Space Cake backen: Rezept mit Cannabutter und Wirkdauer
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Space Cake backen: Rezept mit Cannabutter und Wirkdauer

Blüten decarboxylieren, Butter infundieren, Kuchen backen: der Space Cake Schritt für Schritt, plus Dosierung und Wirkdauer.

VON CosechaLibre Redaktion6 MIN LESEZEIT

Ein Space Cake ist ein Kuchen, in dem statt normaler Butter Cannabutter steckt: Du decarboxylierst die Blüten, ziehst sie in Butter aus und backst damit einen ganz normalen Rührteig. Die Wirkung setzt nach 30 Minuten bis 2 Stunden ein und kann 4 bis 8 Stunden anhalten, also klein anfangen und warten. Hier kommt das Rezept Schritt für Schritt, mit Blüten und selbstgemachter Cannabis-Butter.

Zutaten:

  • 5–10 g Cannabisblüten (oder die entsprechende Menge Trim)
  • 1 Tasse (225 g) ungesalzene Butter
  • 1 Tasse (200 g) Zucker
  • ¾ Tasse Milch (ca. 180 ml)
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 2 Tassen (250 g) Hanfmehl (oder normales Mehl, wenn dir das lieber ist)

Anleitung:

Schritt 1: Cannabutter herstellen

1.1. Blüten decarboxylieren:

  • Heiz den Ofen auf 110 °C vor.
  • Zerkleinere die Blüten grob und gib sie in eine Glasform.
  • Deck die Form mit Alufolie ab und lass sie 30–40 Minuten im Ofen, damit die Cannabinoide decarboxyliert, also durch Hitze aktiviert werden.

1.2. Butter mit Cannabis infundieren:

  • Schmilz die Butter in einem Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze.
  • Gib die decarboxylierten Blüten dazu und rühr gut um.
  • Lass die Mischung 2–3 Stunden auf kleiner Flamme ziehen, ohne dass sie kocht. So gehen die Cannabinoide in die Butter über.
  • Gieß alles durch ein feines Sieb, um das Pflanzenmaterial von der Butter zu trennen.
  • Lass die Cannabutter auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor du sie im Rezept verwendest.
Süße Edibles mit Cannabis

Schritt 2: Den Space-Cake-Teig zubereiten

2.1. Teig anrühren:

  • Heiz den Ofen auf 190 °C vor.
  • Verrühre in einer großen Schüssel die Cannabutter mit Milch, Zucker, Eiern und Mehl.
  • Gib Backpulver und Salz dazu und rühr so lange, bis ein glatter Teig entsteht.

2.2. Backen:

  • Fette eine Backform ein oder leg sie mit Backpapier aus.
  • Füll den Teig ein und streich ihn gleichmäßig glatt.
  • Back den Kuchen etwa 25 Minuten, bis an einem Holzstäbchen, das du in die Mitte stichst, kein Teig mehr kleben bleibt.

Schritt 3: Richtig dosieren und bewusst genießen

3.1. Dosierung:

  • Schneid den Space Cake in kleine Stücke, dann hast du die Dosis besser im Griff.
  • Fang mit einem kleinen Stück an, vor allem wenn du noch wenig Erfahrung mit Edibles hast.
  • Bis die Wirkung voll da ist, können 2–3 Stunden vergehen. Also Geduld: Nicht nachlegen, bevor du die volle Wirkung spürst.

Schritt 4: Wirkung und was du beachten solltest

4.1. So wirkt Space Cake:

  • Ein Space Cake kann deutlich stärker und länger wirken als ein Joint oder der Vaporizer.
  • Wie heftig es wird, hängt von Dosis und Toleranz ab, also bewusst konsumieren.

4.2. Sorte und Dosierung:

  • Welche Sorte du nimmst, beeinflusst Wirkung und Geschmack deines Space Cakes.
  • Probier dich mit verschiedenen Dosierungen und Mengenverhältnissen von Butter und Blüten heran, bis du die passende Mischung für dich gefunden hast.

Ein Space Cake ist eine kreative und leckere Art, Cannabis zu genießen. Denk immer daran, bewusst zu konsumieren und die Dosis an deine Toleranz anzupassen. Viel Spaß mit deinem Kuchen, der mehr kann als nur satt machen!

Gerötete Augen nach dem Cannabiskonsum

Wie lange wirkt ein Space Cake?

Wie lange ein Space Cake wirkt, hängt von mehreren Faktoren ab: Dosis, persönliche Toleranz, THC-Gehalt des verwendeten Grases, Stoffwechsel und alles, was beim Essen von Cannabis sonst noch mitspielt. Grundsätzlich hält die Wirkung länger an als beim Rauchen oder Vapen, weil der Körper die Cannabinoide über den Verdauungstrakt anders verstoffwechselt.

Meist setzt die Wirkung 30 Minuten bis 2 Stunden nach dem Essen ein und kann 4 bis 8 Stunden anhalten, in manchen Fällen auch länger. Bei Edibles kommt die Wirkung langsamer und bleibt länger als beim Rauchen oder Vapen, weil der Körper die Cannabinoide erst verdauen und verstoffwechseln muss, bevor du sie voll spürst.

Weil kaum vorherzusagen ist, wie jemand auf Edibles reagiert, gilt: vorsichtig und geduldig bleiben. Wenn du neu dabei bist, fang mit einer niedrigen Dosis an und warte mindestens zwei Stunden, bevor du entscheidest, ob du mehr willst. Zu viel kann zu sehr intensiven und unangenehmen Effekten führen, deshalb ist es so wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren.

Immer mehr Menschen nutzen Cannabis, aus den unterschiedlichsten Gründen. Manche aus purer Liebe zum Kraut, andere wegen der Vorteile, die sie für sich entdeckt haben. Und die Wege, diese uralte Pflanze zu genießen, sind vielfältig. Deshalb haben wir hier ein paar Rezepte, mit denen du Cannabis von seiner besten Seite kennenlernst.

Zutaten für Cannabis-Rezepte

Ein paar Tipps, bevor du loslegst

  • Wer Cannabinoide in die Küche bringen will, muss sich aufs Fett konzentrieren. THC und CBD sind fettlöslich. Am effektivsten, vielseitigsten und gesündesten bringst du Cannabis deshalb über Butter, Ghee oder Öl ins Essen. Der hohe Fettgehalt bindet die Cannabinoide und sorgt für eine gute Aufnahme. Außerdem sind Butter, Ghee und Öl ohnehin Grundzutaten in jeder Küche.
  • Manche Cannabis-Fans experimentieren inzwischen auch mit Rohhonig, der mit Cannabinoiden angereichert ist. Hochwertiger Rohhonig wird von vielen bei Allergien oder Halsschmerzen geschätzt. Wer das ganze Jahr über zu Erkältungen neigt, hat mit etwas „Hanfhonig“ im Schrank eine nette Option zur Hand.
  • Wir haben schon öfter über das Decarboxylieren gesprochen. Aber was ist Decarboxylierung eigentlich? Gemeint ist das Erhitzen von rohem Cannabis, das die chemische Struktur der natürlichen Cannabinoide verändert. Dieser Standardschritt macht aus den Säureformen THCA und CBDA die bekannteren und besser verfügbaren Cannabinoide THC und CBD.

Allerdings behaupten manche, dass rohes Cannabis große Vorteile für die Gesundheit hat. Es gibt eine wachsende Szene von Cannabis-Fans, die täglich rohe Blüten entsaften, mixen oder essen. Ihnen zufolge liefert rohes Cannabis dank vieler Antioxidantien, Terpene und Chlorophyll beste Nährstoffe.

Weil es kaum Daten gibt, ist unklar, ob das wirklich die „gesündeste“ Art ist, Cannabis zu essen. Unsicher scheint der Verzehr von hochwertigen, laborgeprüften rohen Blüten aber nicht zu sein, und high machen dich diese Buds auch nicht.

Einfache Cannabis-Rezepte

Cannabutter

Cannabutter selber machen klingt nach Profi-Kram, ist es aber nicht. Die Zubereitung ist einfach und klappt in jeder Küche.

Das Geniale an Cannabutter: Du kannst sie für unzählige Gerichte in deiner Cannabis-Küche verwenden.

Du brauchst rund 450 g (1 Pfund) Butter, Margarine oder das Fett, mit dem du sonst kochst, und etwa 14 g (½ Unze) decarboxyliertes, gemahlenes Gras. Schmilz die Butter in einer Pfanne und gib das Gras dazu. Lass alles auf kleiner Flamme ziehen, bis die Butter vom Kraut grünlich wird. Gieß die Mischung durch ein Sieb und stell sie zum Abkühlen in den Kühlschrank. Fertig ist deine eigene Cannabutter für alles, was du willst: von süß bis herzhaft, da gibt es keine Grenzen.

Space Brownies

Von diesen legendären Desserts hat jeder schon gehört. Für alle, die Schokolade und Cannabis lieben, sind sie das Basisrezept schlechthin.

Am einfachsten geht es mit einer Brownie-Backmischung deiner Lieblingsmarke. Natürlich brauchst du auch Gras. Für diese verrückten Brownies empfehlen wir 4 bis 18 g decarboxyliertes Cannabis.

Erhitz dann die Menge Öl, die auf der Packung angegeben ist, und gib das Gras in die Pfanne. Gras und Öl sollten etwa 30 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze ziehen.

Anschließend siebst du das Pflanzenmaterial ab und gibst das Öl zur Backmischung. Dann einfach der Anleitung auf der Packung folgen, und fertig sind deine Space Brownies.

Cannabisöl

Es gibt unzählige Rezepte, um Cannabisöl herzustellen. Wir haben ein einfaches für dich, ganz ohne komplizierte Schritte: Du brauchst nur etwas Geduld und gutes Gras.