
Trichoderma beim Cannabis: Was der Nützlingspilz bringt
Natürlicher Schutz gegen Wurzelpilze, kräftigere Wurzeln, bessere Nährstoffaufnahme: Was Trichoderma kann und wann du es einsetzt.

Was ist Trichoderma?
Trichoderma ist eine Gattung nützlicher Pilze, die viele Bio-Grower im Cannabis-Anbau einsetzen, um Krankheiten in Schach zu halten und die Pflanzen zu stärken. Die Trichoderma-Arten bilden pilzhemmende Enzyme wie Chitinasen und β-1,3-Glucanasen, die die Zellwände anderer Pilze aufbrechen – das macht sie zu einem wirksamen natürlichen Fungizid.
Außerdem wurde beobachtet, dass Trichoderma das Pflanzenwachstum und die Nährstoffaufnahme fördern kann. Meist gilt der Pilz als Bodenorganismus, der die Wurzeln besiedelt, Studien zeigen aber, dass Trichoderma auch oberirdische Pflanzenteile wie Stängel und Blätter besiedeln kann.

Was bringen Trichoderma-Pilze?
Trichoderma fördert die Wurzelentwicklung, sodass die Wurzeln tiefer wachsen und Sauerstoff und nährstoffreiche Bereiche erreichen. Die Wurzeln halten mehr Wasser, und die Pflanze kommt mit Trockenphasen besser klar. Durch die symbiotische Beziehung zwischen Pflanze und Pilz nehmen die Pflanzen Nährstoffe besser auf, was größere Buds und mehr Ertrag bringen kann. Manche Grower berichten von kräftigerem Wachstum, weil der Pilz Wachstumshormone bilden kann. Und dank der Partnerschaft zwischen Pilz und Wurzeln kannst du womöglich etwas Dünger einsparen.
Wann setzt du Trichoderma ein?
Wann und wie du Trichoderma im Cannabis-Grow anwendest, hängt von mehreren Faktoren ab: der verwendeten Trichoderma-Art und -Sorte, ob du indoor oder outdoor growst, den Umweltbedingungen, dem Zustand der Pflanzen und mehr. Ein paar allgemeine Richtlinien:
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Bei Keimung und Bewurzelung: Gib Trichoderma ins Substrat oder ins Gießwasser, um eine gesunde Wurzelentwicklung zu fördern und die Wurzeln vor möglichen Krankheitserregern zu schützen.
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In der Wachstumsphase: Trichoderma im Substrat oder Gießwasser regt das Wurzelwachstum an, verbessert die Nährstoffaufnahme und sorgt für kräftiges vegetatives Wachstum.
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In der Blütephase: Du kannst Trichoderma weiter ins Substrat oder Gießwasser geben, um den Schutz vor Krankheiten aufrechtzuerhalten und die Nährstoffaufnahme in dieser entscheidenden Phase der Budbildung zu optimieren.
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Bei Autoflowers: Trichoderma kann zusammen mit Mykorrhiza-Pilzen über den gesamten Lebenszyklus ins Substrat gegeben werden, um gesundes Wurzelwachstum und eine bessere Nährstoffaufnahme zu fördern.
Halte dich an die Herstellerangaben und pass die Anwendung an die Bedingungen deines Grows an, dann holst du das meiste raus.
Wie hilft der Trichoderma-Pilz deinen Pflanzen?
Trichoderma kann deinem Cannabis-Grow auf mehreren Ebenen helfen:
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Stärkere Wurzeln: Trichoderma fördert die Wurzelentwicklung, sodass die Wurzeln auf der Suche nach Sauerstoff und Nährstoffen tiefer wachsen. Das kann die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser verbessern.
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Schutz vor Krankheiten: Trichoderma wirkt antagonistisch, das heißt, der Pilz konkurriert im Boden mit krankheitserregenden Pilzen und Bakterien, bremst ihr Wachstum und hilft so, Krankheiten an deinen Cannabispflanzen vorzubeugen.
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Bessere Wasserspeicherung: Trichoderma kann Pflanzen helfen, Trockenphasen besser zu überstehen, weil er die Wasserhaltefähigkeit des Bodens erhöhen kann – praktisch, wenn Wasserstress droht.
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Mehr Wachstum: Trichoderma kann pflanzliche Wachstumshormone wie Auxine und Gibberelline bilden, die Wachstum und Entwicklung deiner Cannabispflanzen fördern können.
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Weniger Dünger: Die Symbiose zwischen Pflanzen und Trichoderma kann die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Boden verbessern, wodurch du unter Umständen weniger zusätzlichen Dünger brauchst.
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