Was sind Lumen? Wie viel Licht dein Cannabis braucht und wie du es misst
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Was sind Lumen? Wie viel Licht dein Cannabis braucht und wie du es misst

Lumen, Lux und Luxmeter einfach erklärt, plus Richtwerte für Wachstum und Blüte im Indoor-Grow.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Lumen sagen dir, wie hell eine Lampe ist: Sie messen die Lichtmenge, die ein Leuchtmittel abgibt. Für Cannabis gilt als grobe Faustregel etwa 21.500 bis 53.800 Lumen pro Quadratmeter im Wachstum und 53.800 bis 107.600 in der Blüte.

Einfach gesagt messen Lumen (lm) die gesamte sichtbare Lichtmenge (also das, was das menschliche Auge wahrnimmt), die eine Lampe oder Lichtquelle abgibt. Je höher die Lumenzahl, desto heller die Lampe.

Licht ist für das Wachstum deiner Pflanzen extrem wichtig, egal ob du mit LED oder Natriumdampflampe growst. Wenn du die Lumen misst und im Griff hast, kannst du deinen Ertrag verbessern.

Wie viel Licht Pflanzen brauchen, hängt von der Phase ab. Sämlinge vertragen noch nicht viel Licht, aber sobald die Pflanzen in der Wachstumsphase sind, wollen sie praktisch so viel, wie sie kriegen können. So wachsen sie kräftig und schöpfen ihr Potenzial aus. In der Blüte ist es genauso: Zwar entwickeln sich die Pflanzen dann unter einem anderen Lichtspektrum besser als im Wachstum, sie brauchen aber trotzdem ordentlich Licht, damit die Buds so dick wie möglich werden.

Cannabispflanzen am 48. Blütetag unter Kunstlicht

Für den Indoor-Grow empfehlen sich LED-Growlampen oder Hochdruck-Entladungslampen (HID) wie Metallhalogenidlampen (MH) oder Natriumdampflampen (NDL, englisch HPS). Wie viele Lumen du brauchst, hängt von der Größe deiner Growfläche, der Zahl der Pflanzen und ihrer Wachstumsphase ab.

Als Richtwert gelten in der Wachstumsphase rund 2.000 bis 5.000 Lumen pro Quadratfuß (etwa 21.500 bis 53.800 Lumen pro Quadratmeter), in der Blüte rund 5.000 bis 10.000 Lumen pro Quadratfuß (etwa 53.800 bis 107.600 Lumen pro Quadratmeter).

Aber Achtung: Die Lumenzahl ist nicht das Einzige, worauf es bei einer Growlampe für Cannabis ankommt. Auch die Qualität des Lichtspektrums, die Energieeffizienz, die Haltbarkeit und weitere Faktoren spielen bei der Wahl eine Rolle.

Cannabispflanzen im Growraum an Tag 37

Wie viel Licht brauchen Cannabispflanzen?

Um die Lichtintensität an deinen Pflanzen zu messen, nimmst du am besten ein Luxmeter. Wie viele du brauchst, hängt von der Größe deiner Growfläche und der Zahl der Pflanzen ab.

Für eine einzelne Pflanze in einer kleinen Growbox reicht ein Luxmeter völlig. Growst du auf größerer Fläche mit mehreren Pflanzen, brauchst du eventuell mehrere, um an verschiedenen Stellen genau zu messen.

Grundsätzlich solltest du an mehreren Punkten deines Growraums messen, damit alle Pflanzen genug Licht abbekommen. Die Intensität muss für optimales Wachstum reichen, darf aber nicht so stark sein, dass sie die Blätter verbrennt oder schädigt.

Als Richtwerte für Cannabis gelten in der Wachstumsphase etwa 15.000 bis 50.000 Lux, in der Blüte etwa 45.000 bis 65.000 Lux. Diese Werte können je nach Sorte und Bedingungen in deinem Growraum abweichen. Dass sie in der Blüte unter den Lumen pro Quadratmeter liegen, ist kein Widerspruch: Nicht das ganze Licht, das eine Lampe laut Datenblatt abgibt, kommt auch auf den Blättern an.

Ein Luxmeter ist ein ziemlich simples Gerät, das misst, wie viel Licht (Lux = Lumen/m²) in deinem Growraum ankommt. Der große Vorteil gegenüber PAR-Messgeräten oder Quantensensoren, wie sie Profis nutzen: Es ist viel billiger.

Außerdem zeigt dir das Luxmeter, wann es Zeit ist, die Leuchtmittel zu wechseln, wenn du mit Natriumdampflampen arbeitest. So stellst du sicher, dass deine Pflanzen die richtige Menge Licht bekommen.

Blühende Cannabispflanze im Growraum an Tag 73

Wie viele Lumen braucht eine Cannabispflanze?

In der Wachstumsphase brauchen Cannabispflanzen eine mittlere Lichtintensität für gesundes Wachstum. Empfohlen werden mindestens 2.000 bis 5.000 Lumen pro Quadratfuß Growfläche, also etwa 21.500 bis 53.800 Lumen pro Quadratmeter. Das schaffst du mit LED-Growlampen, Leuchtstoffröhren oder HID-Lampen mit geringerer Leistung, etwa Natriumdampflampen mit 250 bis 400 Watt.

In der Blüte brauchen die Pflanzen mehr Licht, damit sie ordentlich Buds ansetzen. Empfohlen werden dann mindestens 5.000 bis 10.000 Lumen pro Quadratfuß, also etwa 53.800 bis 107.600 Lumen pro Quadratmeter. Dafür eignen sich stärkere HID-Lampen, etwa Natriumdampflampen mit 600 bis 1.000 Watt, oder LED-Systeme, die speziell für die Blüte ausgelegt sind.

Wie viele Lumen sind gut?

Wie viele Lumen für Pflanzen, Cannabis eingeschlossen, als „gut“ gelten, hängt von mehreren Faktoren ab: der Wachstumsphase, der Art der Lampe und den konkreten Bedürfnissen der Pflanze. Diese Bereiche gelten für die einzelnen Phasen als passend:

1. Wachstumsphase:

In dieser Phase werden 2.000 bis 5.000 Lumen pro Quadratfuß empfohlen (rund 21.500 bis 53.800 pro Quadratmeter). Das erreichst du mit LED-Growlampen, Leuchtstoffröhren oder HID-Lampen mit geringerer Leistung, etwa Natriumdampflampen mit 250 bis 400 Watt.

2. Blütephase:

In der Blüte brauchen Cannabispflanzen mehr Lichtintensität, damit sie viele Buds bilden. Empfohlen werden 5.000 bis 10.000 Lumen pro Quadratfuß (rund 53.800 bis 107.600 pro Quadratmeter). Dafür kannst du stärkere HID-Lampen nehmen, etwa Natriumdampflampen mit 600 bis 1.000 Watt, oder LED-Systeme, die speziell für die Blüte gebaut sind.

Diese Bereiche sind nur grobe Richtwerte und können je nach Genetik, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Hängehöhe der Lampen abweichen.

Pass die Lichtintensität an und beobachte, wie deine Pflanzen reagieren, um die optimale Lumenzahl für deinen Grow zu finden.

https://www.cosechalibre.com/como-sacar-un-permiso-para-cultivar/