Kieselgur im Cannabis-Anbau: Was sie ist und wie sie gegen Schädlinge hilft
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Kieselgur im Cannabis-Anbau: Was sie ist und wie sie gegen Schädlinge hilft

Ein Pulver aus fossilen Algen, das Milben, Blattläuse und Co. austrocknet – wenn du weißt, wann du es einsetzen darfst.

VON CosechaLibre Redaktion2 MIN LESEZEIT

Was ist Kieselgur und woher kommt sie?

Kieselgur, auch Diatomeenerde oder Diatomit genannt, ist ein Sedimentgestein, das Grower als Bodenzusatz und als natürliches Mittel gegen Schädlinge im Cannabis-Anbau nutzen. Sie besteht aus Diatomeen, also einzelligen Kieselalgen, die nach ihrem Absterben in Seen und Meeren auf den Grund sinken. Über die Zeit verdichten sich diese fossilen Schalen zu Kieselgur, die fein gemahlen als Pulver im Handel landet.

 

Wie und wann setzt du Kieselgur ein?

Du kannst das Gesteinsmehl direkt in die Erde oder ins Substrat deiner Cannabispflanze einarbeiten.

Für alles mit Außenskelett ist Kieselgur tödlich: Ameisen, Wanzen, Flöhe, Kakerlaken, Milben und Blattläuse. Das Pulver zieht die schützende Fettschicht von ihrem Panzer ab, und die Tiere trocknen aus.

Du kannst Kieselgur auch als Blattspray ausbringen, gemischt mit Wasser. Das Mischverhältnis hängt vom Produkt ab, halt dich an die Angaben des Herstellers. Gut schütteln und die Pflanzen mit einer dünnen, gleichmäßigen Schicht einsprühen, auf der Ober- und der Unterseite der Blätter. Die Blätter sollen feucht sein, aber nicht tropfen.

Diese Methode ist nur etwas für die Wachstumsphase bis kurz vor der Blüte. Sprühst du Kieselgur in der Blüte, bleibt das Zeug in den Buds hängen, und am Ende rauchst oder isst du es mit. Wichtig: Wirksam wird Kieselgur erst, wenn der Sprühfilm getrocknet ist.

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