Welcher Topf für die Growbox? Vierkanttöpfe, Pflanzsäcke und Netztöpfe im Indoor-Check
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Welcher Topf für die Growbox? Vierkanttöpfe, Pflanzsäcke und Netztöpfe im Indoor-Check

Vom kleinen Anzuchttopf bis zum Netztopf fürs Hydro-System: Welche Töpfe indoor wofür taugen und wann du umziehst.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Für den Indoor-Grow sind Vierkanttöpfe aus Plastik der Standard: Sie nutzen die Fläche in der Growbox optimal aus, und es gibt sie für jede Phase in der passenden Größe. Dazu kommen Pflanzsäcke für Bequeme, Air-Pots mit Wurzelschnitt für buschige Pflanzen und Mutterpflanzen sowie Netztöpfe für Hydro- und Aeroponik-Systeme. Welcher Topf der richtige ist, hängt davon ab, in welcher Phase deine Pflanze steckt und wie du anbaust.

Hier schauen wir uns die wichtigsten Topfarten an und was sie unterscheidet, damit du für deinen Grow die passenden auswählen kannst.

Welche Töpfe gibt es für Cannabis?

Grob lassen sich Töpfe für Cannabispflanzen in zwei Gruppen einteilen: Plastiktöpfe und Stofftöpfe. Innerhalb dieser Gruppen gibt es aber jede Menge Formen und Größen, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Wachstumsphasen zugeschnitten sind.

Die Topfgröße spielt eine zentrale Rolle, denn jeder Topf ist für eine bestimmte Phase gedacht. Von der Wachstumsphase über die Blüte bis zu Stecklingen und Mutterpflanzen: Der Topf soll der Pflanze jeweils die optimalen Bedingungen für ihre Entwicklung bieten.

Dazu kommen Töpfe, die bestimmte Arbeiten wie Schneiden und Gießen leichter machen, je nachdem, ob du indoor, outdoor oder hydroponisch anbaust.

Vierkanttöpfe aus Plastik: der Indoor-Standard

Vierkanttöpfe aus Plastik sind beim Cannabis-Anbau weit verbreitet, weil sie den Platz extrem effizient nutzen. Sie sind höher als breit, was das vertikale Wachstum fördert. Das sind klassische Indoor-Töpfe: In der Growbox ist der Platz knapp, und im Raster aufgestellt holst du das Maximum aus jedem Zentimeter raus.

Es gibt sie in Weiß und in Schwarz. Weiße Töpfe sind ideal für outdoor, weil sie das Sonnenlicht reflektieren und verhindern, dass sich das Substrat zu stark aufheizt, was die Wurzeln stressen könnte.

Schwarze Töpfe passen dagegen besser nach drinnen, wo sie kein direktes Sonnenlicht abbekommen und sich kaum aufheizen. Die Größen reichen vom kleinen 7 x 7 x 9 cm-Töpfchen bis zum großen 11-Liter-Topf.

Welcher Topf passt für Autoflowers?

Für Autoflowers, die mehr Platz für ihre Wurzeln brauchen, empfehlen sich spezielle Töpfe wie der weiße Vierkanttopf mit 18 Litern.

Diese Töpfe bieten genug Substrat und Feuchtigkeit, und das braucht die Pflanze für gesundes Wachstum über den ganzen Lebenszyklus. Bei den größeren Autoflowers kann der bis zu drei Monate dauern.

Große weiße Töpfe mit Griffen: für Blüte und Mutterpflanzen

Diese runden Töpfe mit Griffen sind ideal für die Blüte von Outdoor-Pflanzen oder um Mutterpflanzen indoor zu halten. Beim Cannabis-Anbau ist es wichtig, die Pflanzen mitwachsend umzutopfen, damit die Wurzeln nicht zu eng stehen und Stress bekommen.

Die übliche Abfolge: von 3,5 auf 7 Liter, dann von 7 auf 11 Liter und schließlich von 11 auf 30 Liter. So hat das Wurzelwerk bei jedem Schritt genug Platz, und die Pflanze kann gesund weiterwachsen.

Outdoor bewährt es sich, im 11-Liter-Topf zu bleiben, bis die Tage kürzer werden und die Blüte einsetzt, und die Pflanzen dann in 30-Liter-Töpfe mit nährstoffreicher Erde umzusetzen, um den Ertrag zu maximieren.

Weiße Pflanzsäcke: bequem und schnell umgetopft

Pflanzsäcke sind eine praktische und immer beliebtere Option beim Cannabis-Anbau. Ihr großes Plus: Sie sind bequem und easy in der Handhabung. Anders als klassische Plastiktöpfe sind sie Einwegware, du sparst dir also Zeit und Mühe beim Putzen.

Es gibt sie in vielen Größen, von 2,2 bis 44 Litern. Für den Indoor-Grow sind sie ideal, weil du den Platz voll ausnutzen und ordentlich ernten kannst. Außerdem ist das Umtopfen kein Hexenwerk: Sack aufschneiden, Wurzelballen raus und ab damit in den größeren Topf oder ins Beet draußen.

Air-Pots mit Wurzelschnitt: mehr Wurzeln, buschigere Pflanzen

Air-Pots mit Wurzelschnitt sind eine clevere Lösung für Grower, die mehr aus ihren Cannabispflanzen herausholen wollen. Sie regen die Pflanze ständig dazu an, neue Seitenwurzeln zu bilden, und das ergibt kräftigere, ertragreichere Pflanzen.

In diesen Töpfen wachsen die Pflanzen nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite: Sie werden buschig und bieten mehr Fläche für Blüten.

Besonders lohnt sich das, wenn du die Pflanzen später nach draußen setzen willst. Der Wurzelschnitt sorgt für kompakten Wuchs, ideal für dichte Pflanzen voller Buds. Indoor sind diese Töpfe perfekt für Mutterpflanzen, die dir laufend hochwertige Stecklinge liefern.

Dazu kommt: Air-Pots sorgen für mehr Sauerstoff an den Wurzeln und eine effizientere Nährstoffaufnahme. Die Bewässerung verteilt sich nach und nach, Staunässe wird vermieden und die Pflanze wächst in einem optimalen Umfeld.

Netztöpfe für Hydro und Aeroponik

Netztöpfe sind ideal für Hydro- und Aeroponik-Systeme, in denen die Wurzeln ständig mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Sie passen in verschiedene Systeme und geben dem Wurzelwerk stabilen Halt.

Es gibt sie in vielen Größen: für bewurzelte Stecklinge in Hydro- und Aeroponik-Anlagen ebenso wie für bestimmte Systeme wie den Dutch Pot Hydro oder den DWC-Topf von Neptune. Sie sind robust und leicht zu reinigen, du kannst sie also immer wieder verwenden. Eine langlebige, zuverlässige Lösung für jeden Grower.