
Was ist Dabbing? Dabs, Rig und Sicherheit für Einsteiger
Wie Dabs funktionieren, was zu einer Dab Rig gehört, warum sie so reinhauen und wie du deinen ersten Dab ohne Kreislauf überstehst.
Beim Dabbing verdampfst du eine kleine Portion Cannabis-Konzentrat auf einer sehr heißen Fläche, meist dem Nail einer Dab Rig aus Glas, und inhalierst den Dampf. Konzentrate können 50 bis 95 % THC enthalten, ein Dab knallt also deutlich heftiger als Blüten: winzig anfangen und wissen, woher dein Konzentrat kommt.
Rauchen und Verdampfen kennt in der Szene jeder. Edibles sind schon etwas geheimnisvoller, weil sie als sehr stark gelten und nicht jeder weiß, wie man sie macht.
Aber was heißt Dabbing, oder kurz Dab, eigentlich? Es ist eine der neueren und am meisten missverstandenen Konsumformen, und Wax zu dabben ist nach wie vor umstritten.
Kurz gesagt: Beim Dabbing konsumierst du konzentriertes Cannabisöl, indem du eine kleine Menge auf eine heiße Fläche gibst und verdampfen lässt. Haschöl in den Kopf oder in den Joint zu packen ist nichts Neues, aber beim Dabbing bekommst du ausschließlich die volle Wirkung und den Geschmack des Haschöls.
Schritt eins ist das Konzentrat selbst. Dafür werden die ätherischen Öle der Cannabispflanze (sie sitzen in den Trichomen, den Harzdrüsen) herausgelöst, meistens mit einem chemischen Lösungsmittel wie Butan, CO2 oder Propan, oder mechanisch, etwa mit Siebgeweben.

Konzentrate gibt es in vielen Formen und unter vielen Namen, je nach Methode und Konsistenz: Wax, Smash, Live Resin, Bubble Hash, Rosin, Kief und so weiter... Entscheidend ist: Diese Produkte sind extrem rein und können zwischen 50 und 95 % THC enthalten, je nach Extraktionsmethode und Können der Person, die extrahiert.
Kommt dieses Konzentrat ohne jedes Pflanzenmaterial auf eine heiße Fläche, blubbert es auf und wird zu einem aromatischen, starken Dampf, den du dann durch ein Glasteil ziehst, das aussieht und funktioniert wie eine normale Bong.
Am häufigsten wird mit einer Glas-Rig gedabbt. Ein vollständiges Dab-Setup besteht aus ein paar Teilen: der Rig selbst, dem Nail (das Teil aus Metall oder Quarz an der Rig, das tatsächlich erhitzt wird), dem Dabber (dem kleinen Werkzeug, mit dem du das Konzentrat aufnimmst) und einem Brenner zum Erhitzen.
Chemisch gesehen sind sauber hergestellte Dabs reiner als normales Gras, weil kein Pflanzenmaterial drin ist (und damit auch keine Schadstoffe, die beim Verbrennen von Pflanzenmaterial entstehen können). Ein schlecht gemachtes Konzentrat bringt aber eigene Probleme mit: Lösungsmittelreste, Schimmel und Pestizide, die sich aus den verwendeten Pflanzen mit aufkonzentriert haben.

Das Hauptproblem bei Dabs: Viele stellen sie zu Hause her. Das ist nicht nur gefährlich für die Person, die extrahiert (wenn brennbare Lösungsmittel im Spiel sind), es liefert auch ein unvollständiges, unzuverlässiges Produkt.
Dabs können im besten Fall eine sauberere und geschmackvollere Alternative zu Blüten sein, sie sind aber auch sehr stark und können dich kalt erwischen. Meistens ist das Schlimmste, was passiert, dass dir der Kreislauf wegsackt. Deshalb: Wenn du zum ersten Mal dabbst, nimm eine sehr kleine Menge bei der niedrigsten möglichen Temperatur. Und ganz wichtig: NIEMALS inhalieren, solange der Nail noch rot glüht, denn dieser Rauch haut richtig, richtig rein.
Wer neu einsteigen will, fängt am besten mit einem Vaporizer an, um sich an Konzentrate zu gewöhnen, und probiert erst danach die Rig.
Unterm Strich solltest du wohl nur dabben, wenn du A) mehr Stärke, Geschmack und medizinische Wirkung suchst als bei normalem Gras, dazu einen schnelleren und berechenbareren Wirkungseintritt als bei Edibles, und B) sicher bist, dass dein Produkt nachweislich sauber ist. Konzentrate sind gerade schwer angesagt, und auch wenn sie eine reinere Art sein können, Cannabis zu konsumieren, musst du unbedingt wissen, woher sie kommen und wie sie hergestellt wurden, genau wie bei jeder Blüte, die du rauchst.

Wie bekommst du mehr Harz auf deine Blüten?
Indoor ist das Licht dein wichtigster Hebel für mehr Harz. Eine verbreitete Technik setzt auf Dunkelheit, um die Trichomproduktion anzukurbeln: Rund 4 Tage vor der Ernte kommt die Pflanze für 48 bis 72 Stunden in komplette Dunkelheit. Außerdem haben manche LED-Panels UV-Dioden, und UV-Licht bringt die Pflanze dazu, sich zu schützen und sich mit Trichomen zu überziehen. Auch Nährstoffe helfen: Delta-9 (ein Blütedünger, nicht das Cannabinoid) ist ein bekannter Zusatz für mehr Blüte und Trichome, Aminosäuren sind eine weitere gute Option.
Outdoor arbeitest du mit Sonnenlicht, am Licht kannst du also nicht drehen. Was hilft, sind Nährstoffe und Stimulatoren für mehr Blüte und Trichome. Ein weiterer Trick, auf den manche Grower schwören: in der letzten Woche vor der Ernte jeden Tag nach Sonnenuntergang Eis auf den Wurzelbereich legen. Die Idee dahinter: Wenn die Temperatur etwas sinkt und das Licht ausgeht, steigt die Harzproduktion.
Fazit: Cannabis-Extrakte gehören zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der Branche der letzten Jahre. Sie bringen einen hohen Gehalt an Cannabinoiden mit und eröffnen neue Konsumformen, ob für den Freizeitkonsum oder medizinisch.
Was ist THC und wie wirkt es?
THC wirkt, indem es an die Cannabinoid-Rezeptoren des Körpers andockt, die im ganzen Gehirn und Nervensystem verteilt sind. THC lässt sich deutlich länger im Körper nachweisen als die meisten anderen Drogen (je nach Konsumhäufigkeit Tage oder sogar Wochen danach), obwohl die psychoaktive Wirkung nur ein paar Stunden anhält.
Die Cannabinoid-Rezeptoren sitzen gehäuft in Hirnregionen, die mit Denken, Gedächtnis, Genuss, Koordination und Zeitgefühl zu tun haben. THC bindet an diese Rezeptoren, aktiviert sie und beeinflusst so Gedächtnis, Genuss, Bewegung, Denken, Konzentration, Koordination sowie Sinnes- und Zeitwahrnehmung.
THC regt Gehirnzellen dazu an, Dopamin auszuschütten, was Euphorie auslöst. Außerdem stört es die Informationsverarbeitung im Hippocampus, dem Teil des Gehirns, der für neue Erinnerungen zuständig ist.
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