Cannabis-Brot backen: Burger Buns mit Cannabis-Öl selber machen
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Cannabis-Brot backen: Burger Buns mit Cannabis-Öl selber machen

Erst das Fett mit decarboxyliertem Gras ansetzen, dann einen simplen Hefeteig backen: So werden aus Burger Buns herzhafte Edibles.

VON CosechaLibre Redaktion5 MIN LESEZEIT

Für Cannabis-Brot setzt du zuerst Butter oder Öl mit decarboxyliertem Cannabis an und nimmst dieses Cannabis-Öl dann statt normalem Fett für einen einfachen Hefeteig. Heraus kommen Burger Buns oder Sandwichbrot, deren Stärke du über die Menge Gras im Öl selbst bestimmst.

Mit Gras zu kochen ist eine der leckersten und lustigsten Arten, die Pflanze zu genießen. Du isst etwas, das dir schmeckt, und weil du Cannabis dabei schluckst statt rauchst, bekommst du auch seine psychoaktive Wirkung mit.

Brot ist ein Klassiker unter den Edibles, weil es einfach zu allem passt. Heute geht es speziell um Burger Buns, die Brötchen, die weltweit die Bar- und Imbisskarten erobert haben, weil zwischen die beiden Hälften so gut wie alles passt.

Und was passiert, wenn du Burger Buns und Cannabis zusammenbringst? Dann hast du die perfekte Kombi für alle, die beides lieben.

Bevor du Cannabis-Brot backst: Wie dosierst du richtig?

CBD wird immer beliebter, weil viele Leute entdecken, was es möglicherweise für sie tun kann. THC wiederum sorgt für die psychoaktive Wirkung, also das typische High, bringt aber auch eigene mögliche Vorteile mit. Jetzt stell dir vor, du baust diese Cannabinoide in deine Küche zu Hause ein. Klingt gut, oder? Aber welche Dosis ist die richtige für Brot, Brownies, Kekse und alle anderen Edibles?

Das Endocannabinoid-System ist bei jedem Menschen anders, also ist auch die passende Dosis verschieden. Manchen reichen 3 mg, andere spüren erst bei deutlich höheren Mengen etwas.

Wenn du neu dabei bist: lieber langsam. Fang mit kleinen Dosen an, die dir ein leichtes High oder die gewünschte medizinische Wirkung geben. Davon ausgehend passt du die Menge bei jedem Edible nach oben oder unten an. Mehr zur passenden Dosierung findest du auch in diesem Artikel.

Wie backst du Cannabis-Brot zu Hause?

Viele finden, dass CBD-Öl pur ziemlich eklig schmeckt. Beim Kochen verschwindet der Geschmack, und vielleicht wird es so sogar besser aufgenommen. Noch besser: Mit einem Rezept für Burger Buns kannst du alles drauflegen, was du willst, von Ei über Fleisch bis Gemüse. Eine geniale Kombi.

Cannabinoide sind fettlöslich, du kannst also jedes Fett nehmen, das du magst, und dein eigenes Cannabis-Öl ansetzen. Zum Kochen empfehlen wir Butter oder Öl.

Bevor es ans Brot geht, brauchst du also dein mit Cannabis angesetztes Fett.

Cannabis-Butter oder -Öl selber machen

Bevor wir zu den Burger Buns kommen, hier die Anleitung für Cannabutter oder Cannabis-Öl. Das brauchst du:

  • 1 Tasse bzw. etwa 7 bis 14 g decarboxyliertes, gemahlenes Cannabis
  • 1 Tasse (ca. 240 ml) Olivenöl oder Butter
  • 1 Wasserbad, eine Pfanne oder einen Slow Cooker
  • 1 Behälter zum Aufbewahren
  • 1 Passiertuch (Mulltuch) zum Abseihen

Vorher kurz zur Decarboxylierung. Wenn du einen Joint rauchst, löst die Hitze automatisch einen Prozess aus, der Decarboxylierung heißt und ohne den es kein High gibt: Dabei wird das inaktive THCA in wirksames THC umgewandelt. Bei Edibles ist das anders. Hier musst du diesen Schritt vorher erledigen, sonst merkst du womöglich gar nichts.

Zum Decarboxylieren brauchst du nur Hitze. Gib das gemahlene Gras für 30 bis 45 Minuten bei 105 bis 120 °C in den Ofen.

Jetzt zurück zur Cannabutter. Dafür nimmst du eine Pfanne, ein Wasserbad oder einen Slow Cooker:

  • In der Pfanne erhitzt du Öl und decarboxyliertes Cannabis zusammen eine Stunde lang bei niedriger Hitze von 55 bis 65 °C. Rühr regelmäßig um und pass auf, dass nichts anbrennt.
  • Im Wasserbad kommt Wasser in den unteren Topf, Öl und decarboxyliertes Gras in die Schüssel darüber. Dann lässt du es bei derselben Temperatur wie in der Pfanne etwa eine Stunde sanft ziehen.
  • Mit dem Slow Cooker läuft es ganz ähnlich: Gras und Öl in ein verschlossenes Glas geben und mit etwas Wasser drumherum etwa eine Stunde bei 55 bis 65 °C garen.

Nach etwa einer Stunde nimmst du das Öl vom Herd, lässt es abkühlen und seihst es durch das Passiertuch in deinen Behälter ab.

Willst du ein schwächeres Öl, nimm einfach weniger Gras. Umgekehrt geht es genauso leicht. Jetzt, wo deine Cannabutter fertig ist, geht's ans Brot.

Selbstgebackene Burger Buns mit Cannabis-Öl

Rezept für Cannabis-Burger-Buns

Bevor du loslegst, hier die Zutaten, die du für richtig gute Burger Buns brauchst, mit denen du deine Gäste glücklich machst:

  • ½ Tasse warmes Wasser (ca. 120 ml, 45 °C)
  • 2¼ TL Trockenhefe
  • 1 TL weißer Zucker
  • 1 TL Salz
  • 4 EL Olivenöl mit Cannabis angesetzt
  • 2½ Tassen Weizenmehl (Type 405 oder 550)

Anleitung: Cannabis-Brot Schritt für Schritt

  1. Verrühr zuerst warmes Wasser, Hefe, Zucker, Salz und Cannabis-Öl in einer großen Schüssel.
    Rühr zwei Tassen Mehl unter und form den Teig zu einer Kugel. Gib danach nach und nach das restliche Mehl dazu, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr klebt.
  2. Leg den Teig in eine eingefettete, mittelgroße Schüssel, deck sie ab und lass ihn gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  3. Wenn der Teig doppelt so groß ist, schlag ihn zusammen und form ihn zu Kugeln oder zu einem Laib. Leg ihn auf ein gefettetes Backblech und lass ihn noch einmal 15 bis 20 Minuten gehen.
  4. Zum Schluss backst du dein selbstgemachtes Burger-Brot bei 190 °C für 30 bis 40 Minuten, bis es goldbraun ist.

Dieses Cannabis-Brot ist richtig lecker und hat die perfekte Konsistenz für Sandwiches oder Burger. Sonntage schreien geradezu danach, etwas Gutes zu backen, also hier ist das Rezept.

Gerade in der Küche scheint es kaum Grenzen zu geben, wenn es darum geht, therapeutische Gerichte zu kreieren oder Alltagsessen in einen Leckerbissen mit Wirkung zu verwandeln.

Mit Cannabutter oder Cannabis-Öl kannst du so gut wie jedes Gericht, das dir einfällt, mit Cannabinoiden anreichern, dieses Brot inklusive, und ihm damit eine psychoaktive Note geben.

Cannabis-Brot ist ein Edible, das du unbedingt mal probieren solltest. Worauf wartest du noch?

Burger mit selbstgebackenem Cannabis-Brot

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