Welche Cannabis-Sorte passt zu dir? Chemotyp und THC-CBD-Verhältnis erklärt
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Welche Cannabis-Sorte passt zu dir? Chemotyp und THC-CBD-Verhältnis erklärt

Genetik, Umwelt, THC-CBD-Verhältnis und die alte Frage Indica oder Sativa: woran du erkennst, welche Sorte zu dir und deinem Abend passt.

VON CosechaLibre Redaktion3 MIN LESEZEIT

Welche Cannabis-Sorte zu dir passt, verrät dir vor allem ihr Chemotyp, also das Verhältnis von THC zu CBD: Viel THC heißt eher Kopf und Rausch, viel CBD eher Körper ohne High. Dazu kommen Genetik, Anbaubedingungen und Terpene. Bei der riesigen Auswahl an Sorten kann die Wahl trotzdem überfordern: Manche wirken stark im Kopf, andere vor allem im Körper. Geschmack, Wirkung, Geruch und Terpene sind bei jeder Sorte anders, und es kann schwierig sein herauszufinden, was man eigentlich sucht und welche Sorte die richtige ist.

Um die passende Sorte zu finden, lohnt es sich, verschiedene Aspekte der Pflanze unter die Lupe zu nehmen.

Was macht eine Cannabis-Sorte einzigartig? Wie eine Cannabispflanze aufgebaut ist, hängt von zwei Dingen ab:

– der Genetik (Genotyp)

– der Umgebung, in der sie wächst. Sie bestimmt mit, welche im Erbgut angelegten Merkmale wie Form, Geruch, Farbe und Harz die Pflanze am Ende tatsächlich ausbildet.

Auch wenn jede Sorte bestimmte typische Merkmale hat, setzt jede einzelne Pflanze ihre Gene auf ihre eigene Art um – abhängig von der Umgebung, in der sie wächst.

Cannabis ist unglaublich vielfältig. Samenbanken und Abgabestellen auf der ganzen Welt bieten eine riesige Zahl an Sorten mit unterschiedlichen Wirkungen und Wirkstoffen an. Je nachdem, wie eine Sorte gezüchtet wurde, hat sie ihr ganz eigenes Wirkstoffprofil.

Bei den meisten Sorten bestimmt das Verhältnis von THC zu CBD Wirkung und Stärke mit. Größtenteils entscheidet genau dieses Verhältnis darüber, was du mit einer Sorte erlebst. Dieser sogenannte Chemotyp einer Sorte hängt wiederum stark von ihrer Genetik ab.

Die meisten Züchter und Samenbanken geben zwar an, ob eine Sorte Sativa, Indica oder Hybride ist, den Chemotyp nennen sie aber meist nicht. Den kannst du trotzdem herausfinden: Schau einfach auf die Angaben zum Cannabinoidgehalt, die bei Samenbanken und Abgabestellen für jede Sorte auf dem Etikett stehen.

THC und CBD sind zwei Wirkstoffe im Cannabis, die beim Konsum ganz unterschiedliche Erfahrungen auslösen können. Bekannt ist, dass THC stärker psychoaktiv ist und vor allem im Kopf wirkt, während CBD eher im Körper wirkt und einige Studien darauf hindeuten, dass es Entzündungen hemmen kann.

Wichtig: CBD und THC haben vieles gemeinsam, was den medizinischen Nutzen angeht. Patient:innen berichten bei beiden von Linderung bei ähnlichen Beschwerden, etwa Schlafstörungen, Depressionen, chronischen Schmerzen und mehr.

Allerdings macht CBD nicht high und wirkt nicht psychoaktiv wie THC. Manche greifen gerade deshalb lieber zu CBD.

Indica oder Sativa – das ist die älteste Frage der Cannabis-Welt. Beide Kategorien enthalten viele der gleichen Wirkstoffe, können aber zu ganz unterschiedlichen Erfahrungen führen.

Ein Beispiel: Sativa-Sorten wirken stärker im Kopf, wer sie raucht, fühlt sich meist energiegeladen und angeregt. Indicas dagegen sind die Sorten, zu denen viele greifen, um besser einzuschlafen, Stress abzubauen und Schmerzen zu lindern. Ihre Wirkung spürt man meist im Körper, man spricht vom „Body High“ oder Körperhigh.

Wenn du eine Sorte suchst, die deine Sinne weckt und Kreativität oder gute Gespräche anschiebt, bist du mit einer Sativa gut beraten. Indicas sorgen eher für ein sanftes, sedierendes High. Auch Hybriden sind sehr beliebt: Sie können das Beste aus beiden Welten vereinen und für einzigartige, kräftige Erfahrungen sorgen.

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