Macht Kiffen Pickel? Was Cannabis wirklich mit Akne zu tun hat
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Macht Kiffen Pickel? Was Cannabis wirklich mit Akne zu tun hat

Nicht das Gras selbst, sondern Stress und Fressflash könnten deiner Haut zu schaffen machen. Und was CBD für die Haut bringen könnte.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Kiffen löst nach heutigem Wissensstand nicht direkt Akne aus. Es kann aber indirekt eine Rolle spielen: wenn THC bei manchen Menschen Stress oder Angst verstärkt oder wenn nach dem Joint der Fressflash mit Süßem und Fettigem zuschlägt. Wie Cannabis und Haut genau zusammenhängen, wird noch erforscht, aber die neueren Studien bringen langsam etwas Licht in die Sache.

Wichtig vorweg: Wie Cannabis auf die Haut wirkt, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Manche merken positive Effekte, andere eher negative. Genau diese Bandbreite macht das Thema Cannabis und Akne so kompliziert.

Haut mit Akne

Macht Kiffen Pickel? Oder: wie Cannabis auf deine Haut wirken kann

Cannabis kann die Haut auf verschiedenen Wegen beeinflussen, und einer davon führt über Stress und Angst. Gras wird zwar meistens mit Entspannung und weniger Stress verbunden, manche Menschen erleben aber das Gegenteil, und das könnte bei der Entstehung von Akne mitspielen.

Wie THC auf Stress und Angst wirkt

Tetrahydrocannabinol (THC), der wichtigste psychoaktive Wirkstoff im Cannabis, kann die Stimmung ganz unterschiedlich beeinflussen. Die meisten fühlen sich entspannt, bei manchen löst es aber Angst und Stress aus.

Mehr Stress und Angst können bei manchen Menschen dazu beitragen, dass Pickel sprießen.

Akne bei Erwachsenen und warum jeder anders reagiert

Wie Cannabis wirkt, kann sich von Person zu Person stark unterscheiden. Die meisten Konsumenten erleben es als entspannend, eine Minderheit dagegen bekommt Angst und Stress. Für diese Leute kann eine Sorte mit hohem Cannabidiol-Gehalt (CBD) die bessere Wahl sein.

Fressflash nach dem Kiffen: ein Faktor für Akne?

Wenn du nach dem Kiffen alles verputzt, was dir vor die Finger kommt, könnte Cannabis indirekt mit deinen Pickeln zu tun haben. Gras macht oft Appetit, vor allem auf Süßes und Fettiges.

Was Kohlenhydrate und Fett mit der Haut machen

Kohlenhydrat- und fettreiches Essen nach dem Kiffen kann der Haut auf mehreren Wegen schaden:

  1. Mehr Talg: Einige Forscher bringen eine Ernährung mit viel Zucker und Fett mit fettigerer Haut in Verbindung, was das Akne-Risiko erhöht.
  2. Insulinspitzen: Kohlenhydratreiches Essen kann den Insulinspiegel schnell nach oben treiben, was wiederum Entzündungen und Rötungen der Haut begünstigen kann.

Wie sich das auf Entzündungen der Haut auswirkt

Entzündungen durch zu viel Essen nach dem Kiffen können der Haut zusetzen:

  • Abbau von Kollagen und Elastin: Entzündungen können Enzyme freisetzen, die Kollagen und Elastin abbauen, also genau die Stoffe, die die Haut straff und elastisch halten.
  • Zucker in der Haut: Manche Forscher vermuten, dass sich überschüssiger Zucker an das Kollagen der Haut heftet, bestehende Akne verschlimmert und das Risiko für neue Ausbrüche erhöht.

Auch wenn Cannabis selbst nicht direkt Akne verursacht, kann der Heißhunger, den es auslöst, der Haut schaden. Wenn du nach dem Kiffen ein bisschen aufpasst, was du isst, tust du deiner Haut etwas Gutes und verhinderst, dass die Akne schlimmer wird.

Macht Kiffen Pickel? CBD als Alternative

CBD, ein weiterer Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der nicht psychoaktiv ist, könnte laut einigen Studien entspannend und angstlösend wirken. Sorten mit viel CBD könnten die THC-Wirkung abfedern und für Ruhe sorgen, ohne die unerwünschten Nebenwirkungen.

Was du mitnehmen solltest

Wenn du nach dem Kiffen Stress oder Angst bekommst und deine Haut darunter leidet, lohnt es sich, verschiedene Sorten und Cannabinoid-Verhältnisse auszuprobieren, bis du findest, was zu dir passt. Und ganz wichtig: Hol dir ärztlichen Rat, wenn es um deinen Cannabiskonsum und seine Wirkung auf die Haut geht.

CBD in der Hautpflege: Was ist dran?

CBD gilt inzwischen als möglicher Wirkstoff in der Hautpflege, dem feuchtigkeitsspendende, reinigende und Anti-Aging-Eigenschaften zugeschrieben werden. Topische Cannabisprodukte, vor allem mit CBD, sind bei allen beliebt, die bei der Hautpflege auf natürliche Mittel setzen.

Was CBD für die Haut bringen könnte

Ob CBD Akne direkt reduziert, ist noch nicht geklärt. Erste Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass CBD der Hautgesundheit allgemein guttun könnte. Das ist keine Garantie, dass die Akne verschwindet, aber gesunde Haut ist eine wichtige Voraussetzung, um Hautprobleme wie Akne in den Griff zu bekommen.

Weniger Stress

Cannabis, vor allem mit viel CBD, wird mit weniger Stress in Verbindung gebracht, und Stress gilt als einer der möglichen Auslöser von Akne. Wer seinen Stress besser im Griff hat, tut auch der Haut etwas Gutes, was sich indirekt auf die Akne auswirken könnte.

Ausgeglichene Talgproduktion

Einige Laborstudien deuten darauf hin, dass CBD die Fettproduktion der Haut regulieren könnte, was bei trockener wie fettiger Haut helfen könnte, die Talgproduktion ins Gleichgewicht zu bringen. Das ist wichtig, weil zu viel Talg die Poren verstopft und Akne begünstigt.

Entzündungshemmend und antibakteriell

Terpene aus Cannabis wie Alpha- und Beta-Pinen haben in Laborstudien entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften gezeigt. Sie könnten helfen, Entzündungen zu lindern und Akne-Bakterien wie C. acnes (früher P. acnes) und S. epidermidis in Schach zu halten.

Fazit: Cannabis und Akne

Auch wenn Cannabis selbst nach heutigem Stand keine Akne bei Erwachsenen auslöst, kann der Konsum mehrere Faktoren beeinflussen, die für die Haut eine Rolle spielen. CBD zeigt mit seinen möglichen entzündungshemmenden, talgregulierenden und antibakteriellen Eigenschaften vielversprechendes Potenzial in der Hautpflege. Um seine Wirkung auf Akne und andere Hautprobleme wirklich zu verstehen, braucht es aber noch mehr Forschung.