel vom Boden weg.
  • Schritt 2: Schneide den oberen Teil der großen 2-Liter-Flasche ab und füll sie zu etwa zwei Dritteln mit Wasser. Das ist dein Wasserbehälter.
  • Schritt 3: Schraub den Deckel der kleinen Flasche ab und stich mit dem Cutter oder einer Schere ein paar kleine Löcher hinein. Nicht zu groß, damit das Gras nicht ins Wasser fällt, aber auch nicht zu klein, damit die Luft problemlos durchkommt.
  • Schritt 4: Jetzt kommt die Alufolie ins Spiel. Wickle sie um den gelochten Deckel und form daraus einen kleinen Kopf, in den später das Gras kommt. Die Folie sorgt dafür, dass dein Gras nicht ins Wasser fällt und hinüber ist. Schneide überstehende Reste ab und bring die Folie in Form, damit nichts rausfällt.

Hast du dagegen einen klassischen Bongkopf aus Metall oder Keramik in deiner Sammlung, kannst du den in den Deckel setzen und bekommst einen besseren Zug. Dann brauchst du auch keine Alufolie.

  • Schritt 5: Stich mit dem Cutter oder einer Schere Löcher in die Alufolie. Geh dabei vorsichtig vor, damit die Folie nicht reißt oder kaputtgeht. 3 bis 5 Löcher reichen, damit die Luft gut durchzieht.
  • Schritt 6: Füll das Gras deiner Wahl in den Kopf, aber schraub den Deckel noch nicht auf.
  • Schritt 7: Jetzt kommt der Teil, der wohl am kniffligsten ist. Geh so vor, damit alles klappt:

a) Tauch zuerst die kleine Flasche mittig in die große, bis nur noch der Flaschenhals mit dem Gewinde über das Wasser ragt.

b) Jetzt vorsichtig: Schraub den mit Alufolie umwickelten Deckel auf die obere Flasche.

  • Schritt 8: Zünde das Gras an und zieh die kleine Flasche ganz langsam nach oben, während sie sich mit Rauch füllt. Füllt sie sich nicht mit Rauch, check deine Gravity Bong: Sitzt der Deckel richtig und ist er fest zugeschraubt? Hat die Flasche keine Löcher?

Wenn die Gravity Bong irgendwo undicht ist, funktioniert sie nicht. Es kann also gut sein, dass du ein paar Anläufe brauchst, bis es klappt.

  • Schritt 9: Wenn die Flasche voller Rauch ist, schraub den Deckel ganz vorsichtig ab und setz den Mund an die Öffnung.
  • Schritt 10: Drück die Flasche jetzt langsam nach unten. Das Wasser strömt in die Flasche und schiebt den Rauch in deine Lunge.

Du wirst merken, dass der Rauch aus der selbstgebauten Gravity Bong etwas sanfter ist, weil er in der Flasche ein wenig abkühlt, bevor er in deiner Lunge landet. Trotzdem: Der THC-Kick ist gewaltig. Wenn du dein Gras richtig genießen willst, such dir einen guten Moment aus und inhalier nicht zu viel Rauch auf einmal.

Wie funktioniert eine Gravity Bong?

Eine Gravity Bong zu benutzen ist keine Raketenwissenschaft. Die Flaschenbong funktioniert so: Du zündest den Kopf an und ziehst die Flasche langsam hoch, dadurch füllt sich die Kammer mit Rauch. Dann schraubst du den Deckel ab, setzt den Mund an die Öffnung und drückst die Flasche nach unten. Durch die Schwerkraft wird der Rauch direkt in deine Lunge gedrückt.

Die Kammern selbstgebauter Gravity Bongs sind meist größer als bei einer normalen Bong, deshalb holst du mit einem Zug oft eine riesige Menge Rauch.

Das Gute an solchen Bongs: Du kannst sie mit wenigen Sachen ganz einfach zu Hause bauen. 

Eine Gravity Bong kann selbst erfahrene Kiffer zum Husten bringen, also geh es vorsichtig an. Allen, die gerade erst mit Bongs und Cannabis anfangen, sagen wir deshalb: Fang mit kleinen Zügen an und steigere dich langsam.

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