Tabakersatz für den Joint: die 11 besten Alternativen zu Tabak
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Tabakersatz für den Joint: die 11 besten Alternativen zu Tabak

Joint ohne Tabak, aber trotzdem gut brennend: Diese elf Kräuter ersetzen den Tabak und bringen eigenes Aroma mit.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Die besten Tabakalternativen für den Joint sind Kräuter wie Lavendel, Salbei, Rosmarin, Kamille, Ringelblume, Eukalyptus, Minze, Himbeerblätter, Hopfen, Damiana und Mate. Sie machen den Joint geschmacklich interessanter und sind weniger schädlich als Tabak, der für die Gesundheit das größte Problem in der Mischung ist. Manche sind sogar leicht psychoaktiv und ergänzen das High.

Wenn du dich also fragst, was du statt Tabak in den Joint packen kannst oder welcher Tabakersatz wirklich taugt: Merk dir diese Optionen zum Mischen mit Cannabis und probier dich durch.

Tabakersatz im Joint: Worauf solltest du achten?

Beim Mischen von Kräutern mit Gras gilt dieselbe Regel wie bei allem Neuen: wenig nehmen und lieber langsam. Bei einer fertigen Kräutermischung sind 25 % Kräuter auf 75 % Cannabis ein vernünftiger Einstieg. Was für dich am besten passt, findest du nur raus, wenn du dich Schritt für Schritt rantastest.

Als Ersatz für Tabak kommen viele getrocknete Kräuter und Blätter infrage. Manche eignen sich aber besser als andere oder riechen und schmecken einfach angenehmer.

Was kann man statt Tabak rauchen?

Lavendel:

Unter den Tabakalternativen ist Lavendel einer der Klassiker. Er ist bekannt für seinen Duft und dafür, dass er beruhigen und entspannen soll – und genau das sind auch die Effekte, die viele beim Lavendel-Rauchen suchen. Gras und Lavendel passen perfekt zusammen: Der Rauch wird milder, der Geschmack besser, und viele empfinden das High als runder. Außerdem kann Lavendel zu den angenehmeren Begleiterscheinungen des Rauchens beitragen: Ihm wird nachgesagt, bei Nervosität und Schlafproblemen zu helfen, und er macht das Raucherlebnis insgesamt sanfter.

Getrocknete Kräuter zum Mischen mit Cannabis

Salbei:

Salbei ist eines der rauchbaren Kräuter, die du wahrscheinlich schon im Garten oder auf dem Balkon hast. Er wächst fast überall und steht in so gut wie jeder Küche. Als Tabakersatz zum Stressabbau gilt: Salbei im Joint kann die Entspannung und innere Ruhe verstärken. Außerdem verbessert er das Abbrennen und bringt ein angenehmes Aroma mit, was das Rauchen noch angenehmer macht.

Rosmarin:

Ein Kräuterjoint mit Rosmarin bietet sich an, weil das Kraut das Terpen Beta-Caryophyllen enthält. Laut einigen Studien könnte es die geistige Leistungsfähigkeit unterstützen und bei Entzündungen, gedrückter Stimmung und für das Immunsystem nützlich sein – deshalb passt Rosmarin gut zu Gras. Dazu kommt sein ganz eigenes Aroma.

Kamille:

Kamille ist beliebt, weil du sie praktisch überall bekommst. Sie gehört zu den rauchbaren Blüten, denen eine entspannende und angstlösende Wirkung nachgesagt wird. Kamille und ihre Terpene sollen außerdem bei Schlafproblemen und erhöhtem Blutdruck helfen. Die Wirkung ist allerdings entspannend und wohlig, aber nicht besonders stark.

Trotzdem kann Kamille dir helfen, vor dem Schlafengehen gut runterzukommen.

Ringelblume:

Die Ringelblume ist wegen ihrer heilkräftigen Eigenschaften in der Volksmedizin beliebt und weit verbreitet. Ihren Blättern wird traditionell nachgesagt, das Immunsystem zu stärken. Am besten nimmst du Pflanzenblätter von Ringelblumen mit leuchtend gelben oder orangefarbenen Blüten: Das zeigt, dass die Pflanze frisch genug ist und ihre Qualität stimmt.

Eukalyptus:

Eukalyptusöl ist einer der Hauptbestandteile der Blätter. Es wirkt schleimlösend und schmeckt eher würzig-scharf – ideal für alle, die sonst kräftige, aromatisierte Tabaksorten mögen.

Eukalyptus und Kräuter als Tabakersatz

Minze:

Bei Minze hast du die Qual der Wahl: Es gibt jede Menge Sorten, und du entscheidest selbst, welche dir in der Kräutermischung am besten schmeckt. Minzöl ist wegen seines Aromas und Geschmacks sehr beliebt und wird auch gesundheitlich geschätzt. Minze im Joint ist deshalb eine Alternative, die entspannen und die Durchblutung anregen soll. Aber Vorsicht: Minze ist ziemlich intensiv. Nimm nicht zu viel davon, sonst überdeckst du Geschmack und Aroma deines Grases.

Himbeerblätter:

Die Himbeere, botanisch Rubus idaeus, wurde in der Volksmedizin bei vielen Beschwerden eingesetzt, etwa bei Blutarmut, Wadenkrämpfen oder Zahnfleischentzündungen. Vor allem aber ist sie ein hervorragender Tabakersatz: Dank ihrer luftigen, leichten Textur lässt sie sich gut drehen und schmeckt mild.

Hopfen:

Hopfen gehört zur selben Pflanzenfamilie wie Cannabis. Das Terpen Myrcen ist ein Wirkstoff im Hopfen und steckt auch in vielen Cannabis-Sorten. Hopfen wirkt beruhigend und soll die Stimmung heben, was ihn zu einer angenehmen Ergänzung fürs High macht. Beachte aber: Manche Quellen warnen, dass Hopfen bei höheren Temperaturen geraucht problematisch sein kann.

Damiana:

Damiana wird als Kräuterzigarette bei ganz unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt, von gedrückter Stimmung bis zu Verdauungsproblemen, und vor allem, um Anspannung abzubauen.

Wichtig: Rauchen schadet dem Körper, egal was du rauchst. Deshalb solltest du informiert auswählen und am besten zu natürlichen Kräutern greifen. Damiana ist eine gute Wahl, auch weil sie leicht psychoaktiv sein soll: Sie enthält angeblich Stoffe, die auf Nervensystem und Gehirn wirken und anregen könnten.

Mate:

Mate stammt aus Südamerika, wo die Blätter seit Jahrhunderten als Tee aufgegossen werden – in Argentinien ist Mate quasi Nationalgetränk. Sein Aroma ist komplex: erdig, rauchig und bittersüß zugleich.

Wegen seines hohen Koffeingehalts gilt Mate als anregend und wird oft als Abnehmhilfe vermarktet. Darum ist er in Großstädten total angesagt und hat als Erfrischungsgetränk ein Comeback erlebt.

Achte auf Kräuter aus biologischem Anbau, damit du dir keine Pestizide und anderen Chemikalien in den Joint holst.