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Wax Pen, Dab Rig & Co.: So rauchst du Wax richtig

Crumble, Budder, Sugar: wie Wax entsteht, mit welchen Geräten du es konsumierst und worauf du beim Thema Sicherheit achten solltest.

VON CosechaLibre Redaktion4 MIN LESEZEIT

Wax konsumierst du am besten mit einem Wax Pen (einem tragbaren Vaporizer für Konzentrate) oder per Dabbing am Dab Rig; trockenes Crumble kannst du auch in den Joint streuen oder in einer Pfeife für Extrakte rauchen. Wax selbst ist ein BHO-Konzentrat (Butan-Haschischöl) voller Cannabinoide und Terpene; es sieht trüb und cremig aus, fast wie Bienenwachs, deshalb heißt es auch Honeycomb. Je nach Farbe und Konsistenz läuft es außerdem unter Namen wie Crumble, Sugar oder Budder.

Wie bei jedem Extrakt trennt man bei Wax die Trichome der Pflanze vom restlichen Pflanzenmaterial. Heraus kommt ein Harz mit deutlich höheren Konzentrationen an THC und CBD.

Wie wird Wax hergestellt?

Wax entsteht ganz ähnlich wie Shatter und andere BHO-Sorten.

Zuerst werden Schnittreste und Blüten in flüssigem Butan eingeweicht, um die Trichome (die weißen, harzigen Kristalle mit viel Cannabinoiden und Terpenen) vom Pflanzenmaterial zu lösen.

Das ergibt eine cannabinoidreiche Mischung, die man erhitzt, um so viel Butan wie möglich auszutreiben – das sogenannte Purging. Shatter lässt man dabei in Ruhe erhitzen und stehen, Wax dagegen wird während des Purgens bearbeitet. Genau das gibt ihm seine typische Konsistenz.

Am häufigsten wird das Wax beim Purgen geschlagen, geschüttelt oder gerührt. Je nachdem, wie man es bearbeitet, landet man bei einer krümeligen Masse, die an fest gewordenen Honig erinnert (oft als Sugar Wax oder Sugar Crumble verkauft), oder bei einem seidigen Konzentrat, das als Budder in den Handel kommt.

Übrigens: Dass durchsichtige Konzentrate reiner sind als trübe, ist ein Mythos. Ob ein Konzentrat klar oder milchig wird, hängt nur davon ab, ob es beim Purgen bewegt wurde oder nicht.

Wie raucht man Wax?

Die verschiedenen Arten, Wax zu rauchen, sind kein Hexenwerk. Denk nur dran: Manches Wax ist besonders flüssig, klebrig oder schwer zu handhaben und passt dann nicht in einen Joint, einen Vaporizer oder eine Haschpfeife – dafür brauchst du ein Oil Rig. Hier die wichtigsten Methoden:

Wax mit Blüten mischen:

Trockeneres Wax wie Crumble kannst du in einen normalen Joint streuen oder auf den Bongkopf geben, um dir eine Extraportion Cannabinoide zu holen. Wer sich mit Konzentraten auskennt, merkt allerdings: Ihr eigener Geschmack geht neben dem der Blüten ziemlich unter.

Haschpfeifen:

Es gibt inzwischen jede Menge neue Pfeifen, mit denen du verschiedene Wege ausprobieren kannst, Wax zu rauchen. Von günstig bis hochwertig findest du gute Modelle und sparst dir die Investition in einen schicken (und teureren) Vaporizer oder ein Rig. Achte aber darauf, dass die Pfeife für lösungsmittelbasierte Extrakte gemacht ist und nicht nur für Kief oder normales Hasch.

Cannabis-Konzentrat bereit zum Verdampfen

Vaporizer:

Wax zu verdampfen ist die beste Wahl für alle, die die Gesundheitsrisiken des Rauchens vermeiden wollen. Klassische Kräuter-Vaporizer kommen mit Extrakten nicht klar, einige neuere Modelle aber schon.

Die meisten davon sind tragbar. Manche sagen, die billigeren Geräte liefern nur schwache, enttäuschende Züge – meist, weil sie nicht heiß genug werden, um das Konzentrat richtig zu verdampfen.

Wenn du Wax oder andere lösungsmittelbasierte Extrakte verdampfen willst, informier dich vorher und such dir ein ordentliches Modell. Am besten greifst du zu einem Pen, der speziell für Wax gebaut ist.

Dabbing:

Extrakte wie Wax heißen oft einfach „Dabs“, weil Dabbing die gängigste Art ist, sie zu konsumieren. Dafür brauchst du spezielles Equipment: einen „Nail“, einen Brenner und ein Oil Rig (Dab Rig).

Und wie läuft das? Der Nail wird mit dem Brenner erhitzt (oder elektrisch, wenn du einen „E-Nail“ hast), dann kommt eine kleine Menge Konzentrat darauf. Die Hitze macht daraus Dampf, den du durch eine spezielle Pfeife inhalierst, die meist Wasser als Filter nutzt.

Sind Wax und Wax Pens sicher?

BHO-Konzentrate stehen heute von vielen Seiten in der Kritik. Es gibt Geschichten von Explosionen, ausgelöst von Hobby-Bastlern, die zu Hause Haschöl herstellen wollten – das hat die Sorge weiter angeheizt. Im Kern geht es um die Sicherheit bei Herstellung und Konsum eines Produkts, das mit einem flüchtigen, potenziell gefährlichen Stoff gemacht wird.

Dazu kommt: Vielerorts gibt es noch keine Regeln, die garantieren, dass Wax und Shatter sauber gepurgt werden und du ein reines, verlässliches Produkt bekommst. Auch deshalb gibt es Bedenken beim Konsum.

Ganz unbegründet ist die Sorge nicht: Diese Extrakte können bis zu fünfmal so viel THC enthalten wie Blüten, was Fragen zur Dosierung und zu einer möglichen „Überdosierung“ aufwirft.

Alle diese Bedenken sind berechtigt. Wir glauben aber, dass sie sich mit Legalisierung, Regulierung und guter Aufklärung leicht lösen ließen. Dann könnten alle – ob sie konsumieren oder nicht – sicher sein, dass Konzentrate sauber und verlässlich sind, und hätten Zugang zu genauen Infos darüber.

Wenn du also überlegst, Konzentrate zu probieren: Informier dich gut und lieber langsam. Sie können sehr stark sein. Und wenn du lernen willst, wie man Wax raucht, nimm am besten eine Bong für Wax oder einen Wax Pen – beide sind genau für diese Art Extrakt gemacht.