Zu high? So kommst du schneller wieder runter
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Zu high? So kommst du schneller wieder runter

Wasser, was essen, frische Luft, ein paar Pfefferkörner: Was hilft, wenn das High zu viel wird, wie lange es dauert und wie du es beim nächsten Mal gar nicht so weit kommen lässt.

VON CosechaLibre Redaktion6 MIN LESEZEIT

Was hilft, wenn du zu high bist?


Um schneller runterzukommen, trink Wasser, iss etwas, geh an die frische Luft und such dir einen ruhigen Platz; ein paar schwarze Pfefferkörner oder etwas CBD können zusätzlich die Spitze nehmen. Einen Ausschalter fürs High gibt es nicht, aber mit diesen Tricks wird die Fahrt deutlich entspannter. Ein paar Ideen:

  1. Wasser trinken: Genug zu trinken kann helfen, die Intensität des Highs abzuschwächen.
  2. Ausruhen und entspannen: Such dir eine ruhige, gemütliche Umgebung, in der du dich hinlegen und das High mit der Zeit abklingen lassen kannst.
  3. Etwas essen: Essen, vor allem was mit Kohlenhydraten, kann die Wirkung abmildern.
  4. Frische Luft: Wenn möglich, geh raus oder mach ein Fenster auf. Frische Luft hilft, wieder klarer zu werden.
  5. Ablenkung: Musik hören, einen Film schauen oder mit Freunden quatschen lenkt den Kopf vom High ab.
  6. Bewegung: Manche merken, dass leichte Bewegung das High schneller verfliegen lässt.
  7. Kamillentee: Kräutertees wie Kamille können beim Entspannen helfen und die Unruhe dämpfen, die manchmal mit dem Kiffen kommt.

Denk dran: Wie stark das High ist, hängt von der Person und der Menge ab. Wenn du unangenehme Effekte spürst, ist Abwarten oft das Beste – die Wirkung lässt von selbst nach.

Wie lange dauert es, bis das High nachlässt?

Das hängt von der Person und der Menge ab. Meist hält die psychoaktive Wirkung 2 bis 6 Stunden an. Sie kann aber länger dauern, wenn du viel konsumiert hast oder wenn es Edibles waren, die der Körper langsamer verarbeitet.

Um schneller runterzukommen, hilft es, genug zu trinken, dich an einem ruhigen Ort auszuruhen, etwas zu essen und nicht weiter zu kiffen. Ablenkung und geduldiges Abwarten, bis die Wirkung von selbst abklingt, sind ebenfalls hilfreich.

Wichtig: Jeder erlebt Cannabis anders. Toleranz, Körpergewicht, Stoffwechsel und Menge beeinflussen, wie lange und wie stark die Wirkung ist.

Wie fühlt sich ein Kreislauf vom Kiffen an?

Den Kreislauf (in Argentinien „la pálida“) bekommst du, wenn die CB1-Rezeptoren im Nervensystem mehr THC abbekommen, als sie verkraften. Das führt zu einer Reihe von Effekten, die beängstigend, unangenehm und (bei Herzproblemen) potenziell gefährlich sein können.

Du merkst es ziemlich schnell, wenn es dich erwischt. Die meisten Symptome sind eindeutig. Dazu gehören: 

1- Übelkeit:

Cannabis ist eigentlich dafür bekannt, gegen Übelkeit zu helfen. Bei Krebspatient:innen, die unter der Chemo mit Magenproblemen und Appetitlosigkeit kämpfen, wird es häufig genau dafür eingesetzt.

Wenn dir aber beim oder nach dem Kiffen schlecht wird, hast du sehr wahrscheinlich einen Kreislauf.

2- Schwindel:

Ein bisschen wackelig auf den Beinen zu sein, ist beim High nichts Ungewöhnliches. Beim Kreislauf wird der Schwindel aber deutlich stärker. Am besten legst du dich hin und machst die Augen zu. Dreht sich immer noch alles, hast du dein THC-Limit wahrscheinlich überschritten.

3- Paranoia:

Paranoia gehört für viele ohnehin zum High. Paranoide Gedanken heißen also nicht automatisch, dass du es übertrieben hast – sie sind aber ein klares Zeichen, den Joint erst mal wegzulegen. 

Wenn du Paranoia nicht kennst: Es fängt mit einem unguten Gefühl an, als ob irgendwas nicht stimmt. Daraus können aufdringliche, verstörende Gedanken werden, etwa dass dich jemand verfolgt. Vielleicht wirst du auch nervös und reagierst übertrieben auf Bewegungen oder Geräusche.

4- Angst:

Studien deuten darauf hin, dass Cannabis bei Angst helfen kann, und viele nutzen es dafür, gelegentlich oder dauerhaft. Trotzdem ist das eine Gratwanderung: Niedrige, vorsichtige THC-Dosen können Angst lindern, hohe Dosen können sie aber auch auslösen.

5- Herzrasen:

Wenn du keine Herzprobleme hast, ist meist alles gut, sobald die THC-Wirkung nachlässt und sich dein Puls normalisiert. Wer aber eine Vorerkrankung hat, etwa am Herz-Kreislauf-System, Bluthochdruck oder etwas anderes, das das Herz betrifft, sollte Cannabis komplett meiden, bis er mit einer Fachärztin oder einem Facharzt gesprochen hat.

6- Müdigkeit:

Das ist eine der häufigsten Nebenwirkungen von Cannabis. Viele Menschen mit Schlaflosigkeit und anderen Schlafstörungen berichten, dass ihnen die beruhigende Wirkung sehr hilft.

Beim Kreislauf kann diese Müdigkeit aber richtig heftig werden. 

7- Trockener Mund:

Dieses komische Gefühl hat nichts mit Austrocknung zu tun. Tatsächlich bremst THC die Speichelproduktion.

Austrocknen wirst du davon nicht, aber der trockene Mund kann von leicht bis heftig reichen und ist echt unangenehm. Vermutlich ist das auch der Grund, warum langjähriger Cannabiskonsum Zahnfleischerkrankungen begünstigen kann. 

Wenn es dich erwischt, trink viel Wasser, damit dein Mund nicht zu sehr austrocknet.

Was tun, wenn dich der Kreislauf erwischt?

Wenn es passiert, kein Grund zur Panik. Die nächsten Stunden können körperlich und mental zwar ziemlich anstrengend werden. 

Eine tödliche Überdosis THC ist aber nicht bekannt, und du kannst die Effekte abmildern oder verkürzen und lernen, was bei dir am besten funktioniert. Ein paar Tipps für den Ernstfall:

1- Auf Terpene setzen:

Terpene sind ölige Verbindungen, die im ganzen Pflanzenreich vorkommen und für die Wirkung von Cannabis, ob zum Spaß oder medizinisch, eine große Rolle spielen. 

Beim Kreislauf willst du Beta-Caryophyllen und Limonen zur Hand haben. Das Gute: Beide findest du leicht, in schwarzem Pfeffer bzw. in Zitronen. 

Für den schnellen Effekt kaust du einfach ein paar Pfefferkörner, und Limonen bekommst du über ein paar Zitronenscheiben oder Zitronensaft. 

2- Wasser trinken:

Ein trockener Mund ist eine typische Nebenwirkung beim Kiffen, besonders wenn dich der Kreislauf erwischt.

Wasser ist meist die beste Wahl, weil du es überall kriegst, aber Saft und Kräutertee (mit wenig oder ohne Koffein) gehen auch. Finger weg von Alkohol und Koffein: Beide entziehen dem Körper Flüssigkeit, und Koffein kann die Angst noch verstärken.

3- Etwas CBD nehmen:

Einige Studien deuten darauf hin, dass Cannabidiol (CBD) manche Effekte von THC abschwächen kann, zum Beispiel die Angst. 

4- Duschen: Eine Dusche weckt die Sinne und hilft gegen einige der unangenehmen Effekte, die du gerade spürst. 

5- Ortswechsel:

Manchmal hilft es schon, aufzustehen, sich zu bewegen und woanders hinzugehen. Geh ein paar Minuten raus. Die frische Luft bringt dich weg vom Grasgeruch und gibt deinen Sinnen einen kleinen Kick.

Einen Kreislauf kannst du vermeiden, wenn du dein Limit kennst und mit Leuten kiffst, denen du vertraust und die dir im Notfall helfen. Und wenn du doch mal drüber bist, helfen dir die Tipps oben, die Sache gut zu überstehen. 

Wie vermeidest du es, beim nächsten Mal zu high zu werden?

Wenn du beim Kiffen keinen Kreislauf bekommen willst, helfen dir diese Punkte:

  1. Genug trinken: Trink vor, während und nach dem Kiffen ausreichend Wasser. Das kann helfen, den Blutdruck stabil zu halten.
  2. Kiff in einer entspannten Umgebung: Such dir einen ruhigen, sicheren Ort, an dem du dich wohlfühlst. Meide stressige oder unangenehme Situationen, die das Risiko für einen Kreislauf erhöhen.
  3. Achte auf Dosis und Sorte: Wenn du zu Kreisläufen neigst, nimm weniger oder probier Sorten mit weniger THC. Manche finden, dass CBD-reiche Sorten sanfter sind und seltener unangenehme Effekte auslösen.
  4. Übertreib es nicht: Wer zu viel raucht, riskiert eher einen Kreislauf. Lieber langsam und nicht über dein persönliches Limit hinaus.
  5. Steh langsam auf: Wenn du nach dem Kiffen aufstehst, mach es langsam und ohne ruckartige Bewegungen. Das kann einem plötzlichen Blutdruckabfall vorbeugen.