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Cannabis-Hummus: Rezept mit Cannabisöl, Zutaten und Dosis-Tipps

Cremig, vegan, schnell gemacht – und mit Cannabisöl ein Edible, bei dem du die Dosis im Griff behalten solltest.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Für Cannabis-Hummus brauchst du dieselben Zutaten wie für klassischen Hummus – Kichererbsen, Tahini, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer – plus etwa eine Vierteltasse fertiges Cannabisöl, das aus bereits decarboxyliertem Gras hergestellt wurde. Alles kommt in den Mixer, und in wenigen Minuten steht ein cremiger, veganer Dip auf dem Tisch. Und weil man mit Cannabis-Rezepten locker Seiten füllen könnte, nehmen wir uns heute einen der Stars der letzten Jahre vor: Hummus.

Er ist würzig, cremig, nahrhaft, mal was anderes und schön mild. Hummus kommt überall gut an – beim Essen mit Freunden sowieso, vor allem zusammen mit anderen Leckereien. Und wenn du Hummus und Cannabis liebst, kannst du beides kombinieren: Das Rezept schmeckt super, kann ordentlich reinhauen, und alle werden die Version mit dem gewissen Etwas lieben.

Was ist Hummus eigentlich?

Hummus ist eine sehr milde, cremige Paste aus Kichererbsen und Gewürzen. Das Gericht stammt aus der arabischen Küche, der es auch seinen besonderen Geschmack verdankt, und hat eine lange Geschichte. Außerdem ist es – je nach Zubereitung – richtig gesund und nahrhaft, und so gut wie jeder kann es essen: Es ist vegan und enthält weder Gluten noch Weizen noch Milchprodukte.

Zutaten für Cannabis-Hummus

  • ¼ Tasse frisch gepresster Zitronensaft, durch ein Sieb gegossen, damit keine Kerne drin sind.
  • 400 g gekochte Kichererbsen, abgespült und abgetropft.
  • 2 Knoblauchzehen.
  • ¼ Tasse Tahini (Sesampaste; gibt's im Supermarkt, oder du machst sie selbst aus geröstetem Sesam, einer Prise Chili und Öl).
  • ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel.
  • 2 Esslöffel Wasser.
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack.
  • ¼ Tasse Cannabisöl (aus decarboxyliertem Gras hergestellt).

Cannabis-Hummus zubereiten: Schritt für Schritt

Auch wenn die Zutatenliste etwas länger ist: Das Rezept ist easy und schnell gemacht.

Erst mal die Kichererbsen. Du hast zwei Optionen: fertig gekochte aus der Dose oder selbst kochen. Wenn du sie selbst kochst, brauchst du Geduld. Weich die getrockneten Kichererbsen am Vorabend ein. Am nächsten Tag abgießen, mit frischem Wasser in einen großen Topf geben und den Herd auf kleinste Stufe stellen. Die Kichererbsen garen dann langsam (so bleiben die Nährstoffe erhalten und sie werden nicht matschig). Wenn sie fertig sind, abgießen und die dünne, durchsichtige Haut abziehen. Ja, das ist mühsam, lohnt sich aber, wenn du Dosenware vermeiden willst, die manchmal ziemlich salzig ist.

Sobald die Kichererbsen fertig sind, gibst du Tahini und Zitronensaft in einen Zerkleinerer, Standmixer oder Pürierstab-Becher und mixt beides 30 Sekunden auf niedriger Stufe.

Zu dieser Mischung kommen die abgespülten und abgetropften Kichererbsen, der geschälte Knoblauch, der Kreuzkümmel, das Cannabisöl und das Wasser.

Dann alles etwa eine Minute auf mittlerer bis hoher Stufe mixen. Zwischendurch anhalten und die Konsistenz prüfen. Ist dir der Hummus zu fest, klumpig oder zu dick, mix ihn in 30-Sekunden-Schritten weiter und gib bei Bedarf etwas Wasser dazu – oder etwas Öl für mehr Fülle –, bis die Konsistenz passt.

Den Hummus in eine Schale füllen. Zum Schluss noch etwas Cannabisöl darüberträufeln und mit etwas Paprikapulver bestreuen – sieht gut aus und bringt eine leichte Schärfe.

Fertig! Der Hummus ist super vielseitig: Dazu passen Fladenbrot oder knusprige Toasts, oder – leichter, komplett vegan und für Leute mit Unverträglichkeiten – Gemüsesticks.

Aber Vorsicht: Gegessenes Cannabis wirkt deutlich später als geraucht. Iss also langsam und in kleinen Portionen. Spürst du nach einer halben Stunde noch nichts, warte mindestens ein bis zwei weitere Stunden, bevor du nachlegst.

Ist Wurmhumus dasselbe wie Cannabis-Hummus?

Nein, ganz sicher nicht – Hummus und Humus klingen nur fast gleich, auf Deutsch wie auf Spanisch. Wurmhumus ist ein starker organischer Dünger, reich an Stickstoff und vielen anderen Nährstoffen. Kompostwürmer fressen fast jede organische Substanz und zersetzen sie – praktisch alles, was einmal gelebt hat, von Obst und Gemüse aufwärts, wird zu Wurmfutter.

Beim Fressen produzieren die Würmer ihren Kot, also Wurmhumus, der voller Nährstoffe und nützlicher Mikroben steckt. Er fördert das Pflanzenwachstum und hilft, ein gesundes Bodenökosystem aufzubauen.

So verwendest du Wurmhumus für Cannabispflanzen

Wenn du deine Cannabispflanzen so simpel wie möglich düngen willst, ist Wurmhumus genau richtig – und nebenbei fördert er die Bodengesundheit und stärkt die Wurzelzone. So kannst du ihn einsetzen:

Wurmhumus als Bodenverbesserer untermischen

Eine der besten Methoden (du wirst es uns später danken) ist, Wurmhumus als Bodenverbesserer in die Erde zu mischen. So geht's:

  • Nimm eine große, saubere Wanne oder einen anderen Behälter, um deine Erde zu mischen.
  • Wenn du keinen anderen Dünger verwendest, kannst du bis zu 1 Liter Wurmhumus pro 2 Liter Erde nehmen.
  • Wenn du andere natürliche Dünger verwendest, nimm nur 0,5 Liter Wurmhumus pro 2 Liter Erde.

Wurmhumus als Topdressing

Willst du das Beste aus dem Wurmhumus rausholen, streu ihn direkt auf die oberste Erdschicht. Dafür verteilst du eine Handvoll Wurmhumus ringförmig um den Stamm deiner Cannabispflanzen.

Was ist Wurmhumus-Tee?

Eine weitere kreative Art zu düngen: Aus Wurmhumus einen nährstoffreichen „Tee“ machen. So geht's:

  • Füll den Wurmhumus in einen durchlässigen Beutel und verschließ ihn.
  • Füll einen 20-Liter-Eimer mit chlorfreiem Wasser.
  • Häng den Beutel mit dem Wurmhumus in den Eimer und lass ihn über Nacht ziehen.
  • Am nächsten Tag nimmst du den Beutel raus – fertig ist dein Wurmhumus-Tee, den du als Blattspray oder Flüssigdünger verwenden kannst.