ANBAU

Gorilla Ghost: Wie schmeckt die Sorte von BSF Seeds?

Fruchtcocktail im Mund, Blumengarten in der Nase und Harz ohne Ende – die Kreuzung aus Gorilla Glue #4 und Ghost OG im Check.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Die Gorilla Ghost schmeckt wie ein Fruchtcocktail: süß nach Zitrone und Orange, dazu Waldfrüchte wie Pflaume und Blaubeere, und sie riecht stark blumig. Gezüchtet hat den sativalastigen Hybrid die Samenbank BSF Seeds aus zwei weltbekannten, mehrfach ausgezeichneten Eltern. Bekannt ist sie für ihren hohen THC-Gehalt und ihre enorme Harzproduktion, was sie ideal für Extrakte macht – und genau das, was ein Grower sucht, der auf viel Blütenertrag aus ist.

Gorilla Ghost: Welche Eigenschaften hat die Sorte?

Die Genetik der Gorilla Ghost von BSF stammt aus einer starken Kreuzung: Gorilla Glue #4 und Ghost OG. Zusammen ergeben sie eine Sorte, die nicht nur wegen ihrer Potenz zu den Favoriten zählt, sondern auch, weil sie sich so leicht anbauen lässt.

Als sativadominante Sorte braucht die Gorilla Ghost genug Platz zum Wachsen. Beim Anbau solltest du deshalb Folgendes beachten:

  • Sie wird groß, vor allem im Outdoor-Anbau.
  • Indoor musst du sie dagegen im Griff haben. Wenn dir das gelingt, lässt sie sich dort sogar besser handhaben als draußen.
  • In der Regel wächst sie eher in die Höhe.
  • Sie bildet lange Colas aus kompakten, sehr klebrigen Buds.

Willst du nicht nur aus Samen, sondern auch aus Stecklingen anbauen, bist du mit dieser Sorte richtig. Mit Stecklingen bekommst du außerdem einen gleichmäßigen Bestand, und die Pflanzen entwickeln sich schneller als aus Samen, weil die Keimphase wegfällt.

Gorilla Ghost indoor: Blütezeit und Ertrag

Die Gorilla Ghost ist eine kräftige Pflanze, genetisch eher hoch und mit dicken Ästen, verzweigt sich aber wenig. Dafür bildet sie lange Colas, die dicht mit Blüten besetzt sind.

Damit deine Gorilla Ghost von BSF Seeds indoor kraftvoll wächst und alles aus deinem Setup herausholt, empfehlen wir Topping (das Kappen der Triebspitze). So bekommt die Pflanze mehr Verzweigungen und bildet in der Blüte mehr Buds. Indoor solltest du ihr dafür 2 Wochen Wachstum und bis zu 70 Tage Blüte geben, damit du eine richtig reife Ernte einfährst.

Indoor ist die Gorilla Ghost nach etwa 9 Wochen erntereif und bringt bis zu 650 g/m² sehr harzige Buds.

Gorilla Ghost outdoor: Klima und Topping

Die Gorilla Ghost eignet sich besonders für den Outdoor-Anbau, vor allem in sonnigen Gegenden, in denen sie genug Lichtstunden für gutes Wachstum und einen ordentlichen Ertrag bekommt.

Wie indoor empfehlen wir auch hier Topping, um neue Triebe anzuregen. Dafür kappst du einfach die Spitzen, während die Pflanze wächst. So holst du mehr Buds raus, denn auch die neuen Triebe tragen Blüten. Nimm dafür aber ein passendes, sterilisiertes Werkzeug, damit du keine Infektionen in die Pflanze trägst.

Kurz gesagt: Die Gorilla Ghost liebt warmes Klima und intensives Licht. Gib ihr genug Platz, denn sie macht sich gern breit. Regelmäßiger Rückschnitt hilft dir, ihr Wachstum zu steuern.

Outdoor sind bis zu 1,2 kg pro Pflanze drin. Geerntet wird auf der Nordhalbkugel Anfang Oktober (auf der Südhalbkugel gegen April). Wichtig: Erntereif ist sie, wenn die Trichome auf den Buds anfangen, bernsteinfarben zu werden.

Wie riecht die Gorilla Ghost?

Die Gorilla Ghost hat ein unverwechselbares, kräftig blumiges Aroma. Baust du sie outdoor an, bleibt das garantiert nicht unbemerkt. Wenn du an ihr riechst, fühlst du dich wie in einem Garten voller verschiedener Blumen.

Wie schmeckt die Gorilla Ghost beim Rauchen?

Geschmacklich ist die Gorilla Ghost ein richtig guter Fruchtcocktail. Beim Rauchen schmeckst du süße Noten, die an Zitrone oder Orange erinnern, dazu Waldfrüchte wie Pflaume und Blaubeere. Wer beim Ziehen auf Frucht steht, wird diese Mischung lieben.

Wie sehen die Buds der Gorilla Ghost aus?

Die Gorilla Ghost bildet dichte, sehr kompakte und klebrige Buds, die für ihre Unmengen an Trichomen und ihre orange bis kupferfarbenen Stempel bekannt sind.

Wie wirkt die Gorilla Ghost?

Die Gorilla Ghost wirkt durch und durch entspannend. Am Anfang ist sie noch sanft, aber mit jedem Zug und jeder Minute legt sie zu. So bringt sie dich in einen völlig ruhigen, entspannten Zustand – ideal, um zu Hause abzuschalten.

Wegen ihres hohen THC-Gehalts sorgt sie für ein kräftiges psychoaktives Erlebnis, das wir Einsteigern nicht empfehlen. Konsumenten berichten, dass manche sie bei Stress, Depressionen oder posttraumatischer Belastungsstörung nutzen, und sie wird auch im Zusammenhang mit Krebs oder Glaukom genannt. Ärztlichen Rat ersetzt das alles nicht.