Veganer Cannabis-Brownie: Rezept mit Kokosöl – plus Klassiker mit Cannabutter
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Veganer Cannabis-Brownie: Rezept mit Kokosöl – plus Klassiker mit Cannabutter

Ein veganer Cannabis-Brownie ganz ohne Butter und Ei – und für alle anderen der Klassiker mit Cannabutter, samt Dosier-Tipps.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Ein veganer Cannabis-Brownie ist kein Hexenwerk: Statt Butter und Ei nimmst du Kokosöl, Mandelmilch und Bananen, und das decarboxylierte Gras ziehst du vorher ins Kokosöl. Das Ergebnis ist ein schokoladiger Brownie, 100 % pflanzlich. Unten findest du das Rezept Schritt für Schritt, dazu die Variante mit Cannabutter und ein paar Regeln zur Dosierung.

Veganer Brownie: komplett ohne tierische Zutaten

Bevor es losgeht: In dieser veganen Version der Space Brownies landet nichts Tierisches. Ideal also für alle, die die Wirkung von Cannabis genießen wollen, ohne dafür ihre Prinzipien über Bord zu werfen.

Zutaten für den veganen Cannabis-Brownie

  • 100 g Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil
  • 80 g Kokosöl
  • 30 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 50 ml Mandelmilch
  • 45 g gemahlene Mandeln
  • 2 Bananen
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 10 g decarboxylierte Blüten oder 20 g harzige Blätter (ebenfalls decarboxyliert)

So backst du den veganen Cannabis-Brownie

  1. Ofen vorheizen: Heiz den Ofen auf 180 °C vor. So ist er bereit, wenn deine Masse fertig ist.
  2. Gras ins Kokosöl ziehen: Zerkleinere das decarboxylierte Gras gründlich und gib es mit etwas Wasser in einen Topf. Auf kleinster Stufe 30 Minuten köcheln lassen und dabei langsam rühren. Dann das Wasser abgießen, frisches Wasser und das Kokosöl dazugeben und weitere 30 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Abseihen, das Pflanzenmaterial entsorgen und die Schokolade ins Öl geben.
  3. Schokolade und Kakao verrühren: Sobald die Schokolade geschmolzen ist, nimm den Topf vom Herd und rühr das Kakaopulver ein. 10 Minuten lang langsam weiterrühren.
  4. Restliche Zutaten unterrühren: Gib Mandelmilch, gemahlene Mandeln, Bananen und Vanilleextrakt dazu. Alles gut verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.
  5. Backen: Leg die Form mit Backpapier aus, gieß die Masse hinein und back sie 30 Minuten. Genau das sorgt für die typische, fast fondantartige Konsistenz. Nicht zu lange backen, damit die Brownies innen saftig bleiben. Nach 30 Minuten sollten Ränder und Oberfläche trocken sein.
  6. Abkühlen lassen und genießen: Lass die Brownies nach dem Backen abkühlen. Warm gegessen können sie dir auf den Magen schlagen.

Wie isst man Cannabis-Brownies verantwortungsvoll?

Gegessenes Cannabis wirkt anders als gerauchtes, weil es erst über den Verdauungstrakt verstoffwechselt wird. Ein paar Regeln solltest du kennen:

  • Dosis im Griff behalten: Gegessen setzt die Wirkung erst nach 45 Minuten bis anderthalb Stunden ein. Außerdem wandelt die Leber THC in 11-Hydroxy-THC um, ein stärkeres Abbauprodukt. Deshalb gilt: Dosis kontrollieren und nicht übertreiben.
  • Geduld: Iss nicht nach, nur weil du nicht sofort etwas merkst. Warte ab, bevor du überhaupt über ein zweites Stück nachdenkst.
  • Verantwortung: Wie bei jedem Lebensmittel oder jeder Substanz gilt: verantwortungsvoll konsumieren und die Regeln vor Ort im Blick behalten.

Mit diesem Rezept hast du ein leckeres Dessert, das zu deinem veganen Lifestyle passt. Genieß deinen veganen Weed-Brownie mit Verstand – und teil ihn mit Freund:innen, die genauso ticken wie du.

Space Brownies: das klassische Rezept mit Cannabutter

Das Klischee unter den Edibles darf natürlich nicht fehlen. Es gibt kaum etwas Besseres als saftige Brownies – und mit Cannabutter erst recht. Das Rezept ist schnell und easy.

Du brauchst:

  • 100 g Cannabutter (das Rezept findest du hier)
  • 150 g Schokolade
  • 2 Eier
  • 1 Tasse Zucker
  • 100 g Mehl

Wer mag, gibt noch Walnüsse dazu!

Wenn du keine Butter nehmen willst, gibt es eine Alternative: mit Cannabis infundiertes Kokosöl.

Kokosöl ist eine super Alternative ohne Milchprodukte für alle, die keine Butter mögen oder sie aus irgendeinem Grund nicht vertragen. Die Herstellung kann bis zu drei Stunden dauern, also solltest du auch diese Zutat fertig haben, bevor du mit dem Backen anfängst.

Klassiker mit Cannabutter: Schritt für Schritt

Heiz den Ofen zuerst auf 180 °C vor. Fette die Backform ein und bestäube sie mit Mehl. Dann Cannabutter und gehackte Schokolade in eine Pfanne geben und auf gaaanz kleiner Flamme schmelzen. Etwa 5 Minuten zugedeckt lassen und noch nicht umrühren! Erst vom Herd nehmen, dann alles verrühren.

In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell wird. Die geschmolzene Schokolade mit der Cannabutter dazugeben und verrühren, bis alles verbunden ist. Wenn du Walnüsse willst, ist jetzt der Moment. Zum Schluss das gesiebte feine Weizenmehl (Type 405) in zwei Portionen unterheben. Kräftig durchschlagen und in die Form füllen. Bei 180 °C etwa 20 Minuten backen.

Wenn der Cannabis-Brownie fertig ist, nimm ihn raus und lass ihn abkühlen. Dann aus der Form lösen und mit einer Kugel Vanilleeis oder geschmolzener weißer Schokolade obendrauf servieren. Denk dran: Langsam essen, die Dinger sind stark – und sauuu lecker.

Wie viel THC gehört in einen Cannabis-Brownie?

Für Cannabis-Brownies gilt: lieber wenig THC am Anfang. Wenn du neu dabei bist, hast du sicher schon den Klassiker „Start low, go slow“ gehört. Aber was heißt das konkret? Wie viel Gras ist wenig und wie viel ist viel? Die Empfehlung lautet, dass du am besten mit etwa 2,5 mg THC anfängst. Wenn du nach und nach deine Toleranz kennst und weißt, wie viel du verträgst, ohne dass es zu viel wird, kannst du die Dosis in deinen Brownies langsam steigern und dir einen etwas intensiveren Trip gönnen.

Bist du erfahrener oder reagierst weniger empfindlich auf THC, kannst du auf bis zu 5 mg gehen – eine Dosis, die die meisten Leute deutlich spüren. 10 mg THC passen eher zu Leuten mit viel Erfahrung, die mit niedrigeren Dosen keine Linderung finden.