Cannabis-Wellness: Welche Spa-Behandlungen mit Hanf es gibt
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Cannabis-Wellness: Welche Spa-Behandlungen mit Hanf es gibt

Massage mit CBD-Öl, Badesalz mit Hanf, Hanfsamen im Müsli: Wo Cannabis im Wellness-Bereich gelandet ist und was davon belegt ist.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Cannabis taucht im Wellness-Bereich vor allem in drei Formen auf: als CBD-Öl, -Lotion oder -Creme für Massagen und Spa-Behandlungen, als Kosmetik für Haut, Lippen und Bad und als Hanfsamen in der gesunden Küche. CBD wirkt dabei nicht psychoaktiv; Spas setzen es ein, weil es als entspannend und entzündungshemmend gilt. Massage, Kerzenlicht und ein Öl mit Hanf: Das ist die Idee hinter dem Trend.

Spas, die Cannabis-Produkte und -Behandlungen anbieten, haben das Entspannungsprogramm ordentlich aufgebohrt. Vom Bad mit Cannabis-Salzen bis zu Körperwickeln mit ätherischen Ölen aus der Hanfpflanze: Alles ist darauf ausgelegt, dass du komplett runterkommst.

Die Behandlungen setzen auf die entzündungshemmenden und entspannenden Eigenschaften, die man Cannabis zuschreibt: Verspannte Muskeln sollen lockerer werden, der Kopf ruhiger.

Cannabis im Spa: Welche Behandlungen es gibt

In Spas und Thermen hat Cannabis eine kleine Entspannungs-Revolution ausgelöst. Weil es die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und als beruhigend gilt, passt es als pflanzliche Ergänzung perfekt zu Spa-Behandlungen.

Wer an eine Therme denkt, hat schnell die tiefenentspannende Massage bei Kerzenlicht im Kopf – mit einer Behandlung mit Cannabisöl wird das Bild noch runder. Masseur:innen und Therapeut:innen greifen immer öfter zu CBD-Ölen, -Lotionen und -Cremes, um das Entspannungsgefühl ihrer Kund:innen spürbar zu verstärken.

CBD im Spa: Was bringt es bei der Massage?

Hautprodukte mit CBD machen nicht high. Sie werden über die Haut aufgenommen und sollen Schmerzen, Beschwerden und Entzündungen lindern. Therapeut:innen berichten, dass solche Topika (Produkte, die man auf die Haut aufträgt) nicht nur tiefere Massagen ohne Schmerzen erleichtern, sondern auch ihren eigenen Händen nach langen Tagen voller Massagen guttun.

CBD-Topika haben den Ruf, bei Muskelschmerzen und Verspannungen zu helfen. Dahinter steckt das Endocannabinoid-System des Körpers, ein System, das gezielt auf Wirkstoffe aus der Cannabispflanze reagiert.

Man geht davon aus, dass CBD auf dieses Endocannabinoid-System wirkt und dass sich so seine entspannende Wirkung erklärt – für ein ziemlich besonderes Spa-Erlebnis. Schauen wir uns genauer an, was CBD im Spa verändert.

Cannabis in der Hautpflege: Sonnenschutz, Lippen und Bad

Auch in der Beauty-Welt mischt Cannabis kräftig mit: mit Produkten zum Auftragen, die die Haut gesund halten und bei typischen Hautproblemen helfen sollen. Die Palette reicht von Produkten, die schützen, über solche, die Feuchtigkeit spenden, bis zu welchen, die einfach erfrischen – die Hautpflege bekommt damit neue Standards.

Beim Sonnenschutz landet Cannabis in Formeln, die Hanfsamenöl mit Fruchtextrakten kombinieren. Diese Kombi ergänzt die Sonnencreme (Hanföl filtert selbst keine UV-Strahlen), liefert Antioxidantien gegen freie Radikale und spendet viel Feuchtigkeit. Auch erfrischende After-Sun-Cremes mit Cannabis gibt es – sie sollen die Haut nach dem Sonnenbad beruhigen und pflegen.

Lippenpflege und Mittel gegen Cellulite hat Cannabis ebenfalls erobert, teils sogar mit Wirkstoffen wie THC und THCA. Wer gern in der Wanne liegt, findet Badeprodukte mit Cannabis, die das Wasser mit THC und THCA anreichern – für ein Wellness-Erlebnis der etwas anderen Art.

Medizinisches Cannabis bei Hautkrankheiten: Was die Forschung sagt

Bei Kontaktdermatitis könnte Cannabis eine Option werden, so eine Studie in der Fachzeitschrift „Allergy“. Äußerlich aufgetragenes THC verringerte darin die Entzündung bei allergischer Kontaktdermatitis. Die Studie wurde allerdings an Mäusen gemacht; die Ergebnisse deuten aber darauf hin, dass Cannabinoide bei entzündlichen Hauterkrankungen künftig eine Rolle spielen könnten.

Auch bei Schuppenflechte (Psoriasis) werden Cannabinoide als mögliche Helfer untersucht. Dieser ganzheitliche Blick auf Cannabis in der Hautpflege öffnet neue Wege auf der Suche nach gesunder, strahlender Haut.

Hanfsamen in der Ernährung: Was sie liefern

Nutzhanf, eine Cannabis-Variante mit verschwindend wenig THC, macht gerade als nährstoffreiches Lebensmittel und vielseitige Zutat in der gesunden Küche Karriere.

Hanfsamen stecken voller gesunder Fette wie Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren und sind eine top Proteinquelle: Rund ein Drittel ihrer Zusammensetzung ist Eiweiß. Dazu liefern sie Vitamin E, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und Zink.

Hanfsamen kannst du pur knabbern – sie schmecken angenehm nussig – oder in Salate, Müsli, Gebäck oder Pesto geben. Hanfmilch aus den Samen ist ebenfalls beliebt.

Wenn du an frische Cannabisblätter und -blüten rankommst, kannst du sie in Säfte oder Salate geben. Roh enthalten sie THCA und CBDA, also Cannabinoid-Säuren, die nicht berauschen und deren mögliche antioxidative Wirkung gerade erforscht wird.

Gesunde Edibles

Was Cannabis fürs Wohlbefinden tun kann, hört nicht bei den klassischen Edibles wie Kuchen und Keksen auf. Cannabisbutter, vor allem wenn sie mit Kokosöl gemacht ist, ist so vielseitig, dass sich medizinische Dosen in alle möglichen Gerichte einbauen lassen – auch in gesunde wie Salate, Säfte und Tees. Damit öffnen sich neue Möglichkeiten, Cannabis als Medizin in eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung zu integrieren.

Cannabis zeigt im Wellness-Bereich gerade, was in ihm steckt, und diese Anwendungen sind erst der Anfang einer kulinarischen Reise in Richtung Gesundheit und Balance. Wie viel davon im Alltag trägt, zeigt sich erst – aber spannend ist es allemal.

Cannabis und Spa zusammen definieren Entspannung neu. Das ist mehr als ein Trend: ein bewusster Ansatz für ganzheitliches Wohlbefinden, bei dem Cannabis zum Verbündeten für tiefe Entspannung und neue Energie wird. Wer sich darauf einlässt, gönnt sich nicht nur eine Auszeit, sondern sieht auch, wie sich die Spa-Branche Richtung innovativer, persönlicher Angebote entwickelt.