
Outdoor-Grow Risiken: Regen, Wind, Schimmel und Schädlinge im Freien und im Topf
Was deinem Cannabis draußen gefährlich wird, was im Topf schiefgehen kann und ob indoor am Ende die bessere Wahl ist.
Die größten Gefahren im Outdoor-Grow sind Starkregen und Staunässe (Wurzelfäule), starker Wind (Bruch und ungewollte Bestäubung), Schimmel in der Blüte und Schädlinge wie Schnecken, Raupen, Milben und Weiße Fliege. Im Topf kommen falsches Substrat, schlechte Drainage und Fehler beim Gießen dazu. Hier siehst du, wie du diese Risiken erkennst und sicher in den Griff bekommst.
Welche Risiken hat der Cannabis-Anbau im Freien?:
Draußen, vor allem bei wechselhaftem Wetter, lauern einige Risiken. Eines davon ist das Wetter selbst, etwa Starkregen. Zu viel Wasser kann die Wurzeln faulen lassen und das Wachstum bremsen. Sorg deshalb für gute Drainage im Boden und schütz die Pflanzen bei Extremwetter, zum Beispiel mit einem Gewächshaus.
Auch starker Wind ist ein Risiko. Er kann die Pflanzen beschädigen und außerdem Pollen herantragen, die deine weiblichen Pflanzen ungewollt bestäuben. Dagegen helfen Windschutz oder schützende Konstruktionen, die den Wind abbremsen.
Welche Gefahren drohen beim Anbau im Topf draußen?
Cannabis im Topf auf Balkon oder Terrasse ist beliebt bei allen, die keinen Garten haben oder ihre Pflanzen besser unter Kontrolle haben wollen. Aber auch das hat seine Tücken. Eine davon ist der falsche Umgang mit Erde und Töpfen. Ein ungeeigneter Topf oder schlechte Erde bremsen Wachstum und Entwicklung. Nimm Töpfe mit guter Drainage und ein hochwertiges Substrat, dann klappt der Grow.
Ein weiteres Risiko: zu viel oder zu wenig gießen. Zu viel Wasser sättigt die Erde und führt zu Wurzelfäule, zu wenig lässt die Pflanzen austrocknen und schwächt sie. Finde das richtige Maß und check regelmäßig die Feuchtigkeit im Substrat.

Standort und Umgebung:
Jeder Garten und jeder Platz im Freien ist anders: Norden oder Süden, sonnig oder verregnet, mit unterschiedlichen Böden, Pflanzen drumherum, Schädlingen und Krankheiten. Um zu wissen, welche Probleme deinem Outdoor-Grow drohen, musst du deine Umgebung genau im Blick haben.
Regen:
Regen lässt sich beim Outdoor-Grow nicht vermeiden. Steht zu viel Wasser im Boden, kann Wurzelfäule entstehen. Die Wurzeln bekommen dann keinen Sauerstoff mehr, Wasser und Nährstoffe gelangen nicht mehr richtig in den Rest der Pflanze, und das Wachstum stockt.
Starker Wind:
Ein Klassiker unter den Outdoor-Problemen, gegen den du ohne Gewächshaus kaum etwas ausrichten kannst. Bei starkem Wind fliegen Pollen durch die Luft, und treffen sie auf weibliche Pflanzen, werden die bestäubt.
Schimmel:
Anders als indoor, wo du Temperatur und Luftfeuchtigkeit steuerst, hast du draußen auf beides keinen Einfluss. Behalte deine Pflanzen im Auge, damit kein Schimmel entsteht, besonders in der Blüte. Sobald du Schimmel entdeckst, schneid alle befallenen Teile sofort raus. Um das Risiko zu senken, kannst du nach starkem Regen die Buds oder die ganze Pflanze vorsichtig ausschütteln.
Schädlingsbefall:
Haben Schädlinge die Pflanzen erst einmal erwischt, wirst du sie nur schwer wieder los. Vorbeugen ist am besten, aber draußen ist das ziemlich schwierig. Kontrollier deine Pflanzen deshalb regelmäßig auf Fraßspuren von Nacktschnecken, Schnecken und Raupen. Die fressen Blätter, Buds und im schlimmsten Fall die ganze Pflanze. Auch Milben und Weiße Fliegen gehören zu den häufigen Schädlingen an Cannabis. Sie sitzen auf der Blattunterseite und hinterlassen, wenn du sie nicht bekämpfst, weiße und gelbliche Flecken auf der Blattoberseite.
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Was ist besser: indoor oder outdoor?
Ob du drinnen oder draußen growst, hängt von mehreren Faktoren und deinen Vorlieben ab. Beides hat Vor- und Nachteile. Hier die wichtigsten Punkte für deine Entscheidung:
Indoor-Anbau:
Indoor wächst Cannabis in einer kontrollierten Umgebung, etwa in einem Growschrank, einer Growbox oder einem eigenen Raum. Die Vorteile:
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Volle Kontrolle: Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftstrom bestimmst du selbst. So holst du das Optimum aus den Pflanzen raus und erntest planbarer.
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Privatsphäre und Sicherheit: Drinnen bleibt dein Grow privat, und das Risiko von Diebstahl oder neugierigen Dritten sinkt.
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Ganzjährig growen: Indoor kannst du das ganze Jahr über anbauen, unabhängig von der Jahreszeit.
Indoor hat aber auch Nachteile:
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Startkosten: Du musst mehr in Equipment investieren, etwa in Growlampen, Lüftung, pH-Messgeräte und Co.
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Stromverbrauch: Die ganze Technik zieht ordentlich Strom. Das treibt die Kosten auf Dauer hoch und belastet die Umwelt.
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Wenig Platz: Indoor ist der Platz meist begrenzt, und damit auch die Zahl der Pflanzen.
Outdoor-Anbau:
Outdoor wächst Cannabis unter freiem Himmel und nutzt das natürliche Sonnenlicht. Die Vorteile:
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Sonnenlicht und Platz: Die Pflanzen bekommen direkte Sonne, die natürlichste und stärkste Energiequelle. Und draußen haben sie Platz, sich richtig auszubreiten.
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Weniger Stromkosten: Ohne Lampen und Lüftung sparst du dir die Energiekosten.
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Mehr Ertrag möglich: Unter optimalen Bedingungen werden Outdoor-Pflanzen größer und bringen mehr Ertrag.
Outdoor hat aber auch Nachteile:
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Wetterabhängig: Draußen bist du Wetter und Jahreszeiten ausgeliefert. Starkregen, Sturm oder extreme Temperaturen können dem Grow schaden.
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Schädlinge und Krankheiten: In der freien Natur sind die Pflanzen Schädlingen, Insekten und Krankheiten stärker ausgesetzt.
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Weniger Privatsphäre und Sicherheit: Draußen bleibt dein Grow schwerer unentdeckt, und das Risiko von Diebstahl oder Entdeckung steigt.
Am Ende hängt die Wahl zwischen indoor und outdoor von deiner Situation, deinen Zielen und deinen Vorlieben ab.
Wenn du gerade erst mit dem Growen anfängst, empfehlen wir dir unseren Online-Growkurs (auf Spanisch).
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