
Bubble Kush: Wirkung, Ertrag und Anbau der süßen Indica
Bubble Gum trifft OG Kush: eine entspannte Indica mit 19 % THC, kurzer Blüte und richtig guten Erträgen.
Bubble Kush ist eine indicalastige Sorte aus Bubble Gum und OG Kush, mit rund 19 % THC und etwa 53 Tagen Blütezeit. Du kannst sie drinnen wie draußen anbauen. Die Samen von Royal Queen Seeds gibt es nur feminisiert, und sie sind THC-reich.
Bubble Kush ist zu 80 % Indica und zu 20 % Sativa und kommt auf 19 % THC. Sie verbindet den süßen Geschmack ihres Harzes mit der entspannenden und zugleich stimmungshebenden Wirkung von OG Kush. Perfekt zum Runterkommen und Tagträumen, mit einem angenehmen Kopfhigh.
Anbau und Ertrag von Bubble Kush
Indoor bringt Bubble Kush etwa 550 bis 600 Gramm pro Quadratmeter bei einer Höhe von 80 bis 140 cm. Outdoor sind 600 bis 650 Gramm getrocknete Blüten pro Pflanze drin, bei 160 bis 200 cm Höhe. Die Sorte ist bekannt für hohe Erträge und kräftiges Wachstum.
Wirkung und medizinische Nutzung
Bubble Kush entspannt Körper und Kopf gleichermaßen und ist damit eine gute Wahl zum Abschalten oder bei Schmerzen. Patient:innen berichten außerdem, dass sie ihnen bei depressiven Verstimmungen und Schlafproblemen hilft. Mit ihrem Profil aus 80 % Indica und 20 % Sativa sorgt sie für tiefe Entspannung und ein wohliges Gefühl.

Aussehen und Geschmack
Bubble Kush bildet große, dunkelgrüne Buds mit roten Härchen und gut sichtbaren Kristallen. Der Geschmack ist süß und erdig, mit einem deutlichen Bubble-Gum-Touch.
Bubble Kush im Steckbrief
- THC: 19 %
- CBD: niedrig
- Ertrag Indoor: 550–600 g/m²
- Ertrag Outdoor: 600–650 g getrocknet pro Pflanze
- Höhe Indoor: 80–140 cm
- Höhe Outdoor: 160–200 cm
- Blütezeit: 7–8 Wochen
- Genetik: Bubble Gum x OG Kush
- Typ: 20 % Sativa, 80 % Indica
- Wirkung: Körper- und Kopfhigh
Was sagen Grower über Bubble Kush?
Grower bewerten Bubble Kush durchweg positiv und loben vor allem den hohen Ertrag und die starken Eigenschaften der Sorte.
Wie schmeckt und riecht Bubble Kush?
Laut Nutzer:innen hat Bubble Kush ein köstliches Aroma und einen ebenso guten Geschmack, mit den süßen, erdigen Noten, die man von Bubble Gum kennt.
Unterm Strich ist Bubble Kush von Royal Queen Seeds eine indicadominante Sorte mit perfekter Balance zwischen Geschmack und Wirkung. Dank der hohen Erträge passt sie zu Anfängern genauso wie zu erfahrenen Growern und liefert ein rundum lohnendes Cannabis-Erlebnis.
Cannabis gilt als monotypische Gattung aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Was heißt das? Weltweit gibt es in der Gattung „Cannabis“ nur eine einzige Art, auch wenn meist von drei die Rede ist: Sativa, Indica und Ruderalis. Eigentlich sind das Unterarten, aber jede hat ihre Eigenheiten, weshalb Grower weltweit mal zur einen, mal zur anderen greifen.
Hier geht es um die zwei bekanntesten Unterarten, an die wir meistens denken, wenn wir von Gras reden: Indica und Sativa. Warum ist der Unterschied so wichtig? Weil du ihre Eigenheiten kennen musst, wenn du dir einen Samen aussuchst und ihn anbaust. Nur so weißt du, wo du sie am besten ziehst, welche Temperatur und wie viel Licht sie brauchen, wie viel Ertrag drin ist und welche Wirkung du am Ende bekommst.
Hier ein paar Grundlagen zu beiden Typen, damit du selbst entscheiden kannst.

Sativa vs. Indica: Worin unterscheiden sie sich?
Indica:
Indicas wachsen als eher gedrungene Büsche mit breiten, dunkelgrünen Blättern, die viel Licht einfangen. Außerdem:
- Sie blühen schneller und bilden mehr Buds. Die sind meist dicht und wachsen in kompakten Trauben um die Knoten von Stamm und Ästen, mit relativ kurzen Abständen dazwischen (den sogenannten Internodien).
- Weil sie aus Regionen mit rauem Klima stammen, stecken sie Temperaturschwankungen gut weg. Ideal, wenn du wenig Zeit hast, denn die Blütenproduktion ist hoch.
- Indicas gehören zu den schneller blühenden Sorten: 45 bis 60 Tage.
- Zu Beginn der Blüte legen sie schnell an Höhe zu, sollten aber nicht aus dem Ruder laufen.
- Rechne damit, dass sie in der Blüte noch einmal 50 bis 100 % ihrer Höhe aus der Wachstumsphase draufpacken.
Sativa:
Eine Sativa wächst meist in die Höhe. Ihre Blätter sind schmal und hellgrün, enthalten also weniger Chlorophyll, und deshalb braucht sie viel Licht. Außerdem gilt:
- Ihre Buds sind luftig statt kompakt und oft größer als bei Indicas, weil sie sich über die Äste verteilen, statt sich an den Knoten zu ballen. Getrocknet wiegen sie weniger, weil sie weniger dicht sind. Und sie riechen weniger stark, sowohl an der Pflanze als auch nach der Trocknung.
- Ursprünglich kommen sie aus heißen Regionen. Der Unterschied zur Indica: Die Blüte dauert länger, und für volles Wachstum brauchen sie hohe Temperaturen und Feuchtigkeit.
- Dafür brauchen sie weniger Zeit in der Wachstumsphase vor der Blüte, sodass die Gesamtdauer am Ende fast so lang ist wie bei Indicas.
- Sobald die Blüte beginnt, schießen sie schnell in die Höhe und wachsen die ganze Blütephase über weiter.
- Normal ist, dass Sativas in der Blüte um 200 bis 300 % (oder mehr) ihrer vegetativen Höhe zulegen.
Woher kommen Indica und Sativa?
Beide Unterarten sind Anpassungen an unterschiedliche Klimazonen: Cannabis sativa stammt aus den Wäldern äquatornaher Länder wie Thailand, Kambodscha, Jamaika, Kolumbien oder Mexiko, wo die Sonne viele Stunden scheint und sich die Tageslänge übers Jahr kaum ändert.
Cannabis indica dagegen kommt aus dem Hindukusch, einem riesigen Gebirgszug von über 800 Kilometern Länge, der sich über Afghanistan, Pakistan und Nordindien bis nach China zieht und wo es ziemlich kalt ist.
Wie wirken Sativa und Indica?
Indica und Sativa wirken unterschiedlich. Für Leute, die noch nie psychoaktive Substanzen probiert haben, ist das oft schwer nachzuvollziehen. Trotzdem hier die typischen Effekte der beiden Typen.
Welche Wirkung hat Sativa?
Sativa-Blüten sorgen für ein energiegeladenes, euphorisches und kreatives High, bei dem du über alles lachen musst, auch wenn es gar nicht witzig ist. Ideal für jedes Treffen mit Freunden, und keiner verschwindet danach direkt ins Bett.
Sativas können dich also in hilflose Lachkrämpfe stürzen, dich aber genauso mit dem Drang packen, irgendetwas zu tun, egal was. Die Sportlichen kriegen vielleicht Lust, joggen zu gehen oder zu trainieren. Künstler fangen an zu malen, Musiker greifen zum Instrument, Gärtner gehen gärtnern. Die Inspiration, die eine Sativa auslöst, landet einfach bei dem, was gerade in Reichweite ist.
Welche Wirkung hat Indica?
Der große Unterschied: Nach klassischer Lesart enthalten Indica-Blüten mehr CBD und weniger THC als Sativas (in Wahrheit hängt das von der jeweiligen Sorte ab) und sorgen für das, was viele „Stoned“ nennen. Ideal, um dich an die Playstation zu hängen oder eine Serie durchzubingen (am besten eine, bei der du nicht so aufpassen musst).
Indica entspannt und verändert die Sinne, vor allem Tastsinn, Gehör und Geschmack. In hohen Dosen macht sie richtig müde. Deshalb ist sie wie gemacht für einen Abend ohne Pläne, zu Hause, an einem Ort, von dem du dich garantiert nicht mehr wegbewegst.
Jede:r hat beim Anbauen und Konsumieren andere Erwartungen. Damit am Ende rauskommt, was du dir vorstellst, informier dich gründlich über die verschiedenen Sorten und darüber, wie du sie bis zur Blüte bringst.
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