Kiffen bei Sonnenstich: Wie riskant ist Gras in der Hitze?
KONSUM

Kiffen bei Sonnenstich: Wie riskant ist Gras in der Hitze?

Sonne und Cannabis können beide den Blutdruck senken – warum du in der Hitze besser aufpasst und wann du ganz die Finger davon lässt.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Ja, Kiffen bei Sonnenstich bringt zusätzliche Risiken: Sonne und Cannabis können beide den Blutdruck senken, und Hitze trocknet dich ohnehin schon aus – Schwindel und Kreislaufprobleme sind dann schnell da. Wer sich in der prallen Sonne schon angeschlagen fühlt, lässt den Joint besser liegen, bis es ihm wieder gut geht.

Hier schauen wir uns an, was genau passiert, wenn du mit Sonnenstich kiffst, welche Risiken es gibt und wie du Gras an sonnigen Tagen trotzdem entspannt und verantwortungsvoll genießt.

Kiffen in der Sonne: Worauf solltest du achten?

Ob am Strand oder sonst irgendwo bei hohen Temperaturen: Wenn du in der Sonne kiffen willst, solltest du ein paar Dinge im Blick haben. Darauf kommt es an:

  • Austrocknung: Bewegung plus Sonne erhöht das Risiko, zu dehydrieren und einen Hitzschlag zu bekommen. Damit Durst, Schwindel und Erschöpfung gar nicht erst kommen, trink genug, am besten etwas mit Elektrolyten.
  • Sonnenbrand: In der prallen Sonne kannst du dir schon nach wenigen Minuten einen Sonnenbrand holen. Creme dich mit hohem Lichtschutzfaktor ein und deck die freien Stellen ab.
  • Blutdruck: Sonne und Cannabis können beide den Blutdruck senken. Wird dir in der Sonne beim Kiffen schwindelig oder schwach, hör lieber auf, damit du nicht umkippst oder andere Probleme mit zu niedrigem Blutdruck bekommst.

Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen kannst du dein Gras an sonnigen Tagen draußen entspannt genießen. Hör auf deinen Körper und reagier, bevor es dir schlecht geht.

Sonnenstich-Symptome: Darf ich trotzdem kiffen?

Vorweg: Ein Hitzschlag (hohes Fieber, Verwirrung, sehr heiße Haut, Ohnmacht) ist ein medizinischer Notfall. Dann wird nicht gekifft, sondern sofort Hilfe geholt. Hast du einen Sonnenstich und überlegst, ob du trotzdem rauchst, solltest du wissen, wie Cannabis auf deinen Körper wirkt – gerade bei extremer Hitze.

Ein paar Punkte dazu, wie Cannabis auf verschiedene Bereiche des Körpers wirkt:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs

Regelmäßiger Cannabiskonsum über lange Zeit wird mit einem höheren Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht. Beim Herzinfarktrisiko ist die Datenlage weniger eindeutig.

Auch beim Krebsrisiko sind die Ergebnisse widersprüchlich: Einige Untersuchungen deuten auf ein möglicherweise erhöhtes Lungenkrebsrisiko hin, für andere Krebsarten wie Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs gibt es keinen klaren Zusammenhang. Ob ein Zusammenhang zwischen Langzeitkonsum und Hodenkrebs besteht, muss weiter erforscht werden.

Atemwege und zentrales Nervensystem

Bei Langzeitkonsumenten wurde zwar keine deutliche Verschlechterung der Lungenfunktion festgestellt, wohl aber ein Zusammenhang mit Atembeschwerden wie Husten und Bronchospasmen (Verkrampfung der Bronchien).

Einige Studien bringen chronischen Cannabiskonsum außerdem mit negativen Folgen für das zentrale Nervensystem in Verbindung, darunter ein niedrigerer IQ und Einbußen beim Entscheiden, beim Bilden von Begriffen und beim Planen. Beobachtet wurde auch ein höheres Risiko für Psychosen und Depressionen, vor allem bei Jugendlichen, die kiffen.

Bevor du kiffst, gerade mit Sonnenstich oder bei großer Hitze, denk an diese möglichen Folgen und entscheide bewusst. Geht es dir mit Sonnenstich nicht gut, lass das Rauchen lieber sein, bis du wieder fit bist.

Kiffen am Strand: ein paar Tipps

Du willst am Strand entspannt und sicher kiffen? Dann bist du hier richtig. Ein paar Tipps, damit der Tag im Sand gut wird und du dabei auf dich aufpasst.

Viel trinken

Am Strand ausreichend zu trinken ist Pflicht, vor allem wenn es richtig heiß ist. Das hilft nicht nur gegen Durst, sondern auch gegen den trockenen Mund, eine typische Nebenwirkung von Cannabis.

Ordentlich essen

Unterschätz nicht, wie wichtig gutes Essen am Strand ist. Snacks geben dir Energie und halten den Fressflash in Schach, Fruchtsäfte liefern Flüssigkeit. Pack mehr ein, als du glaubst zu brauchen – Hunger ist der schnellste Stimmungskiller.

Freunde mitnehmen

Ob du lieber allein mit einem guten Buch und einem Joint chillst oder mit Freunden abhängst, ist deine Sache. Zusammen macht es aber oft noch mehr Spaß. Plant was gemeinsam und holt das Beste aus dem Strandtag raus.

Die Natur genießen

Nutz die Gelegenheit, in die Natur um dich herum einzutauchen. Lauf barfuß durch den Sand, geh im Meer schwimmen (aber nur, wenn du klar im Kopf bist) und schau, was sich am Ufer so tummelt. Cannabis kann das Naturerlebnis intensiver machen, sodass du die Umgebung noch mehr zu schätzen weißt.

Musik oder Instrumente einpacken

Zum perfekten Strandtag gehört Musik. Eine Bluetooth-Box oder eine Akustikgitarre bringen noch mehr Spaß und Entspannung in den Tag.

Mit diesen Tipps holst du das Beste aus deinem Strandtag mit Cannabis raus – solange Spaß und Sicherheit in der Balance bleiben. Lehn dich zurück, genieß die Sonne in Maßen und lass dich mit Cannabis als Reisebegleiter auf die Magie des Strandes ein.