Riesige Buds: So werden deine Cannabisblüten richtig groß
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Riesige Buds: So werden deine Cannabisblüten richtig groß

Kein Grower-Moment schlägt den Anblick fetter, perfekter Buds nach Wochen voller Pflege – und mit Schnitt, Training, Licht und den richtigen Nährstoffen ist das kein Hexenwerk.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Wie werden deine Buds größer?

Große Buds bekommst du, wenn du drei Dinge im Griff hast: das Wachstum der Pflanze lenken (Rückschnitt und Training), für gutes Licht sorgen und zur richtigen Zeit die passenden Nährstoffe geben. Schwer ist das nicht, wenn du weißt, wie du deine Pflanzen einrichtest und pflegst – und für einen Grower gibt es kein besseres Gefühl, als nach all der Pflege auf fette, perfekte Buds zu schauen.

Erfolgreich growen heißt vor allem, zu steuern, wo die Pflanze ihre Buds bildet. Die Blüten entstehen an den Nodien, also den Knoten, an denen Blätter und Äste aus dem Haupttrieb wachsen. Für die größten Buds sollten alle Nodien ungefähr auf derselben Höhe liegen. Von allein wächst eine Pflanze so nicht, da musst du als Grower eingreifen. Dafür gibt es zwei Hauptmethoden:

Rückschnitt: untere Nodien entfernen


Du schneidest die Nodien weiter unten an der Pflanze weg. Manchen Growern tut das weh, weil sie damit Stellen entfernen, an denen die Pflanze Buds bilden wollte. Das Ergebnis lohnt sich aber. Die Buds im unteren Bereich bekommen kaum Licht, weil der obere Teil der Pflanze sie beschattet. Lässt du diese Nodien dran, verschwendet die Pflanze Energie an untere Buds, die sowieso nie groß werden. Die kleinen Nodien wegzuschneiden, damit die übrigen Blüten die besten Chancen haben, ist eine starke Methode für große Buds.

Bud von CosechaLibre.com

Training: alle Spitzen auf eine Höhe bringen

Training ist der zweite Weg, alle Buds auf eine Höhe zu bringen, damit sie genug Licht abbekommen. Pflanzen wachsen von Natur aus ungleichmäßig, manche Triebe und Äste bleiben hinter anderen zurück. Um das auszugleichen, kappst du die Spitze der Pflanze (Topping) oder bindest die Äste mit Schnüren so runter, dass alle auf derselben Höhe enden. Sind die Äste gleich hoch, verteilt die Pflanze die Nährstoffe gleichmäßig, und jeder Bud bekommt die ideale Lichtmenge für mehr Wachstum.

Licht ist extrem wichtig. Die Pflanzen brauchen genug Abstand zueinander, damit jeder Teil der Pflanze gutes Licht bekommt. Indoor hast du das Licht komplett unter Kontrolle, also lohnt es sich, es richtig einzustellen.

Sollen deine Pflanzen reife, üppige Buds bilden, brauchen sie top Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Stickstoff und Phosphor spielen eine große Rolle für massive Buds, wenn du die richtigen Mengen zur richtigen Zeit gibst. Stickstoff sorgt zum Beispiel dafür, dass die Pflanze am Anfang kräftig wächst. Startet sie gesund und wächst schnell, kann sie später größere Blüten bilden.

Sobald die Pflanze anfängt, Buds zu bilden, braucht sie weniger Stickstoff. Jetzt kommt der Phosphor ins Spiel, denn er hilft dabei, dass die Buds groß, schwer und dicht werden. Kompost und andere Zusätze kannst du während des ganzen Grows in die Erde geben, das Wichtigste ist aber, mit richtig guter Erde zu starten.

Pflanzen nutzen den Kohlenstoff (C) aus dem CO₂ der Luft und den Wasserstoff (H) aus dem Wasser (H₂O), um Kohlenhydrate herzustellen. Den Sauerstoff (O) geben sie dann ab, die Kohlenhydrate speichern sie als Glukose.

In der Luft liegt der CO₂-Gehalt bei rund 400 ppm. Das reicht den meisten Pflanzen und genügt auch indoor, damit sie größere Buds bilden können. Alles CO₂, das sie brauchen, bekommen sie, wenn ständig frische Luft in den Growraum kommt.

Eine ideale Belüftung besteht aus: einem Abluftventilator, der die warme Luft um die Pflanzen absaugt (ein Aktivkohlefilter dazu hält den Geruch im Zaum), einem Zuluftventilator, der frische Luft in den Growraum bringt, und zusätzlichen Umluftventilatoren, die die Luft an alle Pflanzen verteilen. Frische Luft ist entscheidend für große Buds.

Gesunde, fette Buds bekommst du am sichersten mit den richtigen Techniken, Training und einem guten Händchen für alles, was die Pflanze zum Wachsen braucht. Vor allem aber macht der Blick des Growers den Unterschied zwischen einer „normalen“ und einer außergewöhnlichen Pflanze. Leidenschaft, Sorgfalt und Liebe zum Detail entscheiden, ob ein Grow große, fette Buds bringt – und genau darum geht es uns ja allen. 

Wie werden deine Buds dichter?

Willst du die Dichte deiner Buds erhöhen, helfen ein paar Methoden. Zuerst muss die Pflanze genug Licht, Wasser und Nährstoffe für gesundes Wachstum bekommen. Dazu kannst du mit Rückschnitt und Training die Energie der Pflanze auf die Buds lenken, indem du unnötige Blätter und Äste entfernst, die Nährstoffe und Licht klauen. Eine weitere Option sind spezielle Blühdünger, die große, harzige Buds fördern können. Auch Entlauben (Defoliation) kann für dichtere Buds sorgen. Und schließlich: Ernte zum richtigen Zeitpunkt, achte also auf die Reifezeichen der Pflanze. Mit diesen Methoden und etwas Geduld holst du auch zu Hause große, dichte Buds aus deinem Grow.

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