Horrortrip vom Kiffen: Was bei einem schlechten Trip wirklich hilft
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Horrortrip vom Kiffen: Was bei einem schlechten Trip wirklich hilft

Angst, Herzrasen, Gedankenkarussell: So kommst du durch einen schlechten Trip und so hilfst du jemandem, den es erwischt hat.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT
Ein Horrortrip vom Kiffen kann jeden erwischen: Angst, Herzrasen, wirre Gedanken. Was hilft, ist schlicht: einen ruhigen Ort suchen, jemandem Bescheid sagen, Wasser trinken, ruhig atmen und abwarten, denn es geht von selbst vorbei. Vielleicht ist dir das noch nie passiert und dann auf einmal doch, oder schon dein erster Joint fühlt sich mies an. Egal wie: Mit ein paar Tricks kommst du so gut wie möglich durch. Steckst du schon mitten im schlechten Trip, ist es fürs Vorbeugen zu spät. Für das nächste Mal lohnt es sich aber, ein paar Dinge im Kopf zu haben. Erstens: Wisse, was du rauchst. Kennst du die Sorte, kannst du nachschauen, wie viel THC sie hat. Ist der Wert sehr hoch, nimm weniger. Langsam rauchen ist das A und O. Manchmal braucht die Wirkung etwas, bis du sie im Körper und im Kopf spürst. Nimm einen Zug und warte erst mal ab.

Trotz aller Vorsicht kann der Horrortrip trotzdem kommen. Wenn du dich mies fühlst oder dir düstere Gedanken durch den Kopf schießen, helfen dir diese Tipps: - Schäm dich nicht! Das kann jedem passieren. Sag unbedingt jemandem, dass es dir nicht gut geht, damit man dir helfen kann. Sprich mit jemandem, dem du vertraust. - Hast du das Gefühl, eine bestimmte Person zieht dich runter, geh auf Abstand. Geh allein in ein anderes Zimmer oder nach draußen und atme durch. - Trink Wasser. - Konzentrier dich auf deinen Atem. Atme ein und aus und spür, wie die Luft in deinen Körper strömt. - Iss oder trink etwas Süßes. Zucker hilft in solchen Momenten vielen. - Bist du regelmäßiger Kaffeetrinker, probier eine Tasse. - Ist dir nicht schwindelig, kann es helfen, dich hinzulegen und die Augen zu schließen. - Lenk dich mit etwas ab, das du magst: ein Film, eine Serie oder ruhige Musik. Nichts Brutales und nichts, was dich zusätzlich aufdreht. - Lass es geschehen. Wer im Kopf gegen den Trip ankämpft, macht ihn nur schlimmer. Hat jemand neben dir den Horrortrip, durchlöchere ihn nicht mit Fragen. Sag ihm lieber, dass alles gut wird, dass noch niemand an Gras gestorben ist und dass es vorbeigeht.  Zeig einfach, dass du da bist, um zu helfen. Frag, ob er reden will, und wenn ja, hab Geduld.

Was ist der Kreislauf (in Argentinien: „la pálida“)?

In Argentinien sagt man „la pálida“, bei uns heißt das meist „Kreislauf“ oder „Kreislaufkollaps“: eine unangenehme und manchmal beunruhigende Erfahrung, die auftreten kann, wenn du zu viel Cannabis erwischt hast. Manche sprechen auch von einem schlechten Trip oder einer „Cannabis-Überdosis“. Wichtig zu wissen: Der Kreislauf ist keine offiziell anerkannte medizinische Diagnose und hat nichts mit einer tödlichen Überdosis zu tun, die bei Cannabis extrem selten ist. Wer einen Kreislauf hat, kann Symptome wie heftige Angst, Paranoia, Schwindel, Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Zittern und das Gefühl erleben, neben sich zu stehen. Das ist sehr unangenehm und kann richtig Angst machen, verschwindet aber in der Regel mit der Zeit von selbst. Ob es dich erwischt, hängt von mehreren Faktoren ab: wie empfindlich du auf die psychoaktive Wirkung reagierst, wie viel du genommen hast, wie stark das Gras ist, wie du es konsumierst (rauchen, essen, verdampfen usw.) und in welcher Umgebung du bist. Hat jemand einen Kreislauf, hilft eine ruhige, sichere Umgebung, Wasser, Ausruhen und Abwarten, bis die Wirkung nachlässt. Sind die Symptome heftig oder halten sie an, hol ärztliche Hilfe.

Wie bekommst du das High schneller runter?

Wenn du nach einem Joint oder einem „Space Brownie“ unerwünschte Effekte abschwächen willst, können dir diese Tipps helfen:
  1. Ruhe und entspannte Umgebung: Such dir einen ruhigen, gemütlichen Ort, an dem du dich sicher und entspannt fühlst. Die Umgebung beeinflusst, wie es dir geht, also mach es dir so ruhig wie möglich.
  2. Trinken: Trink Wasser. Das kann einige Symptome lindern und das Unwohlsein verringern.
  3. Tief atmen und entspannen: Atme tief durch und nutz Entspannungstechniken, um Kopf und Körper zu beruhigen. Langsames, tiefes Atmen kann die Angst senken und dich runterbringen.
  4. Essen und Ausruhen: Hast du einen Space Brownie gegessen und die Wirkung haut voll rein, kann etwas Gesundes zu essen und Ausruhen die Symptome dämpfen. Iss ausgewogen und ruh dich genug aus.
  5. Gesellschaft und Unterstützung: Fühlst du dich ängstlich oder unwohl, tut eine Vertrauensperson in der Nähe gut. Quatschen und dich mit etwas Schönem ablenken kann das Unwohlsein verringern.