
Kief selber machen: So sammelst du es und das kannst du damit anstellen
Kief ist das einfachste Konzentrat überhaupt: ein Grinder, ein bisschen Geduld, und schon hast du reinen Trichom-Staub für Joint, Bong, Kaffee oder Hasch.
Kief sind die abgefallenen Trichome deiner Blüten, und am einfachsten sammelst du es mit einem dreiteiligen Grinder, dessen Sieb den Harzstaub in ein eigenes Fach durchrieseln lässt. Danach kannst du es in den Joint oder auf die Bong streuen, in Kaffee einrühren, zu Moonrocks verarbeiten oder zu Hasch pressen. Genau das zeigt die Vielseitigkeit von Cannabis: Zum Rauchen werden die Buds getrocknet und fermentiert, aber das ist längst nicht der einzige Weg.
Mit etwas mehr Aufwand landet Cannabis auch in ganz anderen Produkten. Die Blüten lassen sich in Öl oder Butter auskochen, und das aromatisierte Fett nimmst du dann für Edibles. Eine Liga weiter oben arbeitet man mit Lösungsmitteln oder Destillaten und stellt Konzentrate zum Verdampfen her.
Am einfachsten ist aber Kief. Es besteht aus den Trichomen auf der Oberfläche der Cannabisblüte (und in geringerem Maß der Blätter), und die sind voll mit Cannabinoiden und richtig aromatischen Terpenen. Du brauchst kein kompliziertes Equipment, um Kief zu sammeln, und wenn du erst mal welches hast, gibt es unzählige Möglichkeiten, es zu genießen.
Wie macht man Kief?
Kleine Mengen Kief sammelst du am leichtesten mit einem dreiteiligen Grinder. Im mittleren Fach, wo das gemahlene Gras landet, sitzt ein Sieb. Es filtert: Die fast mikroskopisch kleinen Trichomköpfe fallen ins untere Fach, das Pflanzenmaterial bleibt oben. Wenn du ein paar Buds gegrindet hast, kannst du das Kief unten schon abkratzen.

Welche Vorteile hat Kief?
Kief hat einige Vorteile. Weil es so potent und rein ist, musst du weniger verkohltes Pflanzenmaterial inhalieren. Rauchen ist, egal in welcher Form, nicht gut für deinen Körper, vor allem auf Dauer. Mit Konzentraten nimmst du die Cannabinoide gezielter auf, ohne den ganzen Rest der verbrannten Pflanze mitzurauchen. Und weil Kief so stark ist, brauchst du insgesamt weniger davon für die Wirkung, die du willst.
Kief oder Hasch: Ist das dasselbe?
Mit Kief meint man die gesammelten Trichome, die von der Cannabispflanze abgetrennt wurden. Es ist eine trockene, pudrige bis sandige Substanz, deren Farbe von Hellgrün bis Dunkelbraun reicht. Und was ist dann Hasch?
Haschisch ist Kief, das erhitzt und gepresst wurde, damit es sich leichter benutzen, transportieren oder lagern lässt. Hasch gibt es in ganz verschiedenen Formen, von dunklen, kompakten Platten bis zu weicheren, klebrigen Kugeln. Wie viel Cannabinoide und Terpene drinstecken, hängt davon ab, mit welcher Methode das Harz gewonnen wurde.
Wie konsumiert man Kief?
Die große Frage: Was mache ich jetzt mit meinem Kief? Da gibt es einige Möglichkeiten. Am einfachsten ist Rauchen. Eine Glaspfeife oder ein kleines Mundstück mit Sieb ist praktisch, wenn du das Kief pur rauchen willst. Du kannst es auch über das gegrindete Gras im Joint oder in der Bong streuen, um alles etwas stärker zu machen. Außerdem nimmt man es für Moonrocks oder um Joints von außen zu ummanteln, mit Extrakt als Kleber. Und mit Hitze und Druck wird aus Kief Hasch.
Kief in den Joint
Ein bisschen Kief im Joint erhöht den THC-Gehalt. Deshalb gilt: nur eine Prise, vor allem wenn du selten kiffst oder gerade erst einsteigst.
Du kannst das Kief auch außen auf das Paper bringen. Wie bleibt Kief am Joint kleben? Ganz einfach: Feuchte die Außenseite des Joints leicht an und roll ihn dann im Kief.
Kief in Kaffee oder Tee
Kief im Kaffee oder Tee ist eine weitere starke Variante. Vorher muss es aber decarboxyliert werden, also langsam bei niedriger Temperatur erhitzt, damit Cannabinoide wie THC in ihre wirksame Form übergehen. Die Decarboxylierung läuft bei etwa 100 bis 120 °C über ungefähr 20 bis 40 Minuten. Danach gibst du das Kief in deinen Kaffee oder Tee, am besten mit Milch oder Sahne, denn THC löst sich in Fett und nicht in Wasser.
Hasch aus Kief machen
Hasch ist im Grunde Kief, das zusammengepresst wurde, damit man es leichter transportieren oder lagern kann. Es gibt viele Wege, aus Trichomköpfen Hasch zu machen, aber die Grundzutaten sind immer Hitze und Druck. Am einfachsten geht es mit den Fingern: Nimm etwas Kief zwischen Daumen und Zeigefinger und roll es ein paar Minuten lang hin und her. Am Ende hast du ein dunkles, formbares Stück Hasch.
Eine andere Methode: Schütte das ganze Kief zu einem kleinen Haufen, leg Backpapier darüber und fahr mit einem heißen Nudelholz oder einer Flasche mit heißem Wasser darüber. So bekommst du eine schön kompakte Platte.

Was kann ich mit Hasch machen? Wie raucht man Hasch?
Weil Hasch als festes, sehr potentes Stück oder als Platte kommt, kannst du es nicht einfach so zwischen den Fingern zerbröseln und in einen Joint drehen. Ein bisschen Arbeit gehört dazu.
Trockenes Hasch lässt sich auf verschiedene Arten rauchen: Du kannst es in den Joint bröseln oder mit Tabak mischen und wie eine Zigarette drehen.
Du kannst ein Stück Hasch oben auf den Kopf einer Bong oder Pfeife legen oder es mit einem Glas rauchen.
Moonrocks selber machen
Moonrocks sind getrocknete Cannabisblüten, die mit Haschöl überzogen und dann in Kief gewälzt werden. Im Prinzip ist das wie Panieren: erst in die klebrige Schicht, dann in die Bröselschicht.
Kief pur rauchen
Eine Wasserpfeife oder Bong ist eine Möglichkeit, Kief pur zu rauchen. Am einfachsten klappt das mit Sieben, damit nichts durch den Kopf nach unten gezogen wird.
Wenn du keine Siebe hast, leg den Kopf mit etwas Tabak oder ein bisschen Blüte aus.
Kief über die Buds streuen
Du kannst Kief über das gegrindete Gras im Pfeifen- oder Bongkopf streuen. Oder du schichtest: eine Lage Kief in den Kopf, darauf gegrindete Buds, und das Ganze wiederholen.
Buds und Kief im Vaporizer
Für das beste Ergebnis nimm gut getrocknete Blüten (hier unsere Anleitung, wie du Gras schnell trocknest) und streu das Kief darüber, wenn du verdampfst. So werden Cannabinoide und Terpene bei der idealen Temperatur erhitzt.
Schau mal in deinen Grinder, da wartet bestimmt schon etwas Kief darauf, dass du kreativ wirst und es so nutzt, wie es dir am besten gefällt!

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